EU macht Druck für ein einziges Steuerhinterziehungs-Abkommen

Die EU will für alle ihre Mitgliedsstaaten gleich lange Spiesse, was dîe Amtshilfe der Schweiz bei Steuerhinterziehung angeht. Damit ginge der Plan des Bundesrats nicht auf, mit jedem Land ein eigenes Doppelbesteuerungs-Abkommen auszuhandeln.

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Die Opel-Beschäftigten in Bochum wehren sich gegen eine Übernahme durch den Konkurrentin Fiat.

In Südafrika steht der Wahlsieg des regierenden ANC fest, lange vor den Endergebnissen.

Beiträge

  • EU will Universalabkommen zur Steuerhinterziehung

    Die bilateralen Beziehungen der Schweiz mit der EU stehen vor einer neuen Belastungsprobe: Es geht um die Amtshilfe bei Steuerhinterziehung.

    Die EU hält offensichtlich nicht viel von der Zusicherung der Schweiz, mit jedem einzelnen Mitgliedsstaat über die Amtshilfe bei Steuerhinterziehung zu verhandeln: Sie will gleich lange Spiesse für alle EU-Staaten. Ihr Ziel ist ein einziges Abkommen mit der Schweiz, das für die ganze EU gilt.

    Philipp Burkhardt

  • Opel-Angestellte wehren sich gegen Übernahme durch Fiat

    Opel, die deutsche Tochter von GM, will unbedingt überleben. Verschiedene Investoren haben ihre Interesse an Opel signalisiert. Gerüchten zufolge vor allem Fiat. Doch die Belegschaft sträubt sich gegen diese Vorstellung mit Händen und Füssen.

    Ursula Hürzler

  • Nicht nur der ANC hat in Südafrika gewonnen

    Die Wahlergebnisse in Südafrika dürften wegen der hohen Wahlbeteiligung von gegen 80 Prozent erst am Samstag oder gar Sonntag vorliegen. Klar ist bereits, dass die Regierungspartei ANC einmal mehr grosse Wahlsiegerin ist.

    Die Anhänger des ANC haben dies Donnerstagnacht in der Innenstadt von Johannesburg bereits ausgiebig gefeiert. Doch es gibt auch eine zweite Gewinnerin: die Oppositionspartei «Democratic Alliance» hat mit ihrer Chefin Helen Zille bemerkenswert zulegen können.

    Ruedi Küng

  • Jugendliche vor Arbeitslosigkeit schützen

    Im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit fordert der Kaufmännische Verband unter anderem, dass die Kantone mehr Plätze für junge Arbeitslose einrichten, in so genannten «Praxisfirmen».

    Diese sollen stellenlosen Lehrabgängern die auf dem Arbeitsmarkt so gefragte Berufserfahrung vermitteln. Die Arbeitslosenquote bei den 20- bis 24-Jährigen ist in den letzten Monaten besonders stark angestiegen.

    Die wirksamste Massnahme dagegen sei die Weiterbeschäftigung der Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger, so der Kaufmännische Verband.

    Romann Fillinger

  • Kredit-Wirtschaft in den USA wird reguliert

    In den USA soll ein neues Gesetz die Kreditkartenanbieter zu mehr Transparenz und zu fairen Geschäftsbedingungen verpflichten.

    Das ist im Land der unbegrenzten Möglichkeiten auch nötig: Insgesamt stehen die US-Konsumenten mit 963 Milliarden Dollar in der Kreide, pro Familie im Schnitt mit 7300 Dollar. Lockvogelangebote von Kreditkartenfirmen und unverständliche Verträge haben viele in die Schuldenfalle getrieben.

    Max Akermann

  • Erfinder von Stewi ist tot

    Im Alter von 88 Jahren ist in Winterthur der Unternehmer Walter Steiner gestorben: Der Erfinder der Stewi-Wäscheschirme.

    Der Stewi machte Generationen von Hausfrauen das Leben leichter und prägte während Jahrzehnten die Schweizer Ortsbilder.

    Michael Hiller

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Mark Livingston