EU-Oststaaten - vereint für eine harte Flüchtlingspolitik

  • Montag, 15. Februar 2016, 12:30 Uhr
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  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 15. Februar 2016, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Der tschechische Präsident Milos Zeman sieht mit den Flüchtlingen die Scharia nach Europa kommen: Frauen würden dann gesteinigt, sagte er öffentlich, Dieben die Hand abgehackt und die schönen tschechischen Mädchen müssten die Burka tragen.

    EU-Oststaaten - vereint für eine harte Flüchtlingspolitik

    Die EU-Oststaaten fordern die Schliessung der Grenzen für Flüchtlinge - auch wenn es in ihren Ländern kaum Flüchtlinge gibt.

    Um ihrer Stimme mehr Gewicht zu verleihen, wollen die Vertreter Polens, Tschechiens, Ungarns und der Slowakei nun weitere osteuropäische Länder in ihren Kreis aufnehmen. Eine Begegnung mit Hynek Kmonicek. Er ist aussenpolitischer Berater des tschechischen Präsidenten Milos Zeman.

    Urs Bruderer

  • Frankreich zeigte sich an der Münchner Sicherheitskonferenz in Sachen Flüchtlingskrise alles andere als grosszügig. Der französische Premier Manuel Valls bei einer Rede in München.

    Frankreich verweigert die Aufnahme weiterer Flüchtlinge

    Auch im Westen gibt es Widerstand gegen die europäische Flüchtlingspolitik. Der französische Premier Manuel Valls betont, sein Land stehe zum Versprechen, 30'000 Flüchtlinge aufzunehmen. Für die Verteilung weiterer Flüchtlinge, könne Frankreich aber nicht Hand bieten.

    Das birgt Zündstoff, denn damit stellt sich Frankreich gegen die Pläne der deutschen Kanzlerin Angela Merkel.

    Charles Liebherr

  • Eine riesige Menschenmenge hat sich am 12. Februar in Fiumicello zur Beerdigung von Giulio Regeni versammelt.

    Italiener in Ägypten zu Tode gefoltert

    Vor zwei Wochen wurde in Ägypten die Leiche eines Italieners gefunden; der Leichnam zeigte Spuren schwerer Folterungen. Giulio Regeni war als Doktorand in Ägypten und forschte zur politischen Opposition.

    In Italien geht man davon aus, dass der junge Mann direkt oder indirekt vom Regime umgebracht wurde.

    Franco Battel

  • Die Schweiz ist die wichtigste Gold-Drehscheibe der Welt. Zwei Drittel der weltweiten Gold-Produktion warden hier raffiniert.

    Gold-Raffinerie Metalor am Pranger

    Kinderarbeit, Zwangsumsiedlungen, eine zerstörte Umwelt - im Namen einer Schweizer Firma. Das Hilfswerk Fastenopfer übt scharfe Kritik an der Neuenburger Goldraffinerie Metalor.

    Diese beziehe Gold von umstrittenen Minen in Burkina Faso und trage deshalb mindestens Mitverantwortung für Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden.

    Anna Lemmenmeier

  • Die Linth plätschert vor sich hin, manchmal fährt ein Auto durch. Sonst nichts - es ruhig in Glarus Süd.

    Das Glarnertal als Schweizer Silicon Valley?

    Die Gemeinde Glarus Süd wurde hart getroffen, als die Firma Electrolux vor zwei Jahren die Produktion aufgab und 120 Leute entliess. Etliche alte Industrie-Gebäude stehen in Glarus Süd leer.

    Der Kanton Glarus will nun mit seiner Industrie-Vergangenheit brechen und setzt auf Stellen im Informatik-Bereich.

    Philipp Gemperle

  • Es wäre ethisch fragwürdig, Ackerfläche zu brauchen, um im grossen Stil Tierfutter anzupflanzen, sagt der Agronom Eric Meili. Er fände es deshalb vernünftiger, auf Wiederkäuer zu setzen; in erster Linie auf Rinder.

    Ernährungssicherheit in Zeiten der Globalisierung

    Das Thema Ernährungssicherheit wird die Schweizer Politik bald intensiv beschäftigen. Der Bauernverband hat eine Volksinitiative zum Thema eingereicht. Was bedeutet Ernährungssicherheit für die Schweiz von heute? Eine Tagung in Zollikofen befasst sich mit dem Thema.

    Elmar Plozza

  • Bundespräsident Johann Schneider-Ammann.

    Im Tagesgespräch: Bundespräsident Johann Schneider-Ammann

    Als Folge des starken Frankens mehren sich die Hiobs-Botschaften aus der Schweizer Wirtschaft. Was kann man tun, um die Abwanderung oder den Verkauf von Unternehmen zu bremsen? Was kann der Staat tun? Bundespräsident Johann Schneider-Ammann ist Gast von Iwan Lieberherr.

Moderation: Brigitte Kramer, Redaktion: Michael Sahli