Die Wahl in Iran soll überprüft werden

In Iran sind viele Menschen unzufrieden mit der Wiederwahl von Präsident Ahmadinejad. Am Wochenende kam es zu Strassenschlachten mit den Sicherheitskräften, von Wahlbetrug ist die Rede. Nun soll die Wahl offenbar überprüft werden.

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Israels Premier Netanyahu hat erstmals dargelegt, dass und wie er sich einen eigenständigen Palästinenserstaat vorstellt.

Eine Untersuchung der Gewerkschafts-Dachorganisation Travail.suisse kommt zum Schluss, dass sich die Lohnschere wegen der tiefen Börsenkurse ein wenig geschlossen hat.

Beiträge

  • Khamenei ordnet Überprüfung des Wahlresultats an

    Der oberste Führer des Irans, Ayatollah Ali Khamenei, hat den Wächterrat angewiesen, die Wahlresultate der Präsidentschaftswahl zu überprüfen.  Zudem soll der Wahlverlierer und Reformpolitiker Mir-Hossein Moussavi seine Einwände gegen die Wahl auf dem gesetzmässigen Weg vorbringen.

    Ulrich Tilgner in Teheran glaubt, dass ein Kompromiss zwischen Moussavi und Khamenei möglich sei.

    Ivana Pribakovic

  • Israel knüpft einen Palästinenserstaat an viele Bedingungen

    Zum ersten Mal spricht sich der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu für einen möglichen Palästinenserstaat aus. Damit revidiert er seine Position von 2003, wonach «ein Ja zum jüdischen Staat ein Nein zu einem palästinensischen Staat bedeutet».

    Doch dieses Zugeständnis gegenüber den Forderungen des amerikanischen Präsidenten sind geknüpft an Bedingungen, welche die Palästinenser kaum erfüllen können und wollen.

    Robert Stähli, Auslandredaktor von Schweizer Radio DRS, erwartete das Entgegenkommen Israels gegenüber den Forderungen Obamas.

    Ivana Pribakovic

  • Widmer-Schlumpf will kein drittes Konjunkturpaket

    Mitte Woche entscheidet der Gesamtbundesrat, ob er mit einem dritten Konjunkturpaket der Wirtschaft unter die Arme greifen will.

    Vor den Delegierten des Arbeitgeberverbandes äusserte sich Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf schon jetzt kritisch gegenüber weiteren Massnahmen zur Stützung der Konjunktur.

    Manuel Rentsch

  • Die Lohnschere geht weiter auf

    Die Managerlohnstudie von Travail.suisse, dem Dachverband der Arbeitnehmerverbände, zeigt auf, dass sich die Lohnschere in der Schweiz weiter öffnet.

    Während die meisten Angestellten in der Krise kaum Aussicht auf eine Lohnerhöhung haben, gönnen sich viele Manager immer noch hohen Löhne und Boni. Die Studie zeigt aber auch, dass sich in einigen Unternehmen die Lohnschere leicht schliesst.

    Dagmar Zumstein

  • Ständerat Urs Schwaller (CVP/FR).

    Ist Urs Schwaller auch ein welscher Bundesratskandidat?

    Bei den Spekulationen um die Nachfolge von Bundesrat Pascal Couchepin ist eines unbestritten: Sein Nachfolger oder seine Nachfolgerin muss die lateinische Schweiz vertreten.

    Das Thema ist deshalb so zentral, weil einer der meistgenannten Nachfolgekandidaten Urs Schwaller ist, der Freiburger CVP-Ständerat.

    Patrick Mülhauser

  • Behindertentheater: nicht Sozialarbeit sondern Kunst

    Die Integration behinderter Menschen in die Gesellschaft ist auch in der Kultur zunehmend ein Thema. Und so stehen in diesen Tagen Schauspieler mit und ohne Behinderung zusammen auf der Bühne, in Zürich, Basel und Bern. Dabei geht es in erster Linie um Kunst und nicht um Sozialarbeit.

    Romana Costa

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Elisabeth Pestalozzi