Gaza weiterhin unter israelischem Beschuss

Im Gazastreifen führt die israelische Armee ihre Aktion gegen Hamas-Kämpfer weiter. Dabei wurden auch am Montag offenbar Zivilisten getötet. Derzweil versucht die EU mit einer Reise von mehreren Repräsentanten in die Region, einen Waffenstillstand zu vermitteln.

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Künftig sollen nur mehr Grossverdienende und Wohlhabende allenfalls bedürftige Verwandte unterstützen müssen, legt die SKOS fest.

Der Gewerkschaftsbund SGB fordert angesichts der Wirtschaftskrise von den Arbeitgebern, die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen.

In Adelboden merken die Tourismusbetriebe wenig von der Wirtschaftskrise.

Beiträge

  • Schwierige Lage für Bevölkerung von Gaza

    Seit Beginn der Bombardierung des Gazastreifens sind die Informationen über die Lage der Bevölkerung widersprüchlich. Hilfswerke und internationale Organisationen warnen vor einer humanitären Krise.

    Die israelischen Behörden behaupten, dass weiterhin Hilfsgüter in den Gazastreifen gelassen würden. Gemäss Mitarbeitern von internationalen Organisationen ist die Lage für die palästinensische Bevölkerung durch die Bodenoffensive am Samstag aber noch schwieriger geworden.

    Daniel Voll

  • Verwandte von Bedürftigen werden entlastet

    Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) schlägt vor, dass neu nur noch grossverdienende und wohlhabende Verwandte in die Pflicht der Verwandtenunterstützung von Sozialhilfebezügern genommen werden sollen.

    Bislang lagen die Einkommens-Limiten, ab denen die Verwandten in die Pflicht genommen wurden, bei 60 000 Franken bei Einzelpersonen, respektive 80 000 Franken bei Ehepaaren. Nun sollen Verwandte erst ab einem steuerbaren Einkommen von 120 000 respektive 180 000 Franken zur Verwandtenunterstützung verpflichtet werden.

    Mit der Revision ihrer Empfehlungen zur Anwendung der Verwandtenunterstützung will sich die SKOS der neuen Rechtsprechung des Bundesgerichts anpassen. Dieses habe sich in einzelnen Urteilen bei der Definition «günstiger Verhältnisse» für höhere Limiten ausgesprochen.

    Monika Binotto

  • SGB-Präsident Paul Rechsteiner sagt Stellenabbau den Kampf an.

    SGB nimmt Arbeitgeber in die Pflicht

    Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) fordert die Arbeitgeber, trotz Finanzkrise und düsteren Aussichten für die Schweizer Wirtschaft, die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen.

    «Die Arbeitgeber sollten das Personal auch dann beschäftigen, wenn die Geschäftslage weniger gut ist.» Dies erlaubten die im Aufschwung gefüllten Kassen. «Mit dem Vorwand der Finanzkrise dürfen keinesfalls Rationalisierungsmassnahmen durchgeführt werden», sagte SGB-Chefökonom Daniel Lampart an der Jahresmedienkonferenz des Gewerkschaftsbundes in Bern.   Nur im Notfall sollen die Unternehmen Kurzarbeit einführen. Den Bundesrat fordert der SGB auf, die maximale Bezugsdauer für Kurzarbeit von 12 auf 18 Monate zu erhöhen. Ausserdem seien Kürzungen bei den Weiterbildungsmassnahmen in den Unternehmen zu vermeiden.   Der SGB rechnet für 2009 mit einer durchschnittlichen Arbeitslosenquote von 3,3 Prozent. Bis Ende 2009 dürften laut Lampart rund 160 000 Personen arbeitslos sein, was 4 Prozent entspricht. 2010 könnten dann gar bis zu 200 000 Menschen in der Schweiz ohne Arbeit sein.

    Sabine Manz

  • Jede Menge Neuschnee, perfekte Skipisten und strahlendes Wetter bescherten den Schweizer Ski-Orten wie hier in Zermatt einen fulminanten Saisonauftakt.

    Wintertourismus trotzt der Wirtschaftskrise

    Die Angst vor der Wirtschaftsflaute hat den Schweizer Tourismus noch nicht erreicht: Über Weihnachten und Neujahr waren die meisten Unterkünfte in den Wintersportorten ausgebucht.

    Die Bergbahnen in vielen Tourismus-Orten melden Rekord-Frequenzen und -Umsätze. Eine Reportage aus Adelboden/BE.

    Toni Koller

  • Schweizer Börse startet gut ins neue Jahr

    Die Schweizer Börse hat die positiven Vorgaben aus dem Ausland übernommen und ist deutlich fester ins neue Jahr gestartet. Der Swiss Market Index (SMI) notierte nach rund 20 Minuten um 4,1 Prozent höher auf 5762 Punkten.

    Im vergangenen Jahr hatte der SMI 35 Prozent eingebüsst.

    Die Frage an Eveline Kobler: Was sind die Gründe für diesen guten Start ins neue Börsen-Jahr?

    Ivana Pribakovic

  • Fahnder untersuchen den Tatort vor dem Kulturministerium in Athen, wo zwei Männer auf eine Gruppe von Polizisten schossen.

    Griechenland kommt nicht zur Ruhe

    In Athen haben unbekannte Angreifer mit automatischen Waffen auf eine Gruppe Polizisten geschossen und einen 21-jährigen Beamten lebensgefährlich verletzt.

    Die Tat richtete sich nach Angaben eines Polizeisprechers gegen einen Polizeiposten vor dem Kulturministerium in der Innenstadt. Bei der Fahndung nach den Tätern seien 72 Personen vorläufig festgenommen worden, hiess in einer Mitteilung der Polizei.

    Im Dezember war es nach tödlichen Schüssen auf einen 15-Jährigen bei einem Polizeieinsatz in Athen mehr als zwei Wochen lang zu teils gewaltsamen Protesten in ganz Griechenland gekommen.

    Werner van Gent

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Christoph Wüthrich