Ermittlungen gegen Alstom

Die Bundeskriminalpolizei führt gegen den Industriekonzern Alstom Razzien im Raum Baden, Zürich und Zentralschweiz durch, ein Manager wird unter Geldwäschereiverdacht verhaftet.

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Zehntausend Flüchtlinge aus der georgischen Stadt Gori warten seit Tagen auf ihre Heimkehr.

In St. Gallen demonstrieren 200 Raucher gegen ein Rauchverbot in Restaurants.

An der Game Convention in Leipzig werden 200 000 Besucher erwartet.

Beiträge

  • Schweizer Alstom-Hauptsitz in Baden.

    Spärliche Informationen im Fall Alstom

    Wegen des Verdachts auf Korruption und Geldwäsche beim Industriekonzern Alstom hat die Bundesanwaltschaft mehrere Hausdurchsuchungen in der Schweiz durchgeführt. Ein Ex-Manager wurde festgenommen.

    Nach Angaben der Bundesanwaltschaft wurde insbesondere der Konzernstandort Baden unter die Lupe genommen. Die Ermittler hegen den Verdacht, dass über die Badener Büros Korruptionszahlungen getätigt wurden.

    Damit sollen über andere Gesellschaften der Gruppe Amtsträger oder Funktionäre in verschiedenen Ländern für den Zuschlag von Aufträgen geschmiert worden sein. Alstom ist weltweit tätig im Kraftwerksbau und beim Schienentransport.

    Ivana Pribakovic

  • Hilfsbedürftige Flüchtlinge warten auf Hilfe.

    Flüchtlinge können Rückkehr nach Gori kaum erwarten

    Gori, die georgische Stadt an der Grenze zu Südossetien, hat während der vergangenen Wochen traurige Bekanntheit erlangt. Während des Krieges war die Stadt auch Ziel russischer Luftangriffe. Wer konnte, verliess die Stadt.

    Mit dem Abzug der russischen Truppen können die Menschen aus Gori nun wieder in ihre Heimatstadt zurückkehren. Die meisten von ihnen können es kaum erwarten, ihre Häuser wiederzusehen.  

    Peter Gysling

  • Ein Raucher ist gegen das kantonale Rauchverbot in St. Gallen.

    Raucher proben den Aufstand

    Für Raucher wird es auch in der Schweiz immer enger: Einige Kantone haben bereits Verbote eingeführt, in anderen wird seit längerem darüber diskutiert. Nun aber wehren sich die Raucher.

    In St. Gallen, wo die Restaurants im Oktober rauchfrei werden, gingen rund 200 Menschen auf die Strasse für das Recht, am Stammtisch auch weiterhin zu rauchen. Das Motto der friedlich qualmenden Demonstranten: «Uns stinkts!»

    Roland Wermelinger

  • Neue Spiele testen an der Games Convention in Leipzig.

    Computerspiele-Trends aus Leipzig

    Die Leipziger «Games Convention» hat sich in wenigen Jahren zur grössten Messe für Computerspiele in Europa gemausert. Nun öffnet sie bereits zum siebten Mal ihre Tore und erwartet in den kommenden vier Tagen rund 200 000 Besucher.

    Nicht nur für die Fans ist die Messe wichtig, sondern auch für die Industrie. Diese boomt: Seit Jahren macht sie mehr Umsatz als die Kinobranche und sie nähert sich den Umsätzen der Musikindustrie an.

    Jetzt werden die Spiele vorgestellt, die im Weihnachtsgeschäft in die Läden kommen.

    Guido Berger

  • Schweizer Bronze frühestens im Oktober.

    Schweizer Springreiter müssen sich gedulden

    Die Schweizer Springreiter werden sich frühestens im Oktober über die nachträglich verliehene Bronzemedaille freuen dürfen. Bis dahin hat der Weltverband Zeit, die Sanktionen nach den Dopingfällen umzusetzen.

    Aus Schweizer Sicht stand deshalb in Peking wieder der Sport im Vordergrund - mit unterschiedlichen Leistungen.

    Rachel Murith

  • Kritik am Schulprojekt «HarmoS» wächst

    Das Konkordat zur Harmonisierung der Schweizer Schulsysteme «HarmoS» ist umstritten. Kritiker wenden unter anderem ein, dass derartige interkantonale Vereinbarungen undemokratisch seien, weil das Volk zu wenig zu sagen habe.

    Mit «HarmoS» sollen Lehrpläne und Lernziele angepasst werden, alle Kinder ab vier Jahren gehen obligatorisch in den Kindergarten, und die Gemeinden müssen Tagesstrukturen für die Kinder anbieten.

    Géraldine Eicher hat die Schaffhauser Erziehungsdirektorin Rosmarie Widmer Gysel zu der Kritik an Harmos befragt.

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Christoph Wüthrich