Friedenssuche in Annapolis

Im amerikanischen Annapolis treffen sich gegen 50 Vertreter von Staaten und Organisationen, um den Nahost-Friedensprozess neuen Schub zu verleihen.

Weitere Themen:

Die Zürcher FDP-Präsidentin Doris Fiala tritt zurück.

Der Staatsfonds von Abu Dhabi investiert 7,5 Milliarden Dollar in die US-Grossbank Citigroup.

Vor genau 20 Jahren wurde die Walensee-Autobahn eröffnet.

 

Beiträge

  • Viel Skepsis an der Nahost-Friedenskonferenz in Annapolis

    Die Nahost-Friedenskonferenz im US-amerikanischen Annapolis soll Israeli und Palästinenser zusammen bringen. Im Vorfeld der Konferenz wurde etwas Hoffnung, aber vor allem viel Skepsis verbreitet.

    In Annapolis selbst und im Nahen Osten wird befürchtet, dass der israelisch-palästinensische Dialog bald wieder versanden könnte.

    Peter Voegeli und Iren Meier

  • Zürcher FDP-Chefin Fiala tritt zurück

    Doris Fiala gibt ihr Amt als Präsidentin der FDP des Kantons Zürich im kommenden Frühling auf. Mit ihrem Entscheid übernehme sie die Mitverantwortung für das schlechte Abschneiden der FDP bei den Nationalratswahlen, sagte Fiala vor den Medien.

    Zum Rücktritt geführt habe aber auch die Niederlage von SVP-Präsident Ueli Maurer bei den Ständeratswahlen am vergangenen Sonntag. Fiala hatte sich partei-intern für einen Brückenschlag der FDP mit der SVP eingesetzt.

    Sonja Schmidmeister

  • Abu Dhabi kauft sich bei Citigroup ein

    Das Öl-Emirat Abu Dhabi wird auf einen Schlag grösster Einzelaktionär der amerikanischen Grossbank Citigroup. Die arabische Investorengruppe Abu Dhabi Investment Authority kauft sich für 7,5 Milliarden Dollar beim weltgrössten Finanzinstitut ein.

    Der Deal ist der vorläufige Höhepunkt einer ganzen Serie von Beteiligungen der Golfstaaten an grossen Unternehmen in den USA, in Europa und Asien.

    Was ist von diesem jüngsten Coup der Investoren aus Abu Dhabi zu halten?

    Danièle Hubacher im Gespräch mit Fredy Gsteiger.

  • Sorgen am Walensee 20 Jahre nach Autobahn-Eröffnung

    Vor 20 Jahren wurde die Walensee-Autobahn eröffnet. Das nur 13 Kilometer lange Stück hatte es in sich: fortan konnte man ungehindert nach Graubünden oder weiter in den Süden fahren, statt stundenlang im Walensee-Stau zu stecken.

    Nach dem Bau der Autobahn atmeten die Menschen in den Dörfern deshalb buchstäblich auf. Doch mit dem Lärm und dem Gestank verschwand für viele auch die Einnahmequelle.

    Roland Wermelinger

  • Identitätsprobleme junger Männer aus anderen Kulturkreisen

    Was ist ein Mann? Die Frage ist gerade für Knaben, die mit ihren Eltern in die Schweiz einwandern, schwierig. Sie stehen zwischen mitgebrachten Bildern der Eltern, der eigenen Kultur und dem, was hierzulande als Mann gilt.

    Deshalb ist es für junge Ausländer oft die einfachste und sicherste Lösung, ein Macho zu werden.

    Oliver Washington

Autor/in: Danièle Hubacher