Dramatische Lage in türkischen Flüchtlingslagern

  • Freitag, 21. August 2015, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 21. August 2015, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Nesrim Semen koordiniert die Ernährungshilfe in den Camps. Sie erlebt viele persönliche Schicksale.

    Dramatische Lage in türkischen Flüchtlingslagern

    Die Türkei hat am meisten syrische Flüchtlinge aufgenommen: fast zwei Millionen Menschen. Die Vertriebenen leben in 20 Lagern verteilt im Südosten der Türkei. Dort koordiniert Nesrin Semen vom UNO-Welternährungsprogramm die Ernährungshilfe und bestimmt, wann welches Lager besucht wird.

    Ihre Schilderungen im Gespräch.

    Ivana Pribakovic

  • Ex-Marine Oberst Gary Anderson: «Wir blamieren uns als Grossmacht vor 40‘000 IS-Kämpfern.»

    Kritik an der US-Strategie im Kampf gegen IS

    Die USA sind weit entfernt vom Ziel, die Terrormiliz «Islamischer Staat» zu schlagen. In Militärkreisen regt sich immer mehr Kritik an der Strategie des Weissen Hauses. Der pensionierte Marine-Oberst Gary Anderson fordert gar US-Bodentruppen im Kampf gegen die IS-Milizen.

    Priscilla Imboden

  • Die chinesische Regierung tut sich schwer mit der Krisenkommunikation. Arbeiter entfernen tote Fische aus dem Fluss Haihe in in Tianjin.

    Chinas beunruhigende Reaktionen auf Katastrophen

    Nach der Explosion in der chinesischen Stadt Tianjin sind im Wasser massiv überhöhte Blausäure-Werte gemessen worden. Doch die Kommunistische Partei sagt, die Lage sei unter Kontrolle. Die Reaktion ist symptomatisch: Statt transparent zu informieren, macht sie das Gegenteil.

    Martin Aldrovandi

  • Medikamente sind zwar in ärmeren Ländern günstiger, trotzdem können sich arme Menschen die Medikamente nicht leisten.

    Pharmafirmen und die Gesundheit in armen Ländern

    Gesundheit ist ein Menschenrecht. Doch für viele Menschen bleibt dieses Recht blosser Buchstabe: Hunderte Millionen Menschen weltweit haben keinen Zugang zu einer Gesundheitsversorgung, auch nicht zu Medikamenten.

    Hier stehe das Pharmaland Schweiz in einer besonderen Verantwortung, finden Nichtregierungsorganisationen.

    Thomas Oberer

  • Vor zehn Jahren gab es noch 30 Millionen Anrufe jährlich auf 161, 162, 163 usw. Doch bereits 2011 sank diese Zahl auf sieben Millionen.

    Telefon-Servicenummern vor dem Aus?

    Die Servicenummern mit Informationen zur Zeit, zum Wetter oder zum Sport geraten in Vergessenheit. Nur noch wenige rufen an. Mindestens eine halbe Million Anrufe jährlich ist nötig, sonst muss die Nummer abgestellt werden. Welche Nummern sind betroffen?

    Samuel Burri

  • Veit Dengler, Konzernchef NZZ-Mediengruppe.

    Veit Dengler, Leiter der NZZ-Medien

    Die älteste Zeitung der Schweiz unterzieht sich einer Verjüngungskur: Die NZZ kommt seit heute in einem neuen Layout und mit einer veränderten Blatt-Struktur daher. «Die Zeitung ist besser auf die Leserbedürfnisse abgestimmt», sagt Konzernchef Veit Dengler im Tagesgespräch bei Marc Lehmann.

    Nur so sei es möglich, in der heutigen Konkurrenzsituation die Leserschaft bei der Stange zu halten und im Idealfall sogar noch neue Kunden hinzuzugewinnen.

    Marc Lehmann

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Thomas Zuberbühler