Eidgenössischer Datenschützer bemängelt SwissPass

  • Mittwoch, 17. Februar 2016, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 17. Februar 2016, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Absolut unnötig: Der eidgenössische Datenschützer rügt die SBB, weil sie Daten von SwissPass-Kunden und -Kundinnen sammelt.

    Eidgenössischer Datenschützer bemängelt SwissPass

    Der neue rote SwissPass ersetzt seit letzten Sommer die alten General- und Halbtaxabonnemente der SBB. Die Kondukteure kontrollieren den Pass mit einem elektronischen Lesegerät. Der Eidgenössische Datenschützer fordert nun, die eingelesenen Daten müssten unverzüglich gelöscht werden.

    Gaudenz Wacker

  • Einen Tag vor dem EU-Gipfel sendet Österreich ein Signal: Mit Grenzkontrollen an der Südgrenze soll die Flüchtlings-Obergrenze realistischer werden. Das wird Auswirkungen haben in den Nachbarländern.

    Kontrollen an Österreichs Südgrenze

    Österreich will dieses Jahr nicht mehr als 37'500 Flüchtlinge einreisen lassen und verschärft deshalb die Kontrollen an den Grenzen zu Slowenien, Italien und Ungarn. Wie reagiert man in den Nachbarländern? Fragen nach Slowenien und Italien - und nach Brüssel.

    Norbert Mappes-Niediek, Franco Battel und Oliver Washington

  • Im Parlament hat die ukrainische Regierung mit Premier Arseni Yazenjuk ein Misstrauensvotum nur knapp überstanden.

    Machtkampf in Kiew

    Wieder protestieren in Kiew Menschen gegen die Regierung. Diesmal aber nicht gegen die prorussische Regierung wie vor drei Jahren auf dem Maidan. Die Strassenproteste richten sich gegen die prowestliche Regierung; diese hat bei Wählerinnen und Wählern massiv an Rückhalt verloren.

    Das Gespräch über die Stimmung in Kiew mit dem Politologen Andreas Umland.

    Ivana Pribakovic

  • Die kanadischen Ureinwohnerinnen werden drei oder vier Mal häufiger Opfer von Gewaltverbrechen als die restlichen Kanadierinnen. Der neue kanadische Premier will nun Licht in dieses dunkle Kapitel bringen.

    Kanadas Premier Trudeau will dunkle Geschichte ausleuchten

    In Kanada sollen zwischen 1980 und 2012 mehr als 4000 indigene Frauen verschwunden oder ermordet worden sein. Die kanadische Polizei hat Untersuchungen verschleppt oder versanden lassen. Nun löst Kanadas neuer Premier Justin Trudeau ein Wahlversprechen ein – und lässt die Geschichte untersuchen.

    Thomas Accola

  • Mit finanzieller Unterstützung der Region betreibt die BLS Marketing für den Zug. «Lötschberger» heisst er, spezielle Angebote sollen Bahnbenützerinnen und -benützer in die Berge locken; günstige Tageskarten bietet die Bahn an, und sie unterhält auch Wanderwege.

    Die alte Lötschberg-Bahnstrecke als Tourismus-Perle

    Die Menschen in den Orten an der alten Gotthard-Bergstrecke fürchten, dass die SBB diese vernachlässigen wird, wenn im Sommer der neue Basistunnel eröffnet wird. Dass ein neuer Basistunnel auch das Gegenteil bewirken kann, zeigt das Beispiel am Lötschberg.

    Vor acht Jahren wurde dieser eröffnet – und er hat die alte Bergstrecke belebt.

    Thomas Pressmann

  • Auf Bundesebene hat das Finanzdepartement einen Bericht ausgearbeitet, der sich mit den Vor-und Nachteilen der einzelnen Steuersysteme befasst. Der Bundesrat entscheidet aber erst, wenn das Volk über die CVP-Initiative zur Abschaffung der Heiratsstrafe abgestimmt hat.

    Mehr Mütter in den Arbeitsmarkt: Tiefere Steuern als Anreiz?

    Viele Mütter in der Schweiz sind Hausfrauen oder Teilzeitangestellte in kleinen Pensen. Der Bundesrat hätte vor allem die gut Ausgebildeten unter ihnen gerne in der Arbeitswelt und möchte deshalb Doppelverdiener-Paare bei den Steuern besserstellen.

    Die CVP zielt mit der Iniitiative «gegen die Heiratsstrafe». Sind steuerliche Massnahmen wirklich das Mittel, damit mehr Mütter arbeiten gehen? Meinungen von der Arbeitgeberseite.

    Andrea Jaggi

  • Heute gehören 26 Länder mit über 400 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern zum Schengen-Raum. «Schengen ist ein grosser Erfolg, den viele nicht mehr wahrnehmen, weil es selbstverständlich ist, sich frei innerhalb Europas zu bewegen.», sagt Robert Goebbels.

    Im Tagesgespräch: Robert Goebbels – ein Schengen-Vater

    Neue Grenzen im grenzenlosen Europa: Immer mehr EU-Länder errichten Zäune und Barrikaden, um den Zustrom von Flüchtlingen abzuwehren. Der 72-jährige Robert Goebbels sieht einen Grundpfeiler der Europäischen Union gefährdet: den freien Personenverkehr. Er ist Gast von Marc Lehmann.

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Michael Sahli