Haftstrafe für Ex-Siemens-Manager im Schmiergeldskandal

Im Schmiergeld-Skandal um den deutschen Siemens-Konzern ist ein ehemaliger Siemens-Manager zu zwei Jahren Haft auf Bewährung und einer Geldstrafe verurteilt worden.

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Terroranschläge wie jene in Indien und China lassen befürchten, dass der islamistische Terror in Asien keineswegs besiegt ist.

Die WTO-Verhandlungen in Genf gehen in die zweite Woche, neue Hindernisse tauchen auf.

Viel Krach um die Neuregelung des öffentlichen Beschaffungswesens.

Beiträge

  • Siemens-Prozess Angeklagter Reinhard Siekaczek erhält Bewährungsstrafe.

    Nur die Spitze des Eisbergs in der Siemens-Affäre

    Im Schmiergeld-Skandal um den deutschen Siemens-Konzern ist ein erstes Urteil gefällt worden: Ein ehemaliger Siemens-Manager wurde in erster Instanz zu zwei Jahren Haft auf Bewährung und einer Geldstrafe verurteilt.

    Der Verurteilte hatte Konzerngelder veruntreut und in schwarze Kassen geleitet, aus denen Siemens weltweit Schmiergeld bezahlt haben soll.

    Mit diesem ersten Urteil ist noch lange kein Schlussstrich gezogen unter die Siemens-Affäre, die als eine der grössten Korruptionsaffären in die deutsche Wirtschaftsgeschichte eingehen wird.

    Fritz Dinkelmann

  • Bombenanschlag in der westindischen Stadt Ahmadabad.

    Terrorwelle erschüttert Asien kurz vor Olympia

    Was Terrorexperten schon länger befürchten, scheint sich zu bewahrheiten: der islamische Terrorismus in Süd- und Südostasien ist noch längst nicht besiegt. Und das unmittelbar vor den Olympischen Sommerspielen in Peking.

    Fast fünfzig Opfer haben Attentate dieses Wochenende in Indien gefordert. Es war die dritte Anschlagserie innerhalb weniger Monate. Auch in China kam es in verschiedenen Städten zu Sprengstoffanschlägen auf Busse. Vermutlich ebenfalls mit terroristischem Hintergrund.

    Fredy Gsteiger

  • WTO-Verhandlungen gehen in die zweite Woche.

    Die stillen Gewinner des WTO-Pokers

    Eine weitgehende Liberalisierung des Welthandels und ein massiver Abbau von Subventionen und Zöllen, wie das momentan in Genf verhandelt wird, dürfte die Schweizer Landwirtschaft schwer treffen.

    Doch andere Zweige der Wirtschaft hoffen gerade auf eine solche Liberalisierung. Die Schweizer Exportwirtschaft etwa verspricht sich einiges von einem Abschluss der WTO-Runde in Genf. Nur hörte man von diesem Teil der Wirtschaft bisher wenig.

    Sabine Manz

  • Neuer Ärger mit der EU?

    Harsche Kritik am neuen Beschaffungswesen

    Das öffentliche Beschaffungswesen in der Schweiz soll neu geregelt werden. Doch das revidierte Gesetz, das der Bundesrat in die Vernehmlassung geschickt hat, hat es nicht leicht: Es hagelt Kritik - von Seiten der Arbeitnehmer als auch der Arbeitgeber.

    Zudem bestätigen Europarechtler, dass das neue Gesetz zwar für mehr Wettbewerb innerhalb der Schweiz sorge, aber ausländische Anbieter für öffentliche Aufträge in der Schweiz benachteilige. Damit steuere man direkt auf einen weiteren Konflikt mit der EU zu.

    Dieter Kohler

  • Der «Aargauer Sheriff» geht in Pension

    Léon Borer, Chef der Aargauer Kantonspolizei, der von den Medien auch mal «der Sheriff» genannt wurde, geht nach fast drei Jahrzehnten im Amt in Pension. Er ist ein Polizist der Superlative.

    Keiner in der Schweiz war so lange Polizei-Kommandant wie er - und kein Schweizer Polizei-Kommandant bekleidet einen höheren Rang als Brigadier Léon Borer. Ein Kurz-Porträt des «Aargauer Sheriffs», der sich nicht an dieser Bezeichnung störte.

    Remo Vitelli

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Klaus Bonanomi