Eskalation in Nahost

Der israelische Premier Olmert will «ohne Gnade» gegen die palästinensischen Extremisten vorgehen. Palästinenser-Präsident Abbas droht mit dem Abbruch der Friedensverhandlungen und mit seinem Rücktritt.

Weitere Themen:

Die Berner Behörden befürchten Krawalle, nachdem die Anti-WEF-Kundgebung nicht stattfinden darf.

Alt-Bundesrat Christoph Blocher will an der SVP-Albisgüetli-Tagung Klartext reden zur Oppositionsrolle der SVP.

Der Uno-Sicherheitsrat kritisiert mangelnde Fortschritte bei der Demokratisierung in Burma.

Beiträge

  • Israel führt Krieg im Gazastreifen

    Der israelische Premier Ehud Olmert will «ohne Gnade» gegen die palästinensischen Extremisten vorgehen, die seit einigen Tagen aus dem Gazastreifen Raketen auf Israel abfeuern.

    Bereits wurden mehrere Palästinenser getötet. Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas seinerseits droht mit dem Abbruch der Friedensverhandlungen mit Israel und mit seinem Rücktritt.

    Iren Meier

  • Anti-WEF-Demo in Bern trotz Verbot

    Die Stadt Bern hat möglicherweise einen ungemütlichen Samstag vor sich. Eine Demonstration gegen das WEF ist angekündigt, obwohl die Bewilligung entzogen wurde.

    Die Stadtregierung hatte die Kundgebung zunächst bewilligt. Wegen befürchteter Ausschreitungen hat sie die Bewilligung dann kurzfristig zurückgezogen.

    Toni Koller

  • SVP-Basis will Klarheit über Opposition

    Nach Wochen der Unklarheit will der abgewählte Bundesrat Christoph Blocher an der SVP-Albisgüetli-Tagung Klartext reden zur Oppositionsrolle der SVP.

    Die Spannung ist hoch, die Erwartungen an die SVP-Spitze auch. Aber was sagt eigentlich die SVP-Basis dazu? Zum Beispiel in Holziken im Kanton Aargau, wo bei den letzten Nationalratswahlen 72 Prozent SVP wählten.

    Monika Zumbrunn

  • Neonazis wollen durch Pilsen marschieren

    Neonazis in Osteuropa sind berüchtigt für ihren Radikalismus und ihre Gewaltbereitschaft. Es gelingt ihnen immer wieder, die Gesellschaft mit Sticheleien herauszufordern.

    Gegenwärtig empören Neonazis in Tschechien die Öffentlichkeit. Sie wollen durch die Stadt Pilsen marschieren und zwar an einem historisch belasteten Datum.

    Marc Lehmann

  • Kaum Fortschritte in Burma

    Fast vier Monate nach der blutigen Niederschlagung friedlicher Proteste in Burma hat der Weltsicherheitsrat den Machthabern mangelnde Fortschritte bei der Demokratisierung vorgeworfen.

    Nach einer Unterrichtung durch den Uno-Sondergesandten Ibrahim Gambari drückte das höchste Gremium der Vereinten Nationen sein Bedauern über das «langsame Tempo» bei den geforderten Reformen aus. Deshalb die Frage an Peter Achten: Ist in Burma alles beim Alten?

    Daniel Schmidt

  • Hoffnung auf Demokratie in Burma

    Vor vier Monaten gelangte Burma in den Fokus der Öffentlichkeit. Mönche hatten damals friedliche Proteste gegen die Militärjunta angeführt.

    Aber diese schlug die Proteste nieder, zahlreiche Menschen wurden getötet. Doch die Hoffnung ist damit nicht gestorben. Das zeigt das Beispiel einer bemerkenswerten Frau im Hochland von Burma, im Shan-Staat.

    Peter Achten

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Christoph Wüthrich