Die Welt trauert um den «King of Pop»

Die Nachricht vom Tod Michael Jacksons erschüttert die Popwelt und Millionen Fans in aller Welt. Der «King of Pop» war am Donnerstag mit einem Herzstillstand ins Spital eingeliefert worden, Reanimationsversuche blieben erfolglos.

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In der Schweiz haben schätzungsweise 120'000 Personen Spielsucht-Probleme.

Die UBS beschafft sich 3,8 Milliarden Franken neues Kapital und rechnet auch im 2. Quartal mit roten Zahlen.

In Iran ist es inzwischen praktisch unmöglich, an unabhängige Informationen zu kommen, ausländische Journalisten können faktisch nicht mehr in dem Land arbeiten.

Beiträge

  • Weltweite Trauer um Michael Jackson

    Der «King of Pop» Michael Jackson ist überraschend im Alter von 50 Jahren gestorben. Der Musiker erlag in Los Angeles vermutlich einem Herzstillstand. Mit grosser Trauer haben viele Fans in aller Welt auf die Nachricht seines plötzlichen Todes reagiert.

    Michael Jackson stand 45 Jahre seines Lebens im Rampenlicht: Er avancierte vom Kinderstar zum «King of Pop», brach alle Rekorde, was den Verkauf seiner Platten anbelangt, drückte der Musikwelt seinen Stempel auf und er sorgte immer wieder für Skandale.

    Jan Tussing

  • UBS noch nicht über dem Berg

    Die UBS schreibt auch im zweiten Quartal rote Zahlen. Ausserdem haben die UBS-Kunden weiter Geld abgezogen. Dies gab die Grossbank bekannt, ohne Zahlen zu nennen.

    Die UBS holt sich zudem weitere 3,8 Milliarden Franken Kapital bei Grossinvestoren. Sie muss sich Kapital beschaffen, damit ihr nicht noch mehr Vertrauenskapital verloren geht. Ob es ihr gelingen wird, dieses Vertrauen wieder herzustellen, hängt nicht zuletzt davon ab, wie der Prozess mit den US-Steuerbehörden ausgeht. Die UBS ist also noch nicht über den Berg.

    Martin Stucki

  • 120'000 Menschen sind spielsüchtig

    In der Schweiz sind rund 120'000 Menschen süchtig nach Glücksspielen oder sind suchtgefährdet. Das zeigt eine neue Studie der Eidgenössischen Spielbankenkommission.

    Besondere Sorgen bereitet es der Kommission, dass immer mehr Menschen, vor allem Junge, im Internet zocken - dort, wo die Kontrolle am schwierigsten ist.

    Dominik Meier

  • Machtteilung in Libanon in Sicht

    Nach den Wahlen in Libanon von Anfang Monat haben sich Regierung und Opposition jetzt offenbar auf eine Machtteilung geeinigt. Vieles deutet zur Zeit darauf hin, dass Saad al-Hariri neuer Regierungschef wird.

    Hariri werde von einer grossen Mehrheit im Parlament unterstützt, heisst es aus politischen Kreisen. Hariri war als Sieger aus den Wahlen Anfang Monat hervorgegangen.

    Staatspräsident Michel Suleiman will sich nun mit mehreren Parteiführern treffen und dann entscheiden, wer Regierungschef werden soll.

    Robert Stähli

  • Irans Wächterrat spricht von sauberer Wahl

    In Iran hat der Sprecher des Wächterrates mitgeteilt, dass es bei den Präsidentenwahlen «mit Sicherheit» keinen Betrug gegeben habe. Die Wahl sei die sauberste aller bisherigen Wahlen gewesen.

    Die beiden unterlegenen Kandidaten Mir-Hossein Moussavi und Mehdi Karrubi fordern weiterhin eine Wiederholung der Wahl, weil es ihrer Meinung nach in grossem Umfang zu Fälschungen gekommen sei.

    In der Hauptstadt Teheran ist die Lage derzeit ruhig. Die Enttäuschung über die wahrscheinlich manipulierte Wahl bleibt jedoch. Doch aus Iran dringen immer spärlichere Nachrichten an die Öffentlichkeit, und die Journalisten müssen all ihre Fähigkeiten nutzen, um an Informationen zu kommen.

    Ulrich Pick

  • Chemnitz bietet mit Optimismus der Krise die Stirn

    Die Wirtschaftskrise trifft Deutschland hart. Im Schatten der Grossindustrie kämpfen aber auch viele mittelgrosse Unternehmen ums Überleben. Gerade auch im Osten Deutschlands, zum Beispiel in Chemnitz.

    Chemnitz ist die drittgrösste Stadt im Bundesland Sachsen und gilt als Wiege der deutschen Maschinenindustrie. Unsere Deutschland-Korrespondentin Ursulua Hürzeler hat dort vor drei Monaten zum ersten Mal die Werkzeugmaschinenfabrik Union besucht und von verhaltenem Optimismus berichtet.

    Jetzt war sie wieder in Chemnitz. Des Rezept der Chemnitzer Fabrikarbeiter: Mit Disziplin und Optimismus der Krise die Stirn bieten.

    Ursula Hürzeler

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Mark Livingston