G7 – die Suche nach einer Strategie im Syrienkrieg

  • Dienstag, 11. April 2017, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 11. April 2017, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • EU-Aussenbeauftragte Federica Mogherini links aussen, neben ihr die Aussenminister Deutschlands, der USA, Kanadas, Italiens, Frankreichs, Grossbritanniens und Japans. Gruppenbild anlässlich des G7-Aussenministertreffens im italienischen Lucca.

    G7 – die Suche nach einer Strategie im Syrienkrieg

    Militärische Eskalation oder neue Verhandlungen – wie geht es weiter nach sechs Jahren Bürgerkrieg in Syrien? Die G7-Staaten setzen auf eine politische Lösung, wollen den syrischen Diktator Assad aber loswerden.

    «Man kann nicht an der Seite eines Regimes stehen, das Giftgas gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt hat», sagte der deutsch Aussenminister Gabriel am Treffen im italienischen Lucca.

    Fredy Gsteiger

  • Grundsätzlich sei die WEKO zurückhaltend, betont Präsident Vincent Martenet (rechts im Bild, neben WEKO-Direktor Rafael Corazza); man wolle nicht durch zu starke Eingriffe gute Ideen verhindern.

    Die Furcht der WEKO vor «digitalen Kartellen»

    Die Digitalisierung sei gut für den Wettbewerb, sagt die Schweizerische Wettbewerbskommission WEKO: Via Internet könnten neue Unternehmen alte konkurrieren – und so den Markt beleben. Andererseits könnte die Digitalisierung aber auch neue Monopole oder Kartelle und damit neue Probleme bringen.

    Klaus Ammann

  • Das Flüchtlingslager «Grande-Synthe» wurde von den lokalen Behörden in Zusammenarbeit mit «Médecins sans Frontières» erstellt. Das Bild zeigt Flüchtlinge im März 2016 beim Bezug der Unterkünfte.

    Flüchtlingslager «Grande-Synthe» bei Dünkirchen abgebrannt

    Im Norden Frankreichs ist ein Flüchtlingslager mit 300 Holzhütten in der Nacht auf Dienstag komplett niedergebrannt. Im Vorfeld soll es zu Schlägereien und einer Messerstecherei zwischen kurdischen und afghanischen Flüchtlingen gekommen sein.

    Die weit über 1000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Das Lager war nach der Räumung des «Dschungels von Calais» vor einem Jahr von «Médecins sans Frontières» aufgebaut worden.

    Rudolf Balmer

  • Die SBB macht mit dem Fernverkehr jährlich Gewinne im dreistelligen Millionenbereich. Nun soll sie sich dem Wettbewerb aussetzen. Zu viel Wettbewerb will der Bund aber nicht erlauben.

    Schweizer Fernverkehrsnetz – der Bund ist gefordert

    Die Konzession für das Schweizer Fernverkehrsnetz läuft Ende dieses Jahres aus. Da der Fernverkehr für Bahnbetreiberinnen ein lukrativer Geschäftsteil ist, beanspruchen aus BLS und SOB einen Anteil von der Monopolistin SBB.

    Der Bund muss nun einen Grundsatzentscheid fällen: Bleibt das Monopol bei der SBB oder wird der Schweizer Fernverkehr neu organisiert?

    Rahel Walser

  • Sollte die Schweiz den Zuschlag erhalten, würden in neun Jahren auch Linke im Stadion oder am Pistenrand den Spitzensportlerinnen und -sportlern zujubeln.

    Linke Lobby für Olympische Winterspiele 2026 in der Schweiz

    Das Schweizer Sportparlament, oberstes Organ von Swiss Olympic, muss entscheiden, ob die Schweiz für die Olympischen Winterspiele 2026 kandidieren soll. Danach stünde der politische Prozess an: Bundesrat und Parlament müssten festlegen, wie viel ihnen Olympia in der Schweiz wert ist.

    Auffällig viele Linke setzen sich für Olympische Spiele ein.

    Samuel Burri

  • Die Glasi Hergiswil brauche keine Künstler, sondern gute Handwerker. Solche, die mit Ruhe und Präzision die orangeglühende Masse in ihre durchsichtige Form bringen. Wer die Glasbläser einmal gesehen habe, kaufe offenbar eher ein teures Glas, sagt Glasi-Chef Robert Niederer (auf dem Bild im Vordergrund).

    Glasi Hergiswil – überleben mit einer Vision

    Die Glasbläserei ist ein altes Handwerk, eigentlich vom Aussterben bedroht. In der Schweiz etwa gibt es keine Möglichkeit mehr, sich zum Glasbläser, zur Glasbläserin auszubilden.

    Die Glasi in Hergiswil im Kanton Nidwalden pflegt das Handwerk trotzdem noch und feiert dank einiger Zufälle dieses Jahr das 200-Jahr-Jubiläum. Die Reportage.

    Beat Vogt

  • Ernst Lüber ist seit vier Jahren Mitglied der Geschäftsleitung der Glückskette.

    Im Tagesgespräch: Ernst Lüber zum Glückskette-Sammeltag

     Hunger ist eine Katastrophe, aber keine, die ohne Vorwarnung kommt. Trotzdem kommt es in Afrika immer wieder zu Hungerkatastrophen. Warum? Ernst Lüber ist Leiter der Projektabteilung der Glückskette und Gast von Susanne Brunner.

Moderation: Brigitte Kramer, Redaktion: Karoline Arn