Flüchtlinge - EU-Staaten sollen sich freikaufen können

  • Mittwoch, 4. Mai 2016, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 4. Mai 2016, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Das Dublin-Abkommen regelt, dass der EU-Staat, den Asylsuchende zuerst erreichen, das Asylverfahren durchführen muss; zurzeit trifft das Italien und Griechenland hart. Bild: Flüchtlinge auf der griechischen Insel Lesbos warten auf die Rückschaffung in die Türkei.

    Flüchtlinge - EU-Staaten sollen sich freikaufen können

    Die EU-Kommission will das System zur Flüchtlingsverteilung verbessern – mit einem «korrigierenden Verteilmechanismus» bei Überlastung einzelner Staaten und einer EU-weiten Erfassung der Asylsuchenden. Grundsätzlich soll das Dublin-Abkommen aber beibehalten werden.

    Oliver Washington

  • Ted Cruz sei ein unglaublich harter und gewiefter Konkurrent, erklärte Donald Trump in Manhattan. Gut, sei er aus dem Rennen, nun könne die Republikanische Partei zusammenkommen und sich hinter ihn stellen.

    US-Republikaner – die Würfel sind gefallen

    Präsidentschaftskandidat Ted Cruz gibt auf, John Kasich ist zu schwach. Donald Trump kann sich in den nächsten Wochen ungestört die nötigen Delegiertenstimmen sichern und sich im Juli offiziell zum Präsidentschaftskandidaten der Republikaner küren lassen.

    Die Parteileitung hatte sich den Ausgang des Vorwahlprozesses anders vorgestellt.

    Beat Soltermann

  • Ausgerechnet die Ruag, der Rüstungskonzern des Bundes, wurde Opfer eines Cyberangriffs.

    Hackerangriff auf Rüstungskonzern Ruag

    Der Bereich Waffenherstellung scheint ausspioniert worden zu sein. Die Bundesanwaltschaft hat bereits im Januar ein Industriespionage-Verfahren eröffnet. Beim Angriff flossen offenbar auch höchst vertrauliche Daten über die Armee und das VBS. Wer könnte hinter dem Cyber-Angriff stecken?

    Guido Berger

  • «Arbeit ist ein notwendiges Übel», sagt ein älterer Besucher - «und nicht unbedingt etwas, in dem man einen grossen Sinn findet», egänzt eine Frau.

    Vom Wert der Arbeit

    Ohne Gegenleistung sollen Schweizerinnen und Schweizer ein Grundeinkommen von rund 2500 Franken pro Monat erhalten. Am 5. Juni wird über die Initiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen» abgestimmt. Was bedeutet Arbeit für die Menschen? Antworten aus der Ausstellung «GELD.

    Jenseits von Gute und Böse» im Stapferhaus Lenzburg.

    Peter Maurer

  • Die Gefechte und Bombardements in der nordsyrischen Metropole Aleppo werden immer heftiger. Trotz aller diplomatischer Bemühungen um eine Rückkehr zur Waffenruhe. Die Grossstadt ist einer der umkämpftesten Schauplätze im syrischen Bürgerkrieg.

    Krieg und Kriegsstrategien in Aleppo

    Im Kampf um die syrische Stadt Aleppo steckt Osama Taljo mittendrin: Er ist ein führendes Mitglied im sogenannten Stadtrat und Vertreter im militärischen Rat des wichtigsten Oppositionsbündnisses. SRF-Nahostkorrespondent Philipp Scholkmann hat ihn getroffen.

    Philipp Scholkmann

  • Credit Suisse musste 2009 in einem Vergleich mit den US-Behörden fast 530 Millionen Dollar Busse bezahlen, weil sie US-Sanktionen gegen den Iran verletzt hatte. Die Schweizer Banken machen also einen Bogen um Iran – aus Angst vor weiteren Bussen.

    Geschäften mit Iran – Schweizer Banken fürchten US-Strafen

    Seitdem Anfang Jahr zahlreiche Sanktionen gegen Iran aufgehoben wurden, lockt das grosse Geschäft: Wirtschaftsleute aus der westlichen Welt suchen intensiv nach Mitteln und Wegen, in Iran aktiv zu werden. Die Schweizer Banken zeigen sich aber nicht kooperativ.

    Eveline Kobler

  • Reinhard Baumgarten.

    Im Tagesgespräch: Reinhard Baumgarten – Hoffnung in Iran

    Vor 100 Tagen wurden die internationalen Sanktion gegen Iran offiziell aufgehoben. Davon sieht man im Land selbst noch nicht viel - ausser Hoffnung. ARD-Korrespondent Reinhard Baumgarten berichtet aus Teheran und ist Gast von Susanne Brunner.

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Mark Livingston