Einigung bei Sulzer

Der Sulzer-Konzern und der russische Grossaktionär Viktor Vekselberg sind sich einig geworden, der Russe erhält gut 31 Prozent.

Weitere Themen:

Die SVP lehnt ein Vorentwurf für ein neues Namensrecht für Ehegatten ab.

Die Armenien-Debatte in den USA provoziert die Türkei.

Eine Schweizer Firma investiert 120 Millionen Franken in eine neue Chipfabrik.

Beiträge

  • Das Seilziehen um Sulzer ist zu Ende

    Nach monatelangem Tauziehen haben sich der Schweizer Maschinenkonzern Sulzer und der russische Milliardär Viktor Vekselberg geeinigt. Der Grossaktionär Vekselberg kann seine 31-Prozent-Beteiligung am Sulzer-Konzern eintragen.

    Der Schweizer Industriekonzern hat den Widerstand aufgegeben, allerdings nicht ohne dem russischen Investor einige Konzessionen abzuringen.

    Thomas Rüst

  • «Limmatsoul» von Pete Penicka

    Auenland-Records/Nation Distribution, ALR 1987

  • Türkei kritisiert Washingtons Armenier-Resolution scharf

    Der türkische Staatspräsident Abdullah Gül hat mit scharfer Kritik auf eine US-Resolution reagiert, in der die Verfolgung der Armenier in der Türkei im Ersten Weltkrieg als Völkermord angeprangert wird. Diese Resolution sei nicht akzeptabel.

    Der Vorwurf des Genozids wird von der Türkei heftig bestritten. Je nach Schätzungen kamen bei den blutigen Massakern im Osmanischen Reich im Ersten Weltkrieg zwischen 200 000 und 1,5 Millionen Armenier ums Leben.

    Wie stark ist Ankara verärgert?

    Danièle Hubacher im Gespräch mit Werner van Gent

  • Breite Zustimmung für Sozialpakt in Italien

    Mit überwältigender Mehrheit haben in Italien Arbeitnehmende und RentnerInnen Ja gesagt zu einem Sozialpaket, das Alterspensionen und Arbeitsbedingungen neu regelt. Die definitiven Ergebnisse liegen zwar noch nicht vor, doch geht man in Italien von etwa 75 Prozent Ja-Stimmen aus.

    Das ist ein Sieg für Regierungschef Romano Prodi und eine herbe Niederlage für die Kommunisten. Diese reden nun von Schummeleien und wollen das angenommene Sozialpaket nicht akzeptieren.

    Rolf Pellegrini

  • SVP lehnt neues Namensrecht ab

    Der Entwurf für das neue Namensrecht findet mehrheitlich Zustimmung. Dass Frauen und Männer künftig auch nach der Heirat ihren Namen behalten sollen und der gemeinsame Familienname freiwillig würde, stösst bei der SVP allerdings auf Ablehnung.

    Um die Einheit der Familie zu stärken, sollten Ehepaare auch künftig bei der Heirat einen gemeinsamen Namen annehmen müssen, fordert die SVP.

    Elmar Plozza

  • SVP Basel-Stadt dürfte 2. Sitz im Nationalrat erobern

    Die SVP ist im Aufwind, wie das letzte Wahlbarometer der SRG SSR idée suisse vor den Wahlen zeigt. Ein Kanton, in dem die Partei davon profitieren könnte, ist Basel-Stadt.

    Dort ist für die SVP ein zweiter Nationalratssitz in Griffnähe und zwar auf Kosten der bürgerlichen Mitteparteien. Für das liberale, links regierte Basel eine unangenehme Vorstellung.

    Beat Giger

  • In Sarganser Berg wird Chipfabrik gebaut

    Wer von Chip redet, denkt an High Tech, an Massenproduktion und als Standort wohl zuerst an Asien.

    Doch ein Schweizer Unternehmer will für 120 Millionen Franken eine solche Chipfabrik nun in der Schweiz bauen, genauer in Sargans. Und diese Fabrik kommt nicht etwa auf die grüne Wiese, sondern in den Berg.

    Urs Siegrist

Autor/in: Danièle Hubacher