Finanzzustupf an Bund und Kantone trotz Milliardenverlust

  • Freitag, 8. Januar 2016, 12:30 Uhr
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    • Freitag, 8. Januar 2016, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • 2013 hatte die Nationalbank erstmals seit 1907 wegen eines hohen Verlustes keine Ausschüttung vorgenommen. 2014 schüttete sie aber wegen des Rekordgewinns und eine Milliarde Franken zusätzlich aus.

    Finanzzustupf an Bund und Kantone trotz Milliardenverlust

    Obwohl die Schweizerische Nationalbank Verluste schreibt, schüttet sie an Bund und Kantone auch dieses Jahr wieder eine Milliarde Franken aus. Noch reichen die sogenannten Gewinnausschüttungsreserven der Nationalbank knapp. Ob das so bleibt, ist offen.

    Das macht es für die Vertreter von Bund und Kantonen besonders schwierig. Sie wünschen sich, dass das Geld künftig regelmässig fliesst.

    Dominik Meier

  • Die mittelhoch qualifizierten Berufsgruppen seien besonders stark bedroht von der strukturellen Arbeitslosigkeit, mehr als tief- oder hoch qualifizierte.

    Arbeitslosenquote über drei Prozent wird zur Normalität

    Im Jahr 2015 ist die Arbeitslosigkeit nochmals etwas gestiegen - auf 3,3 Prozent. Vor 15 Jahren lag sie noch halb so hoch. Doch auf solch tiefe Werte ist sie nie mehr gefallen, auch dann nicht, wenn es der Wirtschaft gut ging.

    Möglicherweise muss sich die Schweiz an höhere Arbeitslosenquoten von über drei Prozent gewöhnen.

    Klaus Bonanomi

  • Ende 2017 ist Schluss mit den Minibar-Wägeli. Weil immer mehr Getränke und Esswaren vor der Fahrt gekauft werden können, gehen die Umsätze zurück.

    Minibars verschwinden aus den Zügen der SBB

    «Café, Tee, Sandwich, Mineral!» So tönt es künftig nicht mehr in den SBB-Zügen. Ende 2017 ist Schluss. Die Bahn zieht die Bar-Wägeli definitiv aus dem Verkehr. Künftig müssen die Zuggäste wohl vermehrt ihren Snack im Bistrowagen selber abholen gehen.

    Eveline Kobler

  • Der 50-Jährige Jacques Nicolet wurde mit 108 der 134 gültigen Stimmen zum neuen Parteichef gewählt.

    Jacques Nicolet wird neuer Präsident der SVP Waadt

    Machtwechsel bei der SVP Waadt: Nationalrat Jacques Nicolet übernimmt das Ruder bei der UDC, wie die SVP in der Romandie heisst. Ungewöhnlich dabei ist, dass Nicolet kein typischer Blocher-SVP-Mann ist, sondern ein Vertreter des bäuerlichen Flügels.

    Sascha Buchbinder

  • Der Schweizer Nachrichtendienst gehört mit rund 270 Stellen im internationalen Vergleich zu den kleinen Fischen.

    Internationale Geheimdienst-Zusammenarbeit funktioniert gut

    Am Silvesterabend war der Hauptbahnhof in München für mehrere Stunden gesperrt worden, weil es Hinweise auf bevorstehende Anschläge gab. Es waren Hinweise von ausländischen Geheimdiensten. Das zeigt, wie wichtig es ist, dass Geheimdienste zusammenarbeiten und Informationen austauschen.

    Dazu gehört auch der Schweizer Geheimdienst. Doch wie gut ist der eingebunden?

    Rafael von Matt

  • Alois Jenny ist Elektro-Ingenieur und Erfinder: Seine neuste Erfindung sind Motoren mit «Tastsinn».

    «Sich stets neu erfinden und der Beste sein»

    Die Aufhebung des Euro-Mindestkurses war ein Schock für die Schweizer Industrie. Die Produkte waren im europäischen Ausland plötzlich 15 Prozent teurer. Alois Jenny produziert in seinem Familienunternehmen «Jenny Science» mit 18 Angestellten High Tech-Motoren.

    Sein Credo, um weiter bestehen zu können: in einer Nische schlicht der Beste sein. Ein Besuch im luzernischen Rain.

    Dario Pelosi

  • Wer sich auf das Computerspiel einlässt, erfährt etwas über die Geschichte Basels und lernt den Merianplan kennen, eine historische Stadtkarte aus dem 17. Jahrhundert.

    Mehr Lust am Museumsbesuch dank Computerspielen

    Elektronische Museumsführer, Audioguides, Simulationen in 3D und Computerstationen gehören in Museen längst zum guten Ton. Einen Schritt weiter geht das Historische Museum Basel - mit einem Online-Computerspiel. Um es zu spielen, muss man nicht einmal mehr ins Museum gehen.

    Patrick Künzle

  • Ulrike Freitag, Direktorin des Zentrums Moderner Orient ZMO in Berlin.

    Im «Tagesgespräch»: Ulrike Freitag, Islamwissenschaftlerin

    Das letzte, was der Nahe Osten braucht, ist ein neuer Konflikt. Seit Neujahr eskaliert aber ein Streit zwischen Saudi-Arabien und Iran. Wie gefährlich ist das? Gast von Susanne Brunner ist die Historikerin und Islamwissenschaftlerin Ulrike Freitag.

    Sie spricht über die Spannungen zwischen Saudi-Arabien und Iran.

    Susanne Brunner

Moderation: Simon Leu, Redaktion: Mark Livingston