Finma zieht Bilanz ihrer Arbeit

Die neue Finanzmarktaufsicht (Finma) hat ihren Auftrag in der Krise nach eigener Einschätzung erfüllt. Einen Vorbehalt macht sie jedoch: Sie habe die Krise zu spät erkannt, hiess es anlässlich der Bilanz nach den ersten 100 Tagen.

Weitere Themen

Nach Ablauf des Ultimatums der Abu-Sayyaf-Geiselnehmer auf den Philippinen herrscht Ungewissheit über das Schicksal der entführten IKRK-Mitarbeiter.

Die G-20 will eine einheitliche Finanzmarkt-Regulierung.

Migros wächst dank Denner weiter.

Beiträge

  • Finma räumt nur wenig Fehler ein

    Die Finanzmarktaufsichtsbehörde Finma hat Bilanz gezogen über die Arbeit, die sie vor dem Hintergrund der Finanzkrise geleistet hat. Dabei gab sie auch Fehler zu.

    Die Bankenkrise hat die Finma ins Zentrum des öffentlichen Interesses gerückt. Sei es beim Rettungspaket für die Grossbank UBS, sei es bei der Diskussion rund um Managerlöhne oder bei der Herausgabe von Bankkunden-Daten an die USA: die Aufsichtsbehörde erntete stets grosse Kritik. Nun hat sich die Finma verteidigt, aber auch Fehler zugegeben.

    Dagmar Zumstein

  • G-20 wollen Finanzmärkte bändigen

    Eines der wichtigsten Ziele des G-20-Treffens in London ist es, Regeln aufzustellen, um die Finanzmärkte besser im Griff zu haben. Damit sollen Krisen in Zukunft verhindert werden.

    Bisher bremsten die angelsächsischen Länder, wenn es darum ging, internationale Finanzmärkte zu regulieren. Doch seit der Wirtschaftskrise tönt es anders.

    Ab Donnerstag treffen sich die 20 grössten Volkswirtschaften der Welt in der britischen Hauptstadt.

    Priscilla Imboden

  • Migros wächst dank Denner

    Migros ist im letzten Jahr deutlich gewachsen. Die ganze Migros-Gruppe, mit  Denner, Migrol, Hotelplan, Globus und mit Ex Libris hat fast 26 Milliarden Franken Umsatz gemacht.

    Das sind 13 Prozent mehr als 2007. Am meisten zum Zuwachs trug Denner bei.

    Urs Siegrist

  • Bangen um IKRK-Geiseln

    Das Zittern um die IKRK-Mitarbeiter auf den Philippinen geht weiter. Am Morgen um acht Uhr MESZ ist das Ultimatum abgelaufen. Die Entführer im Süden der Philippinen drohten, eine ihrer Geiseln zu enthaupten.

    Einer der entführten IKRK-Mitarbeiter ist Schweizer. Die Entführer von der Abu Sayyaf-Organisation drohen mit dem Mord für den Fall, dass sich die Armee nicht aus der Gegend zurückzieht.

    Seit Ablauf des Ultimatums hat man nichts mehr gehört aus dem Dschungel der Insel Jolo. Die Frage an Manfred Rist, den Korrespondenten der NZZ für Südostasien: Ist das ein gutes Zeichen?

    Ivana Pribakovic

  • Flüchtlings-Tragödie im Mittelmeer

    Vor der Küste Libyens sind vermutlich drei Schiffe auf dem Weg nach Italien gekentert; Hunderte von Menschen sollen an Bord gewesen sein. Nur wenige wurden von der Küstenwache gerettet.

    Die Tragödie ist kein Einzelfall: Tausende Menschen aus Schwarzafrika verdingen sich in Libyen und versuchen so, das Geld zusammenzubringen, um einen Schlepper für die Überfahrt nach Italien zu bezahlen. Viele überleben den Trip übers Mittelmeer nicht.

    Massimo Agostinis

  • Worte des Monats März

    «Bankgeheimnis» war wohl das Wort des Monats März. Und dabei ist das Wort des Monats nicht mehr, was es zu Beginn des Monats noch war. Weitere Themen im März waren Minarette, Armeewaffen und - einmal mehr - die UBS.

    Danièle Hubacher

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Mark Livingston