Erste Einigung im Streit um Glasfasernetz-Ausbau

Die wichtigsten Akteure haben sich im Streit um den Netzausbau für Glasfaserkabel bloss auf die technischen Standards geeinigt.

Weitere Themen:

Der Nobelpreis für Physik geht an Charles Kao, Willard Boyle und George Smith, für die schnelle Datenübertragung durch Glasfasern sowie für den lichtempfindlichen CCD-Chip, der heute in jeder Digitalkamera eingebaut ist.

Manager sollen nicht mehr als 12 Mal soviel verdienen wie ihre Untergebenen mit dem kleinsten Lohn. Dieses Ziel wollen die Jungsozialisten mit der Volksinitiative «1:12 - Für gerechte Löhne» erreichen. Sie wurde heute eingereicht.

Beiträge

  • Einigung auf technische Standards bei Glasfasernetzen

    Auch die Schweiz soll bald ein flächendeckendes Glasfasernetz haben. Wer es bauen wird, ist immer noch unklar. Telekomunternehmen, Kabelnetzbetreiber und Elektrizitätswerke haben sich nun wenigstens auf die technischen Standards geeinigt.

    Dagmar Zumstein

  • St. Gallen baut eigenes Glasfasernetz

    Einen Schritt weiter ist man in St.Gallen. Dort versucht nicht jede Telekommunikationsfirma, ein eigenes Netz zu bauen. Die St.

    Galler Stadtverwaltung hat vor einem Monat mit der Swisscom eine Einigung erzielt: Die Stadt baut nun an einem Glasfasernetz, das sowohl die Swisscom wie auch andere Telekommunikations-Anbieter gegen Gebühr nutzen können. Die Swisscom selbst baut dafür kein eigenes Netz.

    Philippe Erath

  • Nobelpreis für Physik

    Der Nobelpreis für Physik geht dieses Jahr an Charles Kao, Willard Boyle und George Smith. Sie erhalten die Auszeichnung für die schnelle Datenübertragung durch Glasfasern sowie für den lichtempfindlichen CCD-Chip, der heute in jeder Digitalkamera eingebaut ist.

    Was ist das Bahn brechenende an der Forschung der drei Preisträger?

    Thomas Häusler

  • Minarett-Plakate der SVP sorgen für hitzige Diskussionen

    Mit einer Muslimin in der Burka und Minaretten, die wie Raketen aussehen, soll für die Minarettverbots-Initiative geworben werden. Vielerorts tut man sich aber schwer mit den aggressiven Sujets.

    Basel-Stadt hat den Aushang der Plakate auf öffentlichem Grund bereits verboten, Zürich, Winterthur und Luzern wollen erst ein Gutachten der eidgenössischen Kommission gegen Rassismus abwarten. In St.Gallen wiederum ist die Kampagne erlaubt. Warum ist eine einheitliche Haltung so schwierig?

    Patrick Mülhauser

  • Besuch in einem Unternehmen mit «gerechten Löhnen»

    Die Jungsozialisten haben eine Volksinitiative lanciert, die verlangt, dass der oberste Chef nicht mehr als 12 Mal soviel wie der am schlechtesten bezahlte Angestellte verdienen darf. Bei der Firma Trisa im luzernischen Triengen ist das bereits heute so.

    Alexander Sautter

  • Italien: Immunität gegen Strafverfolgung?

    Mit Spannung blickt die italienische Politik auf das Verfassungsgericht, das seine Beratungen über das umstittene Immunitätsgesetz begonnen hat.

    Sollten die Richter entscheiden, dass das Gesetz gegen die Verfassung verstösst, wären der italienische Premier, der Staatspräsident und die beiden Präsidenten des Parlaments nicht mehr immun gegen eine Strafverfolgung. Das hätte unabsehbare Konsequenzen für Italien.

    Massimo Agostinis

  • Der Schweiz droht der Verlust ihres IWF-Sitzes

    Die Schweiz könnte schon bald ihren Sitz im Exekutivrat des Internationalen Währungsfonds (IWF) verlieren. In der Machtzentrale des IWF, wo alle wichtigen Entscheide gefällt werden, sollen künftig die Schwellenländer mehr Mitspracherecht bekommen.

    Dies ist nur eines der Themen auf der Jahrestagung von IWF und Weltbank, die in Istanbul begonnen hat.

    Susanne Giger

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Christoph Wüthrich