Gipfelergebnisse werden unterschiedlich bewertet

Die angekündigten Massnahmen des G-20-Gipfels in London vom Donnerstag lösen in den europäischen Staaten überaus positive Reaktionen aus. Andernorts hält sich die Begeisterung in Grenzen.

Weitere Themen:

Was kann der IWF mit dem ihm zugesprochenen 1000 Milliarden Dollar gegen die Krise ausrichten?

Die Schweiz wurde auf eine Graue Liste der in Steuerfragen bislang ungenügend kooperativen Staaten gesetzt -was bedeutet das?

Die Preise sind im März erstmals seit fünf Jahren gesunken.

Beiträge

  • Nicht alle sind zufrieden mit G-20-Beschlüssen

    Die Hoffnungen, Erwartungen und Interessen im Vorfeld des G-20-Gipfels waren gross. Entsprechend unterschiedlich fielen die ersten Reaktionen aus Deutschland, Frankreich, China und den USA auf die in London erzielten Beschlüsse aus.

    Max Akermann, Philipp Scholkmann, Fritz Dinkelmann, Urs Morf

  • G-20 stärken Währungsfonds

    Die G-20 haben dem Internationalen Währungsfonds (IWF) die Schlüsselrolle in der Bekämpfung der Weltwirtschaftskrise zugedacht.

    Dem Währungsfonds fliesst der grösste Teil der 1100 Milliarden Dollar zu, die der Londoner Gipfel gesprochen hat, um Staaten in der Krise zu helfen, die Weltwirtschaft anzukurbeln und die Armut zu bekämpfen.

    Susanne Giger

  • Bundespräsident Hans-Rudolf Merz.

    Merz warnt G-20 vor zu hohen Erwartungen

    Finanzminister Merz schliesst aus, dass die Schweiz die OECD-Richtlinien für Steuerauskünfte bis im Herbst umsetzen kann. Sie müsste bis dahin mit 12 Ländern neue Abkommen aushandeln.

    An ihrem Londoner Gipfel haben die G-20 die Schweiz auf die so genannte «Graue Liste» jener Länder gesetzt, die die Richtlinien der Organisation für Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) für Steuerauskünfte zwar akzeptiert, aber noch nicht vollständig umgesetzt haben.

    Zeit bis im Herbst

    Im September wollen die 20 wichtigsten Wirtschaftsnationen (G-20) erneut zusammenkommen, um die Umsetzung ihrer Beschlüsse in London zu prüfen. Gemäss den OECD-Richtlinien müsste die Schweiz bis dahin mit 12 Ländern die Abkommen zur Doppelbesteuerung neu verhandelt haben.

    Nathalie Christen

  • Tiefe Preise erhöhen Deflationsriskio

    Das Leben in der Schweiz wird erstmals seit fünf Jahren wieder billiger. Die Preise sind um 0,4 Prozent zurückgegangen. Ein rückläufiges Preisniveau in Zeiten der Wirtschaftskrise erhöht das Risiko einer Deflation.

    Barbara Widmer

  • 100 Tage Bundesrat Maurer

    Es mache ihm Spass, Bundesrat zu sein, sagte Bundesrat Ueli Maurer nach fast 100 Tagen an der Spitze des Verteidigungsdepartements. Er und sein Umfeld ziehen positive Bilanz.

    Philipp Burkhardt

  • Nato-Mitglieder kommen sich näher

    Am Nato-Gipfel in Strassburg sind sich die Staats- und Regierungs-Chefs in zwei zentralen Punkten näher gekommen. Bei der Osterweiterung des Militärbündnisses und bei der künftigen Afghanistan-Strategie. Europäer und Amerikaner sind sich hier auf einmal ziemlich einig.

    Fredy Gsteiger

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Christoph Wüthrich