GM-Chef Wagoner tritt ab

Der Chef des amerikanischen Autobauers General Motors, Rick Wagoner, muss gehen, um die Sanierung des US-Autoherstellers möglich zu machen.

Weitere Themen:

Die Detailhandelsgruppe Volg punktet nicht mit tieferen Preisen, sondern mit dem Prinzip Vertrauen.

Weil sich die so genannten Sozialinspektoren in der Pilotphase bewährt haben, führt der Kanton Bern sie nächstes Jahr definitiv ein.

Entwicklungsländer leiden besonders unter der Steuerflucht.

Beiträge

  • Rick Wagoner - ein unbeliebter Autoboss muss gehen

    Der Chef von General Motors, Rick Wagoner, hat den grössten amerikanischen Autokonzern neun Jahre lang geführt. Und er hat den Absturz der einst so stolzen US-Autobranche nicht verhindern können. Im Gegenteil: Rick Wagoner ist selbst zu einem Sinnbild für die Krise geworden.

    Nun muss er einem anderen Platz machen.

    Max Akermann

  • Dorfladenkette Volg auf Erfolgskurs

    Der Detailhändler Volg hat im letzten Jahr seinen Umsatz markant gesteigert. Obwohl die Dorfladenkette weder mit grossen Verkaufsflächen noch mit günstigen Preisen lockt, kann sie auf die Treue und das Vertrauen ihrer Kundschaft bauen.

    Philippe Erath

  • Berner Sozialinspektoren gegen Sozialmissbrauch

    Im Kanton Bern sollen künftig Sozialinspektoren eingesetzt werden, um allfällige Missbräuche in der Sozialhilfe abklären zu helfen. Ein Pilotprojekt in verschiedenen Gemeinden habe positive Resultate ergeben, sagt Philippe Perrenoud, Gesundheits- und Fürsorgedirektor des Kantons Bern.

    Toni Koller

  • Montenegros schwieriger Weg in die EU

    In allen Staaten Ex-Jugoslawiens wird ein Beitritt zur Europäischen Union mit Arbeit und Aufschwung assoziiert. So hat auch Montenegros Regierungschef Milo Djukanovic die Parlamentswahlen dank dem Versprechen gewonnen, vorwärts zu machen mit dem EU-Beitritt.

    Doch seitdem die EU selbst mit immensen Wirtschaftsproblemen zu kämpfen hat, wird sie skeptischer gegenüber neuen Mitgliedstaaten.

    Gordana Djurovic, stellvertretende Ministerpräsidentin für die EU-Integration Montenegros, versteht die Vorbehalte in Brüssel. Sie verlangt aber individuelle Begutachtungen der Beitrittsgesuche und keine kollektive Aufnahme aller Staaten im Balkan.

    Walter Müller

  • Schwellenländer leiden wegen «Steueroasen»

    Wenn Reiche ihr Geld am Staat vorbei in eine so genannte Steueroase schaffen, ist das ärgerlich für jeden Staat. Besonders hart trifft diese Steuerflucht aber die Entwicklungsländer, denen es chronisch an Geld fehlt.

    Und diese Länder bräuchten massiv weniger Entwicklungshilfe aus den Industriestaaten, wenn weniger Geld illegal ausser Landes geschafft würde.

    Priscilla Imboden

  • Sambia am Rande des Abgrunds

    Das Binnenland Sambia im südlichen Afrika hat viele Bodenschätze. Doch wegen der sinkenden Nachfrage auf dem Weltmarkt sind die Preise für Kupfer, Nickel, Kobalt und Uran enorm gesunken. Kupfer bringt nur noch halb soviel Geld ein wie vor einem Jahr.

    Die Folgen für die Minenarbeiter sind dramatisch. So werden im Kupfer-Abbaugebiet in Nordwesten des Landes zu Tausenden Arbeiter entlassen.

    Ruedi Küng

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Mark Livingston