Flüchtlingswelle nach Offensive gegen Taliban

Nachdem die pakistanische Armee die Hochburg Taliban scharf unter Beschuss genommen hat, verlassen immer mehr Zivilisten das Swat-Tal. Bisher sind rund 200'000 Menschen vor den Kämpfen geflohen. Und Hilfswerke fürchten, dass es bald schon 500'000 sein werden.

Die Situation auf den Strassen und in den Zeltstätten ist chaotisch.

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Bundesrat prüft Einwanderungs-Kontingente.

Bundesrat will von Kantonen Sparvorschläge gegen Prämienschub.

Die Bilanz der Eishockey-WM.

Beiträge

  • Hunderttausende im Nordwesten Pakistans auf der Flucht

    In Pakistan verlassen immer mehr Zivilisten das Swat-Tal - die Region, in denen die radikal-islamischen Taliban so mächtig sind und die von den Regierungstruppen derzeit scharf unter Beschuss genommen wird.

    Bislang sind schätzungsweise 200 000 Menschen vor den Kämpfen geflohen. Hilfswerke fürchten, dass es schon bald mehr als doppelt soviel sein könnten.

    Ruedi Mäder

  • Gesucht: Ideen gegen hohe Kosten in Spitälern

    Bundesrat Pascal Couchepin trifft sich am Nachmittag mit Parteien und Verbänden, um über seine geplanten Notmassnahmen zu diskutieren. Mit diesen will er den Anstieg der Prämien für die Krankenkassen eindämmen.

    Dabei dürften auch die Spitäler zur Sprache kommen. Dort steigen die Kosten am stärksten - vor allem bei den ambulanten Behandlungen etwa auf der Notfallabteilung.

    Der Bundesrat fordert von den Kantonen, dass sie hier die Kostenbremse ziehen. Ideen, wie das verwirklicht werden könnte gibt es. Am Kantonsspital Luzern zum Beispiel.

    Dominik Meier

  • WM-Bilanz: Gute Noten für die Gastgeber

    Die Eishockey-WM in der Schweiz ist zu Ende: Für Russland endeten die Titelkämpfe erneut mit Gold. Auch die Organisatoren würden sich selber am liebsten eine Medaille verleihen.

    Marcel Melcher

  • Keine Spur von Krise auf dem Land

    Wirtschaftskrise, Bankendebakel, Jobangst: Glaubt man den Wirtschaftsnachrichten, geht es der Schweiz schlecht. Überall?

    Auf dem Land sind die Auftragsbücher voll, die meisten haben ihren Job noch. Augenschein an der Gewerbeaustellung in Bühler im Appenzell.

    Philippe Erath

  • Zwei Szenarien für die Zukunft des «Bund»

    Die Tageszeitung «Der Bund» erscheint im 160. Jahrgang sie gilt damit zu Recht als Traditionszeitung in Bern. Nicht zum ersten Mal steckt «Der Bund» nun aber in Schwierigkeiten.

    Seit der Tamedia-Verlag - ihm gehört der «Der Bund» - tief greifende Veränderungen prüft, steht das Aus für die Zeitung im Raum. Ein Komitee will den «Bund» nun retten. Zwei Szenarien werden dabei diskutiert: Eine Fusion mit der «Berner Zeitung» oder eine Kooperation mit dem «Tages-Anzeiger».

    Letztere Variante dürfte auf mehr Anklang stossen. In einer Umfrage des Rettungskomitees sprachen sich zwei Drittel der Befragten für einen solchen «TagiBund» aus. Welche Bedeutung hat diese Umfrage?

    Beat Soltermann

  • Steiler Aufstieg, jäher Fall

    Irland, das jahrelang mit guten Wachstumsraten glänzte, ist innert kurzer Zeit zum Sorgenkind der EU geworden. Rezession und Arbeitslosigkeit bestimmen auf der Insel das Bild. Viele Iren traf die Krise plötzlich und heftig.

    Martin Alioth

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Mark Livingston