Europa rückt zusammen

  • Dienstag, 17. November 2015, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 17. November 2015, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Wie weit kann die Unterstützung für Frankreich gehen, kann es sein, dass die EU Frankreich auch militärisch unterstützen müsste? Der französische Verteidigungsminister Jean-Yves le Drian und die EU-Aussenbauftragte Federica Mogherini am 17. November in Brüssel.

    Europa rückt zusammen

    Nach den Anschlägen von Paris hat die französische Regierung erstmals die EU um Hilfe und Beistand angerufen. Die Verteidigungsminister der EU-Länder stehen wie ein Mann hinter Frankreich.

    Oliver Washington

  • Es war eine Bombe, die den russischen Ferienheimkehrern Ende Oktober über der Sinai-Halbinsel den Tod gebracht hat, sagt der russische Geheimdienst.

    Russland bewertet Flugzeugabsturz als Bombenattentat

    Beim Absturz eines russischen Passagierflugzeugs über der Sinai-Halbinsel Ende Oktober war eine Bombe an Bord; das sagt der russische Geheimdienstchef. Was sind die Indizien, die für ein Attentat sprechen?

    David Nauer

  • Die Islamisten haben auch Einnahmen aus dem Handel mit Kunstgegenständen aus geplünderten Grabstätten. Britische Quellen schätzen diese auf weit über 30 Millionen Dollar. Ein Teil der geraubten Kunst landet auch im Westen.

    Auf den Spuren der Geldströme des IS

    Keine Terrororganisation war je so reich wie der «Islamische Staat». Seine Geldquellen hat er in den eroberten Gebieten in Syrien und Irak, aber auch von aussen fliessen den Islamisten Millionen zu.

    Massimo Agostinis

  • Auf Lesbos hofft man, dass es nach den Attentaten von Paris zu keiner Verschärfung der europäischen Flüchtlingspolitik kommt. Denn dies würde  die Reise nach Europa für die Flüchtlinge gefährlicher machen und noch mehr Menschen das Leben kosten.

    Flüchtlingsdrama ist Alltag – Gewöhnung gibt es trotzdem nicht

    Wer aus der Krisenregion in Syrien und Irak nach Europa fliehen will, kauft sich in der Türkei einen Platz in einem Boot und lässt sich zum Beispiel auf die griechische Insel Lesbos bringen. Bis zu 8000 Flüchtlinge gelangen täglich auf die Ägäis-Insel.

    Die Bevölkerung erlebt die Tragödien seit Monaten mit. Die Reportage.

    Rodothea Seralidou

  • Die Bundesrats-Ersatzwahl am 5. Dezember 1979 war in zweifacher Hinsicht bemerkenswert. Erstens wurde die umstrittene Dauerpräsenz des Kantons Bern in der Landesregierung gestoppt. Und zweitens hat die SVP erstmals einen Zweier-Vorschlag präsentiert: Den Bündner Leon Schlumpf und den Berner Werner Martignoni. Schlumpf wurde gewählt.

    Bundesrats-Bukett der SVP - Blick auf 100 Jahre Bundesratswahlen

    Für den Bundesratssitz von Eveline Widmer-Schlumpf will der SVP-Fraktionsvorstand je einen Kandidaten aus drei Sprachregionen der Schweiz präsentieren - und er droht mit dem Ausschluss von Parteimitgliedern, die eine Wahl wider die Fraktionsvorschläge annähmen.

    Jahrzehntelang schlugen die Parteien ausnahmslos einen einzigen Kandidaten für einen freiwerdenden Bundesratssitz vor - und die Bundesversammlung wählte regelmässig auch nicht offizielle Kandidaten.

    Peter Maurer

  • Oltens Stadtpräsident Martin Wey, SBB-Chef Andreas Meyer und der Solothurner Regierungsrat Roland Fürst bei der Einweihung in Olten.

    Einweihung der SBB-Betriebszentrale Mitte in Olten

    Vom Kanton Freiburg über die Kantone Bern, Solothurn, die beiden Basel, Aargau, Luzern, Schwyz und Zug: Alle Weichen der SBB werden künftig an einem Ort geschaltet - in der Betriebszentrale Mitte in Olten.

    Die Einweihung ist gleichzeitig der Abschluss einer grossen Zentralisierung innerhalb der SBB.

    Alex Moser

  • Ahmad Mansour.

    Im Tagesgespräch: Ahmad Mansour

    Wie soll Europa umgehen mit radikalen Islamisten in seiner Mitte? «Wer den Islamismus erst bekämpft, wenn er in Gewalt umschlägt, kommt zu spät», sagt Ahmad Mansour. Der arabisch-israelische Psychologe ist Gast von Marc Lehmann.

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Thomas Müller