Gold für Didier Cuche

Beim Super-G an der Ski-WM in Val d'Isère hat Didier Cuche die erste Goldmedallie für die Schweiz geholt.

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Trotz eines guten Abschlusses 2008 verliert die Roche-Aktie rund 9 Prozent an Wert.

Befürworter und Gegner einer erweiterten Personenfreizügigkeit kämpfen um jede Stimme.

Datenschützer, Gewerkschafter und die SPD fordern den Rücktritt von Bahnchef Hartmut Mehdorn.

 

Beiträge

  • Endlich Weltmeister!

    Cuche holt WM-Gold im Super-G

    Didier Cuche ist Weltmeister im Super-G. Der Neuenburger holte den Sieg in Val d'Isère überlegen vor seinen Konkurrenten Peter Fill aus Italien und Aksel Svindal aus Norwegen.

    Der 34 Jahre alte Skirennfahrer Cuche holte sich bei der WM in Val d'Isère seinen ersten Titel bei einem internationalen Grossereignis. Cuche lag auf der schwierigen Piste «Face de Bellevarde» in 1:19,41 Minuten deutlich vor der Konkurrenz.

    Peter Fill aus Italien hatte als Zweiter bereits 99/100 Sekunden Rückstand, der Norweger Aksel Lund Svindal fuhr auf Platz drei.

    Bernhard Schär

  • Schlussspurt im Abstimmungskampf.

    Personenfreizügigkeit: Kampf um jede Stimme

    Kurz vor der Abstimmung über die Personenfreizügigkeit kämpfen die beiden Lager um die Unentschlossenen. Wer den besseren Schlussspurt hinlegt, wird am kommenden Sonntag gewinnen.

    Der Abstimmungskampf für die Abstimmung zur Personenfreizügigkeit am 8. Februar ist im Schlussspurt. Sowohl das Ja- wie das Nein-Lager kämpfen um jede Stimme.

    Die zweite SRG-Umfrage vor einer Woche zeigte, dass die Befürworter leicht vorne lagen: 50 Prozent sagten Ja und 43 Prozent Nein. Sieben Prozent waren noch unentschlossen. Wer kann diese Unentschlossene auf seine Seite ziehen? Das ist jetzt die Frage.

    Oliver Washington

  • Der neue Roche-CEO Severin Schwan präsentiert die Zahlen für 2008

    Roche mit leichtem Gewinnrückgang

    Der neue Konzernchef von Roche, Severin Schwan, kann zufrieden sein. Der Basler Pharmakonzern trotzt der Wirtschaftskrise und macht weiterhin hohe Gewinne. Im vergangenen Jahr waren es 10,8 Milliarden Franken, fünf Prozent weniger als im Vorjahr.

    Leicht gesunken ist auch der Umsatz, er betrug 45,6 Milliarden Franken. Grund für das leicht schwächere Ergebnis sei einerseits der starke Franken, anderseits sei das Grippemittel Tamiflu derzeit nicht so gefragt.

    Gut liefen hingegen die Krebsmittel, so der Konzern. Roche ist zuversichtlich, dass das in den nächsten Jahren auch so bleibt.

    Sabine Manz

  • Tamilen demonstrieren in Genf

    Die 42 000 Tamilen in der Schweiz sind wegen der Kämpfe zwischen der Armee und den tamilischen Rebellen voller Angst um ihre Angehörigen in Sri Lanka. Hunderte von Tamilen wollen in Genf gegen die Offensive der sri-lankischen Armee demonstrieren.

    Sie verlangen, dass der Bundesrat klar Stellung bezieht.

    In der umkämpften Region und den angrenzenden Gebieten, die von den Rebellen noch gehalten werden, sollen rund 250 000 Zivilpersonen eingeschlossen sein.

    Die Rebellen der Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) kämpfen seit rund 25 Jahren für einen eigenen Staat der Tamilen im Norden der Insel Ceylon und hatten dort in den vergangenen Jahren de facto die Kontrolle übernommen.

    Pascal Krauthammer

  • Bahnchef Hartmut Mehdorn gerät unter Druck.

    Druck auf Chef der Deutschen Bahn wächst

    Der Chef der Deutschen Bahn, Hartmut Mehdorn, gerät im Datenskandal seines Unternehmens immer weiter unter politischen Druck. Die SPD fordert seinen Rücktritt.

    Bahnchef Hartmut Mehdorn hat seinen Konzern durchleuchten und die ganze Belegschaft überprüfen lassen. Über sein Vorgehen sind Datenschützer, Gewerkschafter und Parteien entsetzt.

    Nun ist bekannt geworden, dass weit mehr Eisenbahnangestellte bei der Deutschen Bahn bespitzelt wurden, als dies die Deutsche Bahn bisher zugegeben hatte. So wurden nicht nur in den Jahren 2002 und 2003 geheime Personalüberprüfungen durchgeführt, sondern auch noch im Jahr 2005. Bei der letzten Kontrolle seien alle 220 000 Bahnangestellten überprüft worden, heisst es aus dem Verwaltungsrat der Bahn.

    Fritz Dinkelmann

  • Gazakrieg beeinflusst Wahlkampf in Israel

    Am 10. Februar wählen die Israeli ein neues Parlament. Der Wahlkampf wird nach dem Krieg im Gazastreifen von den Themen Sicherheit, Terror und Hamas dominiert.

    Alle anderen innenpolitischen Fragestellungen wie Korruption, Rezession und Armut wurden verdrängt. Der Krieg im Gazastreifen beeinflusst den Wahlkampf in Israel. Eine grosse Mehrheit, so sagen es die Umfragen, will die Parteien im rechten Lager wählen. Hardliner, nicht versöhnungsbereite Politiker sind offenbar gefragt.

    Iren Meier hat in Tel Aviv mit zwei Professoren gesprochen, die den israelischen Wahlkampf verfolgen und zu ganz unterschiedlichen Schlüssen kommen.

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Christoph Wüthrich