Euro 2008: Geldsegen für die Uefa

Die Uefa hat mit der Euro 2008 in der Schweiz und Österreich 2,145 Milliarden Franken eingenommen. Damit übertraf sie das Turnier von 2004 in Portugal um rund 50 Prozent.

Weitere Themen:

In der Kathedrale von St. Gallen haben mehrere hundert Personen von alt Bundesrat Kurt Furgler Abschied genommen. Furgler starb letzten Mittwoch im Alter von 84 Jahren.

China reagiert empört auf die Vorwürfe von Amnesty International, die Menschenrechtslage habe sich nicht gebessert.

Beiträge

  • Martin Kallen, Geschäftsführer der EURO 2008.

    EURO 2008: Milliarden für die Uefa

    Die Uefa hat mit der EURO 2008 in der Schweiz und Österreich 2,145 Milliarden Franken eingenommen. Damit übertraf sie das Turnier von 2004 in Portugal um rund 50 Prozent.

    Der Uefa bleibt ein Reingewinn von 412 Millionen Franken. Was macht die Uefa nun mit dem Geld? Diese Frage geht an Alexander Sautter.

    Ivana Pribakovic

  • Alt Bundesrat Kurt Furgler (Archiv).

    Abschied von alt Bundesrat Kurt Furgler

    Mehrere hundert Personen, unter ihnen viele Prominente der Schweizer Politik, haben in der Kathedrale St. Gallen von alt Bundesrat Kurt Furgler Abschied genommen.

    Die offiziellen Traueransprachen hielten alt Bundesrat Flavio Cotti und die St. Galler Regierungspräsidentin Heidi Hanselmann. Die Landesregierung war mit Bundesrätin Doris Leuthard und Bundesrat Hans-Rudolf Merz vertreten.

    Auch zahlreiche frühere Mitglieder der Landesregierung erwiesen dem verstorbenen CVP-Magistraten die letzte Ehre. Die St. Galler Kathedrale war bis auf den letzten Platz besetzt.

    Furgler starb vor einer Woche im Alter von 84 Jahren.

    Sascha Zürcher

  • Die Vetreter der Staaten verlassen das WTO-Hautquartier in Genf.

    WTO-Verhandlungen festgefahren

    Bei den Genfer Gesprächen zum Welthandel ist die Situation wieder blockiert. Nach dem Tauwetter vom Wochenende kühlte sich das Klima wieder merklich ab.

    Die USA sowie Indien und China werfen einander vor, die jeweils anderen würden die Verhandlungen gefährden. Viele Themen konnten ausserdem bis jetzt überhaupt nicht diskutiert werden.

    Markus Mugglin

  • Amnesty zieht düstere Bilanz für die Menschenrechte in China.

    Amnesty beklagt Menschenrechtslage in China

    Zehn Tage vor Beginn der Olympischen Spiele in Peking hat Amnesty International eine «düstere Bilanz» zur Menschenrechtslage in China gezogen.

    Trotz anderslautenden Versprechungen Chinas habe sich die Menschenrechtslage im Land seit der Vergabe der Olympischen Spiele verschlechtert.

    Während der Vorbereitung der Spiele hätten die Behörden viele Menschenrechtsverteidiger mundtot gemacht oder verschwinden lassen, lautet einer der Vorwürde von Amnesty International.

    China reagiert empört auf die Vorwürfe.

    Peter Achten

  • Der westliche Blick auf China

    Die Menschen im Westen haben oft ein holzschnittartiges und klischiertes Bild von China. Das sagen zumindest Chinesen, die im Westen leben.

    Aktuelles Beispiel ist die Diskussion um die Menschenrechte in China im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen.

    Organisationen wie Amnesty International betrachteten die Lage anders als die chinesischen Behörden und auch viele Menschen in China selber, meint DRS-Korrepondent Peter Achten.

    Susanne Schmugge

  • Probleme hinter den Banlieues

    Immer wieder sorgen die französischen Banlieues mit sozialen Spannungen und Jugendunruhen für Schlagzeilen. Dabei geht das riesige Gebiet dahinter, das sich bis zur Landwirtschaftszone erstreckt, fast vergessen.

    Nun warnen französische Experten jedoch vor einer Krise hinter der Banlieu-Krise. Ein Beispiel ist Lieusaint.

    Philipp Scholkmann