Eckpunkte für eine neue Kinder- und Jugendpolitik

Der Bundesrat hat Eckpunkte für eine neue Kinder- und Jugendpolitik vorgelegt. Sie soll den Anforderungen der Gesellschaft angepasst werden, eine Revolution plant der Bundesrat aber nicht.

Weitere Themen:

Die Justizkommission bescheinigt der Staatsanwaltschaft Zürich saubere Arbeit im Fall Nef.

In Thailand hat die Regierung den Ausnahmezustand für die Hauptstadt Bangkok verhängt. Die Proteste der Opposition dauern an.

Beiträge

  • Bundespräsident Pascal Couchepin (l.) in Zimmerwald.

    Sanfte Kurskorrektur in der Jugendpolitik

    Die Jugendlichen in der Schweiz sind besser als ihr Ruf. In der Kinder- und Jugendpolitik brauche es keine Notbremse, eine sanfte Renovation reiche, meint Bundespräsident Couchepin.

    Zu diesem Schluss kommt der Bundesrat in seinem Bericht namens «Strategie für eine schweizerische Kinder- und Jugendpolitik». Die Politik solle an die neuen Bedürfnise der Gesellschaft angepasst werden.

    Zudem wolle der Bundesrat alle Jugendlichen in der Schweiz erreichen, um diese über Gewalt und Verhinderung von Gewalt aufzuklären, so Couchepin.

    Frage an Inland-Redaktor Oliver Washington: Gibt es einen Grund, weshalb der Bundesrat sich gerade jetzt mit dem Thema Jugend befasst?

  • Die Strafuntersuchung im Fall Roland Nef ist korrekt geführt worden.

    Korrekte Untersuchung im Fall Nef

    Die Vorwürfe, im Fall des ehemaligen Armee-Chefs Roland Nef sei die Strafuntersuchung von dritter Seite beeinflusst worden, sind unberechtigt.

    Die Zürcher Justizdirektion hat die Akten im Fall Nef und untersucht und kommt zum Schluss, alles sei korrekt gelaufen. Die Untersuchung der Staatsanwaltschaft sei korrekt durchgeführt worden.

    Die Kontakte zum VBS seien rein technischer Natur gewesen. Roland Nef habe im Vorfeld der Haus-und Bürodurchsuchungen nie probiert, etwas zu vertuschen.

    Sonja Schmidmeister

  • Hauskrach bei der SP um Sicherheitspapier

    Die Sozialdemokraten streiten um ein neues Papier, das die Partei-Positionen zum Thema Sicherheit festmachen soll.

    Jusos, verstärkt durch gestandene Parlamentarier und die Genfer Parteileitung wollen am Parteitag Ende Oktober gar nicht darauf eintreten.

    Grundsätzliche Kritik am Sicherheitspapier kommt auch aus den Kantonalparteien beider Basel und aus der Stadt Zürich.

    Unterstützung für sein Papier erhält SP-Parteichef Christian Levrat dagegen von kantonalen SP-Exekutiv-Politikern.

    Lukas Schmutz

  • Kein Ende der Regierungskrise in Thailand.

    Schwere Krise in Thailand

    In Thailand weitet sich die politische Krise aus. Anhaltende gewaltsame Proteste, besetzte Regierungsgebäude, Ausnahme-Zustand  sind die offenen Zeichen und Fakten dafür.

    Noch ist unklar, wie Rollen- und Machtkämpfe hinter den Kulissen verlaufen.

    Urs Morf

  • Stehen unter Druck: Sarah Palin (l.) und John McCain.

    McCain droht Ungemach

    Sarah Palin, die 44-jährige Vize-Präsidentschaftskandidatin des republikanischen Präsidentschaftskandidaten John McCain wird Grossmutter, weil ihre unverheiratete 17-jährige Tochter schwanger ist. Dies dürfte Konservative verärgern.

    Mit Sarah Palin wollten die Republikaner eigentlich bei Religiösen und Konservativen punkten. Nicht wenige Delegierte fürchten nun, Palin könnte zum Stolperstein für McCain werden.

    Ralph Sina

  • Vor zehn Jahren starben 229 Menschen beim Absturz der Swissair-Maschine bei Halifax.

    Gedenken an Halifax

    Es war die grösste Katastrophe in der Geschichte der Schweizer Luftfahrt: Vor der kanadischen Küste bei Halifax zerschellte ein Flugzeug der Swissair. 229 Menschen kamen ums Leben.

    Auf dem Flug von New York nach Genf war Feuer ausgebrochen im Cockpit. Für eine Notlandung reichte die Zeit nicht mehr.

    Von den 215 Passagieren und den 14 Besatzungsmitgliedern überlebte niemand. Unter den Toten befanden sich auch 41 Schweizer.

    Für die Angehörigen ist die Erinnerung an das Unglück auch zehn Jahre später immer noch schmerzhaft.

    Patrick Mülhauser

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Christoph Wüthrich