Erbkrankheiten nicht um jeden Preis ausmerzen

  • Dienstag, 11. März 2014, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 11. März 2014, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Das absolute Verbot der Präimplantationsdiagnostik hatte im Ständerat keine Chance.

    Erbkrankheiten nicht um jeden Preis ausmerzen

    Der Ständerat will zwar Gentests an Embryonen erlauben. So sollen unfruchtbare Eltern ihren Kinderwunsch zu erfüllen oder eine schwere Behinderung bei ihrem Kind ausschliessen können. Wie weit man dabei gehen soll, war im Ständerat aber umstritten.

    Curdin Vincenz

  • Ältere Schuss-waffen sollen nicht registriert werden. Der Nationalrat hat dies nach längerem Hin und Her verhindert, mit 98 gegen 76 Stimmen.

    Nein zu nachträglicher Waffenregistrierung

    Wer hat welche und wie viele Waffen im Schrank? Schon länger diskutiert das eidgenössische Parlament darüber, wie man sich einen besseren Überblick verschaffen könnte. Ein Vorschlag: Auch ältere Schusswaffen sollen registriert werden - nachträglich. Doch der Nationalrat sagt Nein dazu.

    Philipp Burkhardt

  • Die Verjährungsfrist beginne in dem Moment, in dem der Betroffene das letzte Mal dem Asbeststaub ausgesetzt war, argumentierten die Gerichte in der Schweiz.  So geht das nicht, hat nun der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg festgehalten.

    Wichtiger Erfolg für Schweizer Asbest-Opfer

    Die Art und Weise, wie die Schweiz mit Verjährungsfristen umgehe, sei nicht zulässig, befindet der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg. Das Urteil könnte Signalcharakter haben und die Rechte von Asbest-Opfern und ihren Hinterbliebenen stärken.

    Elmar Plozza

  • Bundesrat Alain Berset.

    Bildungsminister Alain Berset macht Druck auf die Kantone

    Französisch müsse auch in Zukunft in der Primarschule unterrichtet werden, sagte Bundesrat Berset am Montag im Nationalrat. Er reagiert damit auf die Pläne mehrerer Kantone, auf Primarstufe nur noch Englisch zu lehren. Sein Vorstoss kommt an - bei Fachleuten und Politikerinnen.

    Christine Wanner

  • Zurich Versicherung streicht 800 Stellen

    Der Versicherungskonzern Zurich hat im letzten Jahr seinen Gewinn gesteigert. Aber das Unternehmen, das weltweit 55'000 Leute beschäftigt, streicht 800 Stellen, viele davon in der Schweiz.

    Susanne Giger

  • Aktionäre und Aktionärinnen profitieren vermehrt von Dividendenausschüttumgen.

    Ein wahrer Geldsegen - Dividenden von Schweizer Unternehmen

    Schweizer Firmen zahlen derzeit so viel Geld an Aktionäre und Aktionärinnen wie nie zuvor. Die Unternehmen machen hohe Gewinne, die sie in Form von Dividenden ausschütten. Zum Teil erfolgen diese Zahlungen steuerfrei.

    Manuel Rentsch

  • Ausländische Presseleute auf einer Führung durch das AKW Fukushima, am 10. März 2014.

    Mit Schutzanzug und Strahlenmesser im AKW Fukushima

    Vor genau drei Jahren erschütterte ein gewaltiges Erdbeben Japan, wenig später überschwemmte ein Tsunami weite Küstengebiete im Nordosten. 20'000 Menschen starben, in drei Atommeilern des AKW Fukushima kam es zu Kernschmelzen. Weit über 100'000 Menschen wurden evakuiert.

    Am Montag zeigte Fukushima-Betreiberin Tepco einigen Journalisten das AKW von innen.

    Martin Fritz

  • Japan-Korrespondent Martin Fritz.

    Martin Fritz - drei Jahre nach Fukushima

    Die Folgen des Tsunami vom 11. März 2011 und die AKW-Katastrophe von Fukushima sind noch lange nicht bewältigt. Japan-Korrespondent Martin Fritz hatte am Montag die Möglichkeit, mit der AKW-Betreiberin Tepco das Katastrophengelände zu besuchen. Urs Siegrist hat mit ihm darüber gesprochen.

Moderation: Brigitte Kramer, Redaktion: Mark Livingston