Grüne wehren sich gegen heimische Schiefergas-Förderung

  • Montag, 19. August 2013, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 19. August 2013, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Eine Schiefergas-Fracking-Anlage am Rande des Dorfes Uscimow in Süd-Ost-Polen. Symbolbild.

    Grüne wehren sich gegen heimische Schiefergas-Förderung

    In der Schweiz soll nach Erdgas gebohrt werden. Die beteiligten Firmen setzen dabei auf die umstrittene «Fracking»-Methode, die in den USA zu grosser Umweltverschmutzung geführt hat. Die Grünen wollen jetzt diese Erdgas-Förderung in der Schweiz verbieten.

    Christian von Burg

  • Die Ausbildung von ausländischen Jugendlichen in der Schweiz macht nur Sinn, wenn diese dann auch in den Schweizer Arbeitsmarkt integriert werden könnten. Eine junge Frau informiert sich in einem Arbeitsamt in Hamburg.

    Bundesrat prüft, arbeitslose Jugendliche aus dem Ausland zu holen

    Arbeitslosen Jugendlichen eine Perspektive bieten und gleichzeitig Branchen mit Nachwuchsproblemen unter die Arme greifen. Warum also nicht jugendliche Arbeitslose aus der EU in die Schweiz holen und sie hier eine Berufslehre machen lassen? Der Bundesrat lässt diese Idee offiziell abklären.

    Philipp Burkhardt

  • Die Armee vermutet militante Islamisten hinter dem Anschlag. Bild: Ägyptische Sicherheitskräfte vor dem Gouvernementsgebäude auf dem Sinai.

    Überfall auf dem Sinai: Mindestens 24 Polizisten sterben

    Im Norden der Sinai-Halbinsel haben militante Kämpfer mehrere Fahrzeuge der ägyptischen Polizei angegriffen und mindestens 24 Polizisten erschossen. Der Überfall bei Rafah ist damit der blutigste seit Jahren. Hat der ägyptische Staat die Kontrolle über den Sinai verloren?

    Ivana Pribakovic im Gespräch mit Sonja Zekri

  • Die digitale Welt braucht mehr Platz in den Schulstuben und ist so wichtig geworden wie rechnen, schreiben, lesen. Zwei Schülerinnen des Versuches «Schulprojekt 21» finden das Lernen am Computer offensichtlich äusserst  spannend.

    Informatik und Medienbildung: Ein heisses Eisen im «Lehrplan 21»

    Internet, Tablet-Computer und Handys gehören zum Alltag und deshalb auch in den Schulunterricht. Da sind sich Lehrer, Fachleute und Bildungspolitiker einig. Doch was genau soll unterrichtet werden? Wie viel Platz sollen Informatik und Mediennutzung einnehmen? Die Meinungen gehen stark auseinander.

    Roland Wermelinger

  • Hüseyin Topsir, Azubi (Auszubildender/Lehrling) bei der Stadt Duisburg.

    Serie Bundestagswahl: Herausforderung «Multikulturalismus»

    In Deutschland leben über 15 Millionen mit Migrationshintergrund. Das sind 19 Prozent. Einige Städte in Nordrhein Westfalen haben einen besonders hohen Ausländeranteil und der wird mit der Arbeitnehmerfreizügigkeit noch steigen. Eine Herausforderung für den sozialen Frieden.

    Simone Fatzer war in Duisburg.

    Simone Fatzer

  • Manuel Bessler, Delegierter des Bundesrats für Humanitäre Hilfe und Chef des Schweizerischen Korps für Humanitäre Hilfe SKH

    Manuel Bessler, Delegierter des Bundesrats für Humanitäre Hilfe

    Heute vor zehn Jahren kamen bei einem Anschlag in Bagdad 22 Uno-Mitarbeiter ums Leben. Inzwischen werden immer mehr Menschen, die humanitäre Hilfe leisten, zu Zielscheiben.

    Warum ist das so? Susanne Brunner sprach darüber mit Manuel Bessler, dem Chef des Schweizerischen Korps für Humanitäre Hilfe.

    «Unser Kreuz wurde zum Fadenkreuz», sagt Manuel Bessler. Offenbar sind die international zusammengesetzten humanitären Organisationen ein attraktives Ziel, weil sie Schlagzeilen in der Weltpresse versprechen, sagt Bessler. Auch vor diesem Hintergrund bleibt für ihn aber klar: «Alle Opfer von Krisen benötigen Hilfe.» Deshalb müsse man das Gespräch mit allen Gruppierungen suchen, die in einen Konflikt involviert sind. Aber: «Heute müssen wir von Anfang an auch die Kosten für die Sicherheit mitrechnen.»

    Susanne Brunner

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Karoline Arn