Ein Kollaps der UBS hätte dramatische Folgen

Der Bund hilft der UBS mit einem Milliardenpaket aus. Das hat durchaus seine Gründe: Denn würde die UBS kollabieren hätte dies dramatische volkswirtschaftliche Folgen. Immerhin sind 70 000 Kleine und mittlere Unternehmen in der Schweiz von einer funktionierenden UBS abhängig.

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Viele Menschen auf der Strasse sind äussern laut ihren Unmut über das staatliche Rettungspaket für die UBS. 

National- und Ständeräte können sich zwar noch zum Hilfspaket für die UBS äussern, ändern können sie an dem Deal aber nichts mehr.

Die Rufe nach einem Konjunkturprogramm angesichts einer drohenden Rezession werden immer lauter.

Beiträge

  • Vor der UBS am Paradeplatz in Zürich.

    Gemischte Stimmung bei den Bankkunden

    Trotz der milliardenschweren Finanzspritze des Bundes für die UBS ist das Vertrauen in die Banken gestört. Ob zuversitlich oder misstrauisch für die Menschen auf der Bahnhofstrassen in Zürich ist es unerklärlich, wie es soweit kommen konnte.

    Ein wichitiges Ziel des Bundes war es, mit der Finanzspritze das Vertrauen in die UBS zu stärken.

    Sonja Schmidmeister

  • Der Bund hilft der UBS.

    Die Hilfe für die UBS war unumgänglich

    Der Bund hilft der UBS mit der unvorstellbar grossen Summe von 68 Milliarden Franken. Wie dringlich war diese Hilfe? Und hatte der Bund überhaupt eine Wahl?

    Rainer Borer

  • Keine Mitsprache der Politik am UBS-Deal

    Nach der Bekanntgabe der Finanzspritze für die UBS zeigte sich vor allem die politische Linke unzufrieden und fand, wenn der Staat schon bezahle, dann solle der Staat auch mitreden können. Doch dafür ist es zu spät.

    Die Fordrung der SP und der Grünen, den Topmanagern müssten die Boni gestrichen oder zumindest gekürzt werden, hat aber rechtlich keine Bedeutung mehr.

    Der Deal zwischen der UBS und dem Bund ist bereits unter Dach und Fach.

    Pascal Krauthammer

  • Forderung nach Konjunkturprogramm

    Seit dem staatlichen Rettungspaket für die UBS mehren sich die Stimmen, die ein staatliches Konjunktur-Förderungsprogramm fordern. Damit solle der Bund den drohenden wirtschaftlichen Abschwung ausbremsen.

    Doch dem Bund sind weitgehend die Hände gebunden.

    Oliver Washington

  • Barbara Schmid-Federer

    Schmid-Federer (CVP): «Politik ist harte Arbeit»

    Die CVP-Nationalrätin Barbara Schmid-Federer sei von der Intensität und vom Druck der politischen Arbeit etwas überrascht worden. Nach drei Wochen, habe sie gemerkt, dass sie ohne Pause durchgearbeitet habe. Pausen seien aber wichtig.

    Der Herzkreislauf-Kollaps von Bundesrat Merz habe betroffen gemacht. Viele Politikerinnnen und Politiker seien sich dessen bewusst gewesen, das hätte ihnen auch zustossen können, sagt Barbara Schmid-Federer.

    Elmar Plozza

  • Abstimmung über die Liberalisierung der Hanfpolitik am 30. November.

    Soll Kiffen in der Schweiz legal werden?

    Ende November stimmt die Schweiz darüber ab, ob Erwachsene künftig Hanf in Läden kaufen dürfen, wie schon heute Zigaretten und Alkohol.

    Im Vorfeld der Abstimmung wird angeregt darüber diskutiert, ob Hanf schädlich ist. Und ob Hanf gefährlicher ist als Alkohol oder Nikotin.

    Alexander Sautter

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Marcel Jegge