Friedensnobelpreis geht an tunesische Dialog-Gruppe

  • Freitag, 9. Oktober 2015, 12:30 Uhr
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  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 9. Oktober 2015, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Mit dem Nobelpreis, so die Begründung der Jury, soll der Demokratisierungsprozess weiter unterstützt werden.

    Friedensnobelpreis geht an tunesische Dialog-Gruppe

    Das nationale Dialogquartett aus Tunesien bekommt den diesjährigen Friedensnobelpreis. Geehrt werden mit dem Preis Gewerkschafterinnen, Wirtschaftsvertreter, Menschenrechtlerinnen und Anwälte.

    Sie haben sich für Demokratie und Pluralismus eingesetzt, als soziale Unruhen und Mordanschläge Tunesien erschütterten.

    Bruno Kaufmann und Daniel Voll

  • Proteste gegen die Uno-Vereinbarung in Tripolis.

    Libyen: Vorschlag zur Einheitsregierung

    Vier Jahre nach dem Sturz von Machthaber Muammar al-Gaddafi kämpfen in Libyen schwer bewaffnete Milizen um die Macht. Es gibt zwei Regierungen und zwei Parlamente in Tobruk und in Tripolis. Terrorgruppen nutzen das Machtvakuum aus. Nun schlägt die Uno eine Einheitsregierung vor.

    Was erhofft sie sich davon?

    Beat Stauffer

  • Schweizweit wanderten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts 330'000 Menschen nach Amerika aus,  Bild: Philipp Schmitter, Ur-Enkel eines Auswanderers.

    Als auch die Schweiz Wirtschaftsflüchtlinge hatte

    Auch Schweizerinnen und Schweizer flüchteten einst zu Hunderttausenden aus wirtschaftlicher Not. Manche wurden sogar von ihrer Heimatgemeinde zur Flucht gezwungen. Besonders eindrücklich lief es im 19. Jahrhundert in der Aargauer Gemeinde Rothrist ab.

    Was ist aus ihnen geworden? Philippe Schmitter, der Ur-Enkel von Johann Jakob Schmitter, der damals Rothrist verlassen hatte und in den USA sein Glück suchte, erzählt.

    Max Akermann und Franco Battel

  • Nach einer aktuen Erschöpfung konnte die Betroffene auf das Verständnis des Arbeitgebers zählen. Symbolbild.

    Psychische Erkrankungen: Firmen sollen Angestellten helfen

    «Wie geht es dir?» Mit dieser Frage wollen verschiedene Kantone und Pro Mente Sana in einer Kampagne Unternehmen sensibilisieren. Sie sollen Angestellte mit psychischen Erkrankungen besser unterstützen. Ein Vorbild ist dabei das Familien-Unternehmen Création Baumann in Langenthal.

    Christine Wanner

  • Heinz-Christian Strache, der Führer der FPÖ, geisselt die herrschende Politik, die Menschen in die Armut treibe.

    SPÖ zittert um ihr «Rotes Wien»

    Am Sonntag geht es in Wien bei den Landtagswahlen um die Fortsetzung oder das Ende einer Ära. Denn die österreichische Hauptstadt wird quasi seit jeher sozialdemokratisch regiert. Doch jetzt bedrängt die FPÖ, die rechtspopulistische Freiheitliche Partei, die SPÖ.

    Wenn Wien an die Freiheitlichen fällt, wäre dies nicht nur ein Umbruch in der Hauptstadt, sondern ein politisches Erdbeben in Österreich.

    Joe Schelbert

  • Laurent Goetschel, swisspeace-Direktor.

    Swisspeace-Direktor Laurent Goetschel über den Friedensnobelpreis

    Kein Nobelpreis wird mehr beachtet oder kontroverser diskutiert als der Friedensnobelpreis.

    Wie ernst nimmt ihn ein Friedensforscher? Auch den aktuellen, ans tunesische Quartett für den nationalen Dialog? Gast von Susanne Brunner ist Laurent Goetschel, Direktor der Schweizerischen Friedensstiftung swisspeace.

    Susanne Brunner

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Thomas Zuberbühler