Finanzmarktaufsicht spricht bei der UBS ein Machtwort

  • Dienstag, 29. Oktober 2013, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 29. Oktober 2013, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Sergio Ermotti, CEO UBS, nimmt es gelassen. Es sei eine temporäre Massnahme der Finma.

    Finanzmarktaufsicht spricht bei der UBS ein Machtwort

    Die Grossbank muss zusätzliche Millionen auf die Seite legen, um mögliche Bussen stemmen zu können. Ein Misstrauensvotum. Doch UBS-Chef Sergio Ermotti gibt sich gelassen.

    Jan Baumann

  • Beinahe täglich gibt es  Enthüllungen über die Abhör-Machenschaften der USA. Bild: Die US-Botschaft in Bern.

    Cyber-Experten des Bundes warnen vor Vormachtstellung der USA

    Die USA zapfen das Internet an, hören Handys ab und spionieren Privatfirmen aus. Melani, die Melde- und Analysestelle, die sich in der Schweiz um die Sicherheit im Cyberspace kümmert, zeigt in ihrem Halbjahresbericht, wie das geht. Doch wie sich unser Land wehren soll, ist weniger klar.

    Dominik Meier

  • Die Mehrheit des Personals leidet an Rückenschmerzen und fühlt sich oft ausgelaugt, resultiert aus der SHURP-Studie.

    Pflegepersonal trotz widriger Umstände mit der Arbeit zufrieden

    Die Arbeit ist streng, die Belastung hoch und es reicht nie für alles. Trotzdem wird nicht gejammert in Schweizer Alters- und Pflegeheimen. Die Universität Basel legt erstmals eine umfassende Befragung zur Arbeits-Situation in Schweizer Alters- und Pflegeheimen vor.

    Christine Wanner

  • Man spricht bereits von einer «Neuen Seidenstrasse». Bild: Eine Fähre am Bosporus vor der Hagia Sophia in Istanbul, Türkei.

    Neuer Tunnel verbindet Europa und Asien

    In der türkischen Hauptstadt Istanbul wird ein Bahntunnel eröffnet, der den Bosporus unterirdisch quert. Ein Grossprojekt, dessen Bau neun Jahre dauerte. Warum ist dieser Tunnel für Istanbul so wichtig? Die Japaner und die Europäische Entwicklungsbank haben den Tunnel mitfinanziert.

    Welche Interessen verfolgen sie damit?

    Thomas Seibert

  •  Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann (links)  mit dem Indonesichen Handelsminister  Gita Wirjawan während ihres Treffens in Jakarta, Indonesia, am  28. Oktober  2013.

    Positive Bilanz der Asien-Reise von Johann Schneider Ammann

    Bundesrat Schneider-Ammann ist mit einer Wirtschaftsdelegation aus Asien zurückgekehrt. Er hat die Gespräche mit Vietnam und Indonesien über den Freihandel voran getrieben. Darüber hinaus hat er versucht, für die mitgereisten Wirtschaftsvertreter Türen zu neuen Geschäftsfeldern zu öffnen.

    Die Bilanz fällt positiv aus. Doch es gibt auch Kritik an bundesrätlichen Auslandreisen.

    Géraldine Eicher und Klaus Ammann

  • René Schwendimann, Leiter der SHURP-Studie und Pflegefachmann

    «Leistungen werden rationiert, es reicht nicht mehr für alles.»

    In der Schweiz gibt es 1600 Alters- und Pflegeheime, in jedem wohnen im Schnitt 86 Menschen. Sie zu betreuen ist körperlich und psychisch anstrengend. Das Institut für Pflegewissenschaften der Universität Basel hat die Situation des Personals untersucht.

    Die sogenannte SHURP-Studie ist die grösste ihrer Sorte; noch nie wurde das Personal in Alters- und Pflegeheimen so umfassend und detailliert befragt. Die Resultate sind zum Teil nicht unerwartet: Die Mehrheit des Personals leidet an Rückenschmerzen und fühlt sich oft ausgelaugt, manchmal bleibt zu wenig Zeit, um die alten Menschen zu 73 Prozent Frauen sofort und liebevoll zu betreuen. «Die Heime haben zunehmend Schwierigkeiten, diplomiertes Personal zu finden», sagt René Schwendimann. Er ist Leiter der SHURP-Studie (Swiss Nursing Homes Human Resources Project) und gelernter Pflegefachmann. «Ein Drittel der Heimbewohnerinnen und Heimbewohner muss auf Pflegeleistungen warten». Auch das Tabu-Thema Gewalt wurde genauer untersucht.

    Susanne Brunner

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Thomas Müller