EM-Traum endet für Häberli und Eggimann

Der Schweizer Fussball-Nationaltrainer Köbi Kuhn hat entschieden: Mario Eggimann und Thomas Häberli werden an der EURO 2008 nicht dabei sein.

Weitere Themen:

Die Frage der Personenfreizügigkeit spaltet den Nationalrat in zwei Hälften.

Milchbauern wollen mit einem Lieferboykott einen höheren Preis erzwingen.

In Libanon soll der alte neuer Ministerpräsident werden.

Beiträge

  • Köbi Kuhn hat entschieden.

    EURO 2008 ohne Eggimann und Häberli

    Nationaltrainer Köbi Kuhn hat sein 23-Mann-Kader für die EURO 2008 vorgestellt: Innenverteidiger Mario Eggimann und Stürmer Thomas Häberli werden aus dem Kader gestrichen.

    Eggimann, in der vergangenen Saison Captain beim Bundesligisten Karlsruhe, zog gegenüber Stéphane Grichting (Auxerre) den Kürzeren. Häberli (Young Boys) war erst nachträglich als Ersatz für den verletzten Blaise Nkufo nachnominiert worden. Damit wird Kuhn die EM nur mit drei Stürmern bestreiten.

    Die Frage an Fredy Hunkeler: Wie begründet der Nationaltrainer seinen Entscheid?

    Ivana Pribakovic

  • Auf der Suche nach der EURO-Stimmung

    In zehn Tagen bestreitet Köbi Kuhn mit seiner Mannschaft das Eröffnungsspiel der EURO 2008 in Basel. Dort und auch in den anderen Host-Cities laufen die letzten Vorbereitungen, es wird aufgebaut, eingerichtet und dekoriert.

    Irgendwo müsste auch die EURO-Stimmung zu finden sein. Oliver Washington war in der Berner Innenstadt auf der Suche danach.

  • Bundesrätinnen Widmer-Schlumpf (l.) und Leuthard beschäftigen sich mit dem Freizügigkeitsabkommen.

    Debatte um Personenfreizügigkeit

    Der Nationalrat debattiert seit Stunden: Soll die bisherige Personenfreizügigkeit mit der EU verlängert werden und soll sie zudem auf die zwei neuen EU-Mitglieder Bulgarien und Rumänien ausgedehnt werden?

    Gestritten wird vorerst einmal darüber, ob die zwei Fragen vom Volk in einer Vorlage oder getrennt beantwortet werden sollen.

    Bereits dazu geäussert hatte sich im April der Ständerat: Er möchte beide Fragen in einer Vorlage zusammenfassen. Dagegen gibt es aber starke Opposition.

    Dieter Kohler

  • Bauern protestiern gegen zu tiefe Milchpreise.

    Milchbauern wollen mehr Geld

    In der Schweiz, in Deutschland und auch in den Niederlanden demonstrieren die Bauern mit einem Lieferboykott für höhere Milchpreise.

    In der Schweiz geht der Milchverarbeiter Emmi davon aus, dass es trotz des Boykotts zu keinen Produktionsengpässen kommen wird. In Deutschland befürchtet der Einzelhandel allenfalls bei der Frischmilch Auswirkungen.

    Die Frage an Priscilla Imboden: Die Nachfrage nach Milch ist am Steigen, damit steigt auch der Milchpreis. Warum wollen die Bauern jetzt noch mehr Geld für ihre Milch?

    Ivana Pribakovic

  • Amnesty will endlich Taten sehen

    Die Regierungen weltweit sollen über Menschenrechte nicht nur schöne Worte verlieren, sie sollen endlich Taten folgen lassen. Das fordert Amnesty International in ihrem Jahresbericht.

    60 Jahre nachdem die Uno die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte angenommen hat, erhebt die Menschenrechts-Organisation im 500-seitigen Bericht konkrete Forderungen.

    Robert Stähli

  • Fuad Siniora

    Libanon: Siniora soll Premier bleiben

    In Libanon soll der bisherige Ministerpräsident Fuad Siniora auch an der Spitze der neuen Regierung stehen. Eine Mehrheit der Parlamentsabgeordneten verständigte sich darauf, den pro-westlichen Politiker erneut für das Amt zu nominieren.

    Die Regierungsbildung ist für den neuen Staatspräsidenten Michel Suleiman die erste grosse Herausforderung. Suleiman ist erst am Wochenende in das höchste Amt gewählt worden.

    Er soll die eineinhalbjährige Staatskrise beenden, die den Zedernstaat zuletzt an den Rand eines Bürgerkrieges getrieben hatte.

    Iren Meier

  • Neues Kirchenblatt «Reformiert»

    In 700 000 Briefkästen in der deutschen Schweiz liegt dieser Tage die neue Zeitung «Reformiert». Sie ist das Nachfolgeprodukt der Kirchenboten von Zürich, Aargau, Graubünden und Bern.

    Die neue Kirchen-Zeitung will neue Leserinnen und Leser ansprechen - auch solche, die zur Kirche keine Beziehung haben.

    Klaus Bonanomi

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Elisabeth Pestalozzi