Freispruch für Hitlergruss auf dem Rütli

  • Mittwoch, 21. Mai 2014, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 21. Mai 2014, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Hitlergruss oder Rütlischwur? Rechtsextreme im August 2007 auf der Rütlwiese.

    Freispruch für Hitlergruss auf dem Rütli

    Ein Rechtsextremer macht auf dem Rütli den Hitlergruss - ein Fall rassistischer Propaganda? Das Bundesgericht sieht das nicht so, spricht den Mann frei - und gesteht ihm eine Entschädigung zu. Experten und Beobachterinnen der rechtsextremen Szene zeigen sich enttäuscht, aber nicht überrascht.

    Sascha Buchbinder und Gaudenz Wacker

  • Die SBB räumt in ihrem Netzzustandsbericht ein, dass sie den Schienenunterhalt vernachlässigt hat.

    Grosser Nachholbedarf beim Unterhalt des SBB-Schienennetzes

    Die SBB haben den Unterhalt der Geleise stark vernachlässigt. Die Zahl der Schäden an den Schienen ist im Vergleich zum Vorjahr um das Dreifache gestiegen. Das zeigt der neue Netzzustands-Bericht.

    Christian von Burg

  • Als ägyptischer Präsident hat Hosni Mubarak öffenltiche Gelder für sich abgezweigt; dafür muss es nun ins Gefängnis. Hier ein Bild vom Februar 2011.

    Drei Jahre Gefängnis für Hosni Mubarak

    Ein Gericht in der ägyptischen Hauptstadt Kairo verurteilt den ehemaligen Präsidenten Mubarak wegen Missbrauchs öffentlicher Gelder zu einer dreijährigen Gefängnisstrafe.

    Die Familie Mubarak muss zudem Geld an den Staat zurückzahlen, das sie sich im Zusammenhang mit öffentlichen Bauaufträgen angeeignet hatte.

    Philipp Scholkmann

  • Zahlreiche Menschen in der Ukraine verlassen – mehr oder weniger freiwillig - ihre Wohnorte und retten sich in die Hauptstadt Kiew. Bild: Bei Kämpfen zwischen pro-russischen Milizen und der ukrainischen Armee in Slawiansk wurde das Haus dieser Familie zerstört.

    Ukraine: Menschen auf der Flucht im eigenen Land

    Zu den gewalttätigen Auseinandersetzungen im Osten der Ukraine kommt ein neues Problem: Laut dem Uno-Flüchtlingshilfswerk sollen bereits über 10'000 Frauen, Männer und Kinder von der Krim und aus der Ostukraine geflohen sein, die meisten in die Hauptstadt Kiew.

    Dort wurde zwar ein Krisenstab eingerichtet, dieser kommt aber an seine Grenzen. Reportage.

    Brigitte Zingg

  • Die Pariser «Gare de l'Est» ist nicht betroffen. Aber bei 1300 von 9000 französischen Bahnhöfen müssen wegen der zu breiten neuen Regionalzüge die Perrons abgehobelt werden.

    Frankreichs neue Regionalzüge - zu breit geraten

    Die französische Eisenbahngesellschaft SNCF hat 2000 neue Regionalzüge bestellt, nur sind sie für viele Bahnhöfe in Frankreich zu breit. Festgestellt hat man das erst bei Probefahrten, als die brandneuen Züge am Perron kratzten.

    Ruedi Mäder

  • Verantwortlich für die Bodenabsenkungen im Grossen Moos ist der Torf im Boden. Er ist sehr nährstoffreich, darum gedeiht das Gemüse so gut. Aber Sonne und Luft machen, dass sich derTorf zersetzt, buchstäblich in Luft auflöst.

    Seeländer Bauern verlieren den Boden unter den Füssen

    Karotten. Kartoffeln. Salat. Ein Viertel des einheimischen Gemüses wird im sogenannten Grossen Moos, zwischen Murten- und Bielersee angebaut. Das Seeland ist dank des fruchtbaren Moorbodens der grösste Gemüsegarten der Schweiz.

    Im Lauf der Jahre ist der Boden teilweise um über zwei Meter abgesunken. Nun wollen die Bauern den Boden aufschütten.

    Brigitte Mader

  • Egon Bahr vor der Willy-Brandt-Statue in Berlin.

    Egon Bahr, Weggefährte Willy Brandts+Architekt der «Ostverträge»

    Der Grand Seigneur der Deutschen Aussenpolitik 92 Jahre alt, und noch immer arbeitet Egon Bahr in seinem Büro in Berlin und verfolgt die Weltpolitik - mit besonderem Interesse die schwelende Krise in der Ukraine. Susanne Brunner hat ihn in Berlin bei der Willy Brandt-Statue getroffen.

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Thomas Müller