Erfolgreiches 2008 für Coop

Coop hat letztes Jahr den Reingewinn gegenüber 2007 um 11,4 Prozent auf 390 Millionen Franken gesteigert.  

Weitere Themen:

Die vielen Neugelder bereiten den Kantonalbanken Probleme. 

In Basel ist ein zweijähriges Kind an Keuchhusten gestorben.

Die frühere serbische Provinz Kosovo feiert den ersten Jahrestag der Unabhängigkeit.

Beiträge

  • Coop Schweiz blickt auf ein sehr erfolgreiches 2008 zurück.

    Coop auf Erfolgskurs

    Der Detailhändler Coop hat im letzten Jahr deutlich mehr Gewinn gemacht. Im Vergleich zum Vorjahr legte der Gewinn um gut elf Prozent zu auf fast 400 Millionen Franken. Der Umsatz stieg um 15 Prozent.

    Der zweitgrösste Detailhändler der Schweiz konnte auch seinen Marktanteil um anderthalb Prozentpunkte ausbauen. Dies war dank Zukäufen möglich. Coop hatte im letzten Jahr unter anderen die Carrefour-Läden übernommen.

    Die Produkte von Coop waren im letzten Jahr im Schnitt 0,8 Prozent teurer als im Vorjahr.

    Philippe Erath

  • Neue Gelder bereiten Banken Probleme

    Die Kantonalbanken haben von der Finanzkrise profitiert: Sie haben in den vergangenen Monaten viele neue Kunden und Gelder gewonnen. Doch dies ist nicht nur ein Segen.

    Damit stehen die Kantonalbanken, Raiffeisenbanken und die Migros-Bank vor dem Problem, die Gelder sicher und gewinnbringend anlegen zu müssen. Zinsen gibt es kaum noch, also müssen andere Anlagemöglichkeiten gefunden werden.

    Noch werden Negativzinse ausgeschlossen. Dies sind Zinsen, die Kunden Banken zahlen müssen, um ihre Gelder sicher anlegen zu können.

    Susanne Giger

  • Überall Schnee bis in tiefe Lagen.

    Winter wird teuer

    Die starken Schneefälle haben diesen Winter ungewöhnlich viele Räumungsarbeiten gefordert. Noch ist unklar, wie Kantone und Gemeinde die Überstunden entgelten werden.

    Der unerwartet harte Winter trifft viele Kantone und Gemeinde überraschend. Sie haben zu wenige Mittel für Räumungsarbeiten budgetiert. Die Mitarbeiter sollen die Überstunden im Sommer kompensieren. Ob dies problemlos möglich ist, ist ungewiss. 

    Es schneit weiter Auch am Dienstag haben Schneefälle in der Deutschschweiz den Verkehr stark beeinträchtigt: Es gab Dutzende von Unfällen. Am Flughafen Zürich kam es nur zu leichten Behinderungen.

    Andrea Jaggi

  • Streit um Impfzwang

    Im Universitäts-Kinderspital Basel ist ein zweijähriges Mädchen an Keuchhusten gestorben. Nachdem vor zwei Wochen ein Kind an Masern starb, ist eine heftige Diskussion darüber entbrannt, ob Impfungen gegen Kinderkrankheiten obligatorisch werden sollen.

    Keuchhusten ist eine sehr ansteckende Infektionskrankheit der Atemwege, die durch ein Bakterium namens Bordetella pertussis ausgelöst wird. Laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) kann es vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern Lungenentzündungen, Krampfanfällen und einer Schädigung des Gehirns kommen.

    Die Krankheit gehört zu den zehn häufigsten Todesursachen bei Kindern. Zum Schutz gegen Keuchhusten empfiehlt das BAG eine Impfung im Säuglingsalter.

    Thomas Häusler

  • Berns Kampf gegen Russ

    Im Kanton Bern werden zwei Dutzend Traktoren und landwirtschaftliche Maschinen mit Filtern gegen Russpartikel ausgerüstet. In Zusammenarbeit mit dem Bund will man praktische Erfahrungen sammeln.

    Filter gegen Russ und Feinstaub sind bei Diesel-Autos, Lastwagen oder Baumaschinen inzwischen verbreitet oder gar Pflicht. Doch dies gilt nicht für landwirtschaftliche Fahrzeuge. 20 Prozent des Diesel-Russes kommen aus den Auspuffrohren von landwirtschaftlichen Fahrzeugen.

    Karoline Arn

  • Kosovo setzt auf Bildung

    Bildung soll den Weg in eine bessere Zukunft für die junge Bevölkerung Kosovos ebnen. Davon ist die Regierung überzeugt. Doch es fehlt an Mitteln und an pädagogisch geschultem Personal.

    Kosovos Bevölkerung zählt zwei Millionen. Es ist die jüngste Europas: ein Drittel der Menschen ist keine 15 Jahre alt. Deshalb investiert die Regierung viel ins Schulwesen. Allerdings mit mässigem Erfolg.

    Walter Müller

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Mark Livingston