Energiekonzerne müssen Kosten für Jodtabletten tragen

  • Mittwoch, 31. August 2016, 12:30 Uhr
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  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 31. August 2016, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Dass die Kosten für die Kaliumiodid-Tabletten den Energiekonzernen auferlegt werden, entspreche dem Verursacherprinzip – weil die Jodabgabe einzig wegen der Atomkraftwerke nötig sei, urteilt das Bundesverwaltungsgericht.

    Energiekonzerne müssen Kosten für Jodtabletten tragen

    Nach der Atomkatastrophe von Fukushima 2011 wurden die Sicherheitsvorkehrungen für Schweizer AKW überprüft. 2014 verfügte der Bundesrat, dass die Mehrheit der Bevölkerung mit Jodtabletten versorgt wird.

    Die Energiekonzerne verweigerten die Kostenübernahme – haben aber jetzt vor Bundesverwaltungsgericht verloren.

    Sascha Buchbinder

  • Sogenannte Präzisionsteile für Medizinaltechnik, Flugzeuge oder die Raumfahrt stellt die Firma Faes in Wollerau her. Hochkomplexe Teile. Verkauft werden sie auf der ganzen Welt.

    Schwieriger Alltag bei Schweizer Zulieferbetrieben

    Der starke Schweizer Franken hinterlässt nach wie vor Spuren in der MEM-Industrie. In der Zulieferbranche etwa läuft das Geschäft eher harzig.

    Zwar verlagern nur wenige Unternehmen die Produktion ins Ausland oder streichen Arbeitsplätze, aber viele Maschinenteile werden vermehhrt aus dem billigen Euroland bezogen. Ein Besuch in Wollerau im Kanton Schwyz.

    Anna Lemmenmeier

  • Die Staatspolitische Kommission des Nationalrats beschäftigt sich mit der Umsetzung der Zuwanderungs-Initiative: Wird am Schluss das Schweizer Stimmvolk noch einmal darüber befinden?

    Ringen um die Umsetzung der Zuwanderungs-Initiative

    Die Umsetzung der SVP-Initiative «gegen Masseneinwanderung» stellt die Politik vor schier unlösbare Aufgaben: Wird sie wortgetreu umgesetzt, stehen die Bilateralen Verträge mit der EU auf dem Spiel. Wird sie verwässert, verletzt die Schweiz ihre eigene Verfassung.

    Szenarien gibt es viele, Differenzen zwischen und innerhalb der Parteien ebenso. Eine Herausforderung für die staatspolitische Kommission des Nationalrats.

    Sarah Nowotny

  • Die «Blauen Elefanten» sind derzeit in den Kantonen Thurgau, St. Gallen und den Städten Zürich und Winterthur unterwegs.

    «Blauer Elephant» – Thurgauer Taxidienst für Betrunkene

    Tiefe Margen, grosse Konkurrenz und der Billig-Fahrdienst Uber machen Taxi-Unternehmen das Leben schwer. Ein Thurgauer Taxi-Betreiber hat sich deshalb auf Autofahrer und Autofahrerinnen spezialisiert, die nicht mehr fahrtüchtig sind.

    Der Heimfahrservice «Blauer Elephant» bringt angetrunkene Autofahrer samt Auto sicher nach Hause.

    Sascha Zürcher

  • Ein Foto wie ein Gemälde: Die Fischerhütte, die junge Frau, die aufmerksam den Fischern zuhört, das Ölzeug an der Wand, Zigarettenrauch, Diskussion. Die junge Frau ist die 36jährige Angela Merkel, die 1990 zum ersten Mal für den Bundestag kandidierte. Das Bild ist weltberühmt.

    Die deutsche Bundeskanzlerin und die Fischer auf Rügen

    Ein Foto aus dem Jahr 1990 zeigt die heutige deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel auf Wahlkampftour für einen Bundestagssitz im Gespräch mit einigen Fischern auf der Insel Rügen im ostdeutschen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Dort stehen Landtagswahlen bevor.

    Was sagen die Fischer auf Rügen heute – zur aktuellen Flüchtlingsproblematik und zur Bundeskanzlerin?

    Peter Voegeli

  • Sieben Schweizer Medaillen an den Olympischen Sommerspielen von Rio de Janeiro – unter anderem Gold für den Ruder-Vierer.

    Die Worte des Monats August

    Schönes und Schlimmes folgten im vergangenen August so nahe aufeinander, dass so mancher und manche nicht mehr wussten, ob sie sich freuen dürfen oder ob sie traurig sein müssen. Der August 2016, eine Achterbahn der Gefühle.

    Thomas Zuberbühler

  • Patrik Wülser.

    Im Tagesgespräch: SRF-Afrikakorrespondent Patrik Wülser

    In Simbabwe, dem Binnenstaat im südlichen Afrika, findet ein weiterer Generalstreik statt. SRF-Afrikakorrespondent Patrik Wülser erzählt im Gespräch mit Susanne Brunner, was ein Generalstreik bedeutet – in einem Land, in dem 80 Prozent der Menschen keine Arbeit haben.

Moderation: Brigitte Kramer, Redaktion: Karoline Arn