Georg Fischer streicht über 2000 Stellen

Der Industriekonzern Georg Fischer baut bis Mitte 2010 weltweit 2300 Stellen oder 16 Prozent des Personalbestands ab.

Weitere Themen:

Gute Kenntnisse einer Landessprache und eine erfolgreiche Integration sollen künftig für die Erteilung des Schweizer Bürgerrechts vorausgesetzt werden.

Die Menschenrechtsverletzungen im Krieg in Sri Lanka werden nicht untersucht. Das hat eine Mehrheit des Uno-Menschenrechtsrates in Genf verhindert.

Fremde Gene können an Nachkommen vererbt werden. Ein denk- und fragwürdiger Forschungserfolg.

Beiträge

  • Drastischer Stellenabbau bei Georg Fischer

    Der Schweizer Industriekonzern Georg Fischer hat in den ersten Monaten dieses Jahres einen Absturz bei Umsatz und Gewinn erlebt.

    Um die Rezession überstehen zu können, verordnet sich das Schweizer Traditionsunternehmen nun ein radikales Sparprogramm.

    Dazu gehört der Abbau von mehr als 2500 Stellen, davon fast 600 in der Schweiz.

    Martin Stucki

  • Wirtschaftskrise erreicht die Schweizer Industrie

    In den vergangenen Tagen und Wochen haben sich die Anzeichen verdichtet: Die Wirtschaftskrise ist in der Realwirtschaft angekommen.

    Die Maschinen- und Metallindustrie verzeichnet einen dramatischen Rückgang bei den Aufträgen. Und der Schweizer Industriekonzern Georg Fischer baut 2000 Stellen ab.

    Barbara Widmer

  • Millionen aus dem Konjunkturpaket am Gotthard

    Vom zweiten Konjunkturpaket des Bundes haben die SBB 150 Millionen Franken erhalten. Mit den Arbeiten, die damit umgesetzt werden können, soll die Wirtschaft angekurbelt werden.

    Aber das geht nicht von heute auf morgen. Ein konkretes Beispiel ist ein Projekt auf der Gotthardstrecke: die Oberbauerneuerung zwischen Erstfeld und Amsteg, das heisst neue Schienen und Schwellen für diesen Abschnitt.

    Alexander Sautter

  • Sprachtests für Einbürgerungswillige

    Wer den Schweizer Pass will, muss sich künftig in einer Landessprache gut verständigen können. Das hat der Nationalrat entschieden.

    Heute müssen Einbürgerungswillige lediglich mit den schweizerischen Verhältnissen vertraut und in die Gesellschaft eingegliedert sein.

    Konkret nennt das Gesetz Sitten und Gebräuche und die Rechtsordnung der Schweiz. Über Sprachkenntnisse ist dort nichts vermerkt. Trotzdem wird heute schon mit Sprachtests gearbeitet.

    Christine Wanner

  • Beschwerden gegen Abstimmungsergebnis zu E-Pass

    Mit nur gerade 50,1 Prozent der Stimmen wurde vor zwei Wochen die Einführung des neuen biometrischen Passes gutgeheissen. Der Unterschied betrug lediglich 5504 Stimmen.

    Während die unterlegenen politischen Parteien - SVP, SP und Grüne - auf Abstimmungsbeschwerden verzichteten, lässt die Gruppe «Geistige Landesverteidigung» nicht locker. Sie sorgt in zahlreichen Kantonen für eine veritable Beschwerdeflut.

    Peter Maurer

  • Keine Untersuchung des Kriegs in Sri Lanka

    Die Menschenrechtsverletzungen im Krieg in Sri Lanka werden nicht untersucht. Das hat eine Mehrheit des Uno-Menschenrechtsrats verhindert.

    Stattdessen lobt der Rat die sri-lankische Regierung für den erfolgreichen Kampf gegen die tamilischen Rebellen. Die Regierung Sri Lankas wird nicht einmal dazu aufgerufen, den humanitären Organisationen den freien Zugang zu den Flüchtlingslagern zu gewähren.

    Diese Haltung stösst weitherum auf Unverständnis. Die Lage vor Ort ist auch Wochen nach dem angeblich definitiven Sieg über die Tamil Tigers für hunderttausende Vertriebene prekär.

    Joe Schelbert

  • Fremde Gene an Nachkommen vererbt

    Japanischen Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, Affen ein fremdes Gen einzupflanzen, das diese an ihre Nachkommen vererben.

    Damit verbinden die Forscher grosse medizinische Hoffnungen. Ethiker allerdings sind alarmiert.

    Thomas Häusler

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Curdin Vincenz