Fall Flaach: Gutachten entlastet Kesb

  • Freitag, 29. Januar 2016, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 29. Januar 2016, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Frank Urbaniok, Gutachter im Strafverfahren, Jacqueline Fehr, Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern und Rolf Bieri, Aufsicht Kesb Gemeindeamt und Kurt Affolter, vlnr, Gutachter im Aufsichtsverfahren an der Medienkonferenz «Erkenntnisse und Lehren aus dem Fall Flaach» in Zürich am Freitag, 29. Januar 2016.

    Fall Flaach: Gutachten entlastet Kesb

    Am Neujahrstag 2015 tötete eine Mutter in der Zürcher Gemeinde Flaach ihre beiden kleinen Kinder - offenbar aus Angst, sie zu verlieren. Die beiden sollten nach den Festtagen wieder in ein Heim gebracht werden. In der Folge wurde die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde Kesb scharf kritisiert.

    Nun hat die Zürcher Regierung informiert, welche Lehren sie aus dem Fall Flaach zieht.

    Rafael von Matt und Curdin Vincenz

  • Für das Gesetz stimmten 236 Abgeordnete, 209 votierten dagegen, acht enthielten sich.

    Polen ritzt die Gewaltentrennung

    In Polen haben derzeit national-konservative Politiker das Sagen. Schritt für Schritt bauen sie das Land um. Nun stellt das polnische Parlament sogar die Gewaltentrennung in Frage. Sie erteilt der Regierung das Recht, bei Ermittlungen direkt zu intervenieren.

    Der Justizminister übernimmt quasi die Rolle des Generalstaatsanwalts.

    Urs Bruderer

  • Die pensionierte Ärztin Katerina Papaggika engagiert sich seit drei Jahren in der sozialen Arztpraxis von Elliniko. Rund 1000 Patienten kommen im Monat, um behandelt zu werden.

    Wenn das Geld für den Arztbesuch fehlt

    25 Prozent der Erwachsenen in Griechenland sind arbeitslos - die meisten von ihnen ohne Aussicht, je wieder eine Arbeit zu finden. Diese Langzeitarbeitslosen fliegen automatisch aus der Krankenversicherung. Einen Arzt können sie sich nicht leisten.

    Darum gibt es Arztpraxen, in denen alles gratis ist. Besuch einer Praxis in Athen.

    Rodothea Seralidou

  • 350 bis 50 v. Chr. rechneten die Babylonier auf diesen Tafeln: Zeichnungen enthalten die Tontafeln nicht, aber die Texte zeigen, dass die Fläche einer Trapez-Figur berechnet wurde.

    Das wussten die Babylonier schon lange ...

    Dass wir unseren Tag in 24 Stunden und eine Stunde in 60 Minuten einteilen, geht zurück auf die Gelehrten in Babylon. Diese entwickelten vor rund 3000 Jahren wichtige Grundlagen der Astronomie - und damit unserer Zeitberechnung.

    Wo heute gekämpft wird und der IS wütet, blühte einst eine Hochkultur, die offenbar über viel mehr Wissen verfügte, als man bisher gewusst hatte.

    Odette Frey

  • Die CVP hat in ihrer Initiative auch definiert, was sie unter einer Ehe versteht: eine Lebensgemeinschaft von Mann und Frau.

    Der kurvenreiche Weg zur «Heiratsstrafe»-Initiative

    Verheiratete bezahlen in einigen Kantonen immer noch mehr Steuern als unverheiratete Paare. Diese Ungleichheit will die Initiative der CVP beseitigen.

    Der Weg zu dieser Initiative war holprig und voller politischer Wendemanöver, die letztendlich zu einer heftigen gesellschaftspolitischen Debatte führte.

    Gaudenz Wacker

  • Ida Glanzmann, Nationalrätin der CVP des Kantons Luzern (links) und Martin Naef, Nationalrat der SP des Kantons Zürich.

    Im Tagesgespräch: Abstimmungskontroverse «Heiratsstrafe»

    Über die Abschaffung der Heiratsstrafe stimmt die Schweiz am 28. Februar ab. Eine Initiative der CVP will die sogenannte «Heiratsstrafe» beseitigen.

    Im «Tagesgespräch» bei Gaudenz Wacker debattieren die Luzerner CVP-Nationalrätin Ida Glanzmann, sie ist für die Initiative, und der Zürcher SP-Nationalrat Martin Naef, er ist gegen die Initiative.

    Gaudenz Wacker

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Thomas Müller