Erster Schweinegrippe-Fall in der Schweiz

Die Schweinegrippe ist in der Schweiz angekommen. Ein junger Mann wurde nach seiner Rückkehr aus Mexiko positiv auf das Virus getestet. Dabei kam es zu einer Panne, der Infizierte wurde vorübergehend aus dem Spital entlassen.

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Nachdem die Weltgesundheitsorganisation WHO die weltweite Pandemie-Alarmstufe von 4 auf 5 erhöht hat, sind auf der Stufe des Bundes zurzeit keine zusätzlichen organisatorischen Massnahmen erforderlich.

Die Schweiz hat einen Diabetiker diskriminiert, indem sie von einem dienstwilligen aber untauglichen Diabetiker Wehrpflichtersatz gefordert hat.

Die pakistanischen Streitkräfte haben ihre Offensive gegen Taliban-Kämpfer fortgesetzt.

Beiträge

  • BAG: Kein Grund für zusätzliche Massnahmen

    Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) ergreift keine zusätzlichen Massnahmen wegen der Schweinegrippe. Dies obschon die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Alarmstufe für Pandemie auf die zweithöchste Stufe 5 erhöht hat.

    «Kein Grund für irgendeine grössere Aufregung», sagte BAG-Chef Thomas Zeltner. Dass auch die Schweiz einen Schweinegrippe-Fall hat, sei zu erwarten gewesen. Die Schweiz ist jetzt mit Nachdruck daran eine mögliche Ausbreitung zu verhindern.

    Philipp Burkhardt

  • Schweinegrippe: Was bedeuten die Alarmstufen?

    Nach Einschätzung der WHO steht eine weltweite Ausbreitung der Schweinegrippe unmittelbar bevor. Sie hat deshalb die Pandemie-Warnung auf Stufe fünf erhöht. Das Bundesamt für Gesundheit beschwichtigt und ergreift keine zusätzliche Massnahmen. Warum?

    Christian Heuss

  • Gerichtshof für Menschenrechte rügt Schweiz

    Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte rügt die Schweiz, weil sie von einem militäruntauglichen, aber dienstwilligen Diabetiker Wehrpflichtersatz gefordert hat.

    Laut den Richtern in Strassburg wurde der Mann dadurch diskriminiert. Nach bisheriger Praxis in der Schweiz sind Vollinvalide von der Zahlung befreit, Teilinvalide wie eben zum Beispiel Diabeteskranke aber nicht. Da Entscheide des Gerichtshofs bindend sind, ist damit zu rechnen, dass die Schweiz ihre Regelung überarbeiten muss.

    Der heute 30-Jährige war 1997 wegen seiner Zuckerkrankheit für dienstuntauglich befunden worden. Die Behörden verpflichteten den an sich militär- oder ersatzdienstwilligen Zürcher anschliessend, rund 700 Franken Wehrpflichtersatz pro Jahr zu zahlen.

    Fredy Gsteiger

  • «Europa hat keine Grenzen mehr»

    Die EU-Osterweiterung vor fünf Jahren hat Europa massgeblich verändert: Gibt es ein Ost- und West-Europa überhaupt noch?

    DRS-Korrespondent Marc Lehmann hat junge Menschen aus West- und Ost-Europa in der tschechischen Hauptstadt Prag gefragt, ob sie Europa als Einheit ohne Eisernen Vorhang wahrnehmen.

    Die einen sind von der Mobilität begeistert: «Europa hat keine Grenzen mehr».  Trotzdem müsse an der europäischen Solidarität gearbeitet, damit Rassismus keine Chance habe.

    Marc Lehmann

  • Pakistan bereitet USA Kopfzerbrechen

    US-Präsident Barack Obama macht sich Sorgen über die Lage in Pakistan. Die pakistanische Regierung sei «sehr zerbrechlich» und könne die Sicherheit im Land und den Rechtsstaat nicht garantieren, sagte Obama.

    Fraglich ist, wie beherzt sich die pakistanische Regierung von den Taliban distanziert und wie entschlossen sie den Kampf gegen die Taliban führt.

    Robert Stähli

  • Worte des Monats April

    Die Schweinegrippe war das dominierende Thema der letzten Tage. Doch im Monat April sorgten auch amtierende und ehemalige Bundesräte für Schlagzeilen.

    Klaus Bonanomi

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Klaus Bonanomi