Gaza-Krieg: Diplomatie läuft auf Hochtouren

Israel hat seine Angriffe im Gaza-Streifen mit grosser Härte weitergeführt. Parallel dazu intensiviert Israel die diplomatischen Kontakte für eine Waffenruhe.

Weitere Themen:

In New York retten ein Pilot mit einer Notwasserung 155 Menschen.

Im Kanton Glarus läuft die radikale Gemeinde-Fusion nicht rund.

Im Berner Oberland wird der Sport-Anlass am Lauberhorn zunehmend zum Party-Event.

Beiträge

  • Die Angriffe im Gaza-Streifen gehen weiter.

    Israel signalisiert Interesse an Waffenruhe

    Im Nahen Osten hat Israel in den letzten Stunden seine Angriffe im Gazastreifen mit grosser Härte weitergeführt. Gleichzeitig signalisiert Israel, an einem Waffenstillstand interessiert zu sein.

    Aussenministerin Zipi Livni reiste in die USA. Israels Chef-Unterhändler traf ägyptische Regierungsvertreter, die ihrerseits mit palästinensischen Organisationen im Gespräch sind.

    Viele Beobachter erwarten, dass ein Waffenstillstand in absehbarer Zeit Tatsache sein könnte.

    Die Frage an Iren Meier, Nahost-Korrespondentin von SR DRS: Wird dieser Krieg tatsächlich bald zu Ende sein?

    Daniel Schmidt

  • Spektakulären Notlandung einer Airbus-Maschine auf dem Hudson-Fluss in New York.

    Lob für gelungene Notwasserung in New York

    Wie durch ein Wunder haben alle 155 Insassen eines US-Passagierflugzeuges die spektakuläre Notlandung auf dem Hudson River in New York überlebt. Experten loben die Leistung des Piloten.

    Die Maschine der US Airways war wenige Minuten vor dem Unfall vom New Yorker Flughafen La Guardia gestartet und sollte nach Charlotte im Bundesstaat North Carolina fliegen.

    Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten mehrere grosse Vögel, vermutlich Wildgänse, in die Triebwerke. Beide Triebwerke fielen aus. Der Pilot musste auf dem Fluss notlanden. Alle 155 Insassen konnten sich aus dem Flugzeug retten.

    Der europäische Flugzeugbauer Airbus kündigte an, Experten zur technischen Unterstützung der Ermittler nach New York zu schicken.

    Monika Zumbrunn

  • Glarner Regierung zieht Notbremse bei Gemeindefusion

    Im Kanton Glarus wird eine der grössten Gemeindefusionen vorbereitet. Doch nun greift die Glarner Regierung ein. Der Grund sind übermütige Gemeindebehörden.

    Alleine im vergangenen Jahr sind in der Schweiz 80 Gemeinden verschwunden: Gemeindefusionen liegen im Trend. Das ehrgeizigste Projekt wird zurzeit im Kanton Glarus umgesetzt.

    Schon in zwei Jahren soll es dort statt 25 nur noch drei Gemeinden geben. Doch nun droht dem ehrgeizigen Projekt Ungemach.

    Mitten im laufenden Prozess zieht die Glarner Regierung die Notbremse. Die Gemeinden seien drauf und dran, ihr Vermögen mit vollen Händen auszugeben.

    Roland Wermelinger

  • Roma sind nicht grundsätzlich kriminell

    Genaue Zahlen über die Kriminalität von Roma gibt es nicht. Dennoch warnen die Gegner der Ausdehnung des freien Personenverkehrs vor kriminellen Roma.

    Wenn das Volk am 8. Februar Ja sage zur Ausdehnung der Personenfreizügigkeit auf Bulgarien und Rumänien, werde die Kriminalität in der Schweiz steigen.

    Doch beim Integrationsbüro des Bundes werden keine vermehrten Probleme mit kriminellen Roma erwartet. Bereits jetzt könnten die Bulgaren und Rumänen einfacher einreisen, aber nur wenige nutzen diese Möglichkeit.

    Wer mit kriminellen Absichten in die Schweiz kommen wolle, warte sowieso nicht auf die Personenfreizügigkeit.

    Andrea Jaggi

  • Westschweizer Schriftsteller Chappaz gestorben

    Maurice Chappaz ist tot. Der Westschweizer Schriftsteller starb gestern im Alter von 92 Jahren in seinem Wohnort in Chable im Unterwallis.

    Chappaz gilt als einer der populärsten Schriftsteller in der Romandie. Er schrieb über 40 Werke. Aufsehen erregte er mit dem Buch «Die Zuhälter des Ewigen Schnees», in dem er die Verschandelung der Natur durch den überbordenden Tourismus anprangerte.

    Patrick Mülhauser

  • Das Lauberhonrennen ist Publikumsmagnet für viele Ski-Fans.

    Lauberhorn: Vom Sport-Anlass zum Party-Event

    Die Lauberhorn-Rennen wandeln sich immer mehr vom Sport-Anlass zum Event für Party-Volk und Sponsoren. 50 000 Ski-Fans werden an diesem Wochenende in Wengen erwartet.

    Eine neue Zuschauertribüne steht im Ziel. Mitten in Wengen sind eine Konzert-Bühne und ein Festzelt aufgebaut. Die Sponsoren werben im ganzen Dorf.

    Der Ski-Zirkus mit seinem Drum und Dran ist im Berner Oberländer Kurort allgegenwärtig. Und er wird kommerzieller, grösser und lauter.

    Matthias Baumer

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Mark Livingston