Die Suche nach Verschütteten dauert an

In der italienischen Erdbebenregion um L'Aquila in den Abruzzen suchen die Helfer weiter verzweifelt nach Überlebenden unter den Trümmern.

Weitere Themen:

Das US-Militär rüstet um in Richtung Anti-Terror-Armee.

Der Aufklärungsunterricht an den Schweizer Schulen macht noch immer Probleme.

Fast die Hälfte aller Franzosen finden das Kidnapping von Unternehmensbossen als Protestmassnahme gegen Entlassungen richtig.

Beiträge

  • Schweres Nachbeben in Italien

    Ein starkes Nachbeben hat die italienische Erdbebenregion um Aquila erschüttert. Nach ersten Experten-Angaben lag die Stärke bei etwa 4,8. Es ist unklar, ob das Beben neue Schäden verursacht hat.

    Nach dem schweren Erdbeben von Montag werden noch immer über dreissig Menschen vermisst. Die Rettungskräfte suchen weiter nach Überlebenden.

    Massimo Agostinis

  • Gates will US-Armee neu ausrichten

    US-Verteidigungsminister Robert Gates will die amerikanische Armee umbauen. Sie soll sich ganz auf den Kampf gegen den Terror konzentrieren. Deshalb soll künftig weniger Geld in grosse Kampfeinheiten und konventionelle Waffensysteme fliessen.

    Stattdessen sind kleinere, beweglichere Einheiten geplant.

    Fredy Gsteiger

  • Philippe Chappuis alias ZEP (r.) mit Comicfigur Titeuf.

    Widerstand gegen Titeufs Sexualkunde

    In Genf hat die Sexualkunde-Ausstellung mit dem Comic-Helden Titeuf konservative Kritiker auf den Plan gerufen. Widerstand gibt es insbesondere gegen die Genfer Erziehungsdirektion, die alle Schüler der 5. bis 7. Klasse in die Ausstellung schickt.

    Das Interesse Kinder und Jugendlicher an der Schau zeigt, dass die Diskussionen in Schule und zu Hause den Wissensdurst der Heranwachsenden zum Thema Sex nicht löschen können.

    Patrick Mülhauser, Fredy Gasser

  • Krise hinterlässt Spuren in Zürichs Kasse

    Erstmals seit neun Jahren schreibt die Stadt Zürich wieder rote Zahlen. Das Defizit für 2008 beträgt gegen 200 Millionen Franken. Grund für die schlechte Rechnung ist in erster Linie die Krise bei den Grossbanken.

    Sonja Schmidmeister

  • Applaus für Geiselnahme von Patrons

    Laut einer Umfrage der Zeitung «Le Parisien» findet es fast jeder zweite Franzose in Ordnung, dass Arbeiter, die entlassen werden könnten, ihre Chefs als Geiseln nehmen.

    Auch linke Politiker zeigten Verständnis für Geiselnahmen aus Protest. In den letzten Wochen hatten in Frankreich Angestellte von verschiedenen grossen Unternehmen Manager über Nacht festgehalten.

    Philipp Scholkmann

Moderation: Curdin Vincenz, Redaktion: Christoph Wüthrich