Haiti: Schwerstes Erdbeben seit 1770

Ein schweres Erdbeben hat den Karibikstaat Haiti erschüttert, weite Teile der Hauptstadt Port-au-Prince wurden verwüstet. Augenzeugen und Hilfskräfte berichten von zahlreichen Toten und Verletzten.

Weitere Themen:

In Deutschland ist die Wirtschaft im letzten Jahr so stark geschrumpft wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr.

Wegen Zensur droht die Suchmaschine Google mit dem Rückzug aus China.

Der Flughafen Genf blieb heute Morgen wegen Schneefalls mehrere Stunden geschlossen, zum zweiten Mal innert vier Tagen.

Beiträge

  • Wenige Informationen aus Haiti

    Nach dem Erdbeben gibt es nur wenig Informationen über die Lage in Haiti. Das Telefonnetz ist weitgehend zusammengebrochen. Dennoch liegen einzelne Augenzeugenberichte vor. Für Hilfswerke eine schwierige Situation.

    Die Zerstörung ist immens: Häuser, die in sich zusammenknickten wie Kartenhäuser. Ganze Siedlungen, die ins Tal stürzten. Autos, die durch die Luft geschleudert wurden. Die Folgen des Erdbebens auf Haiti sind verheerend. Im Moment sind die Menschen noch auf sich allein gestellt.

    Daniel Voll

  • Haitianer in der Schweiz in Sorge um Angehörige

    Die schlechten Verbindungen sind auch ein grosses Problem für Haitianer, die in der Schweiz leben und versuchen, ihre Angehörigen in Haiti zu erreichen.

    Peter Maurer hat mit einem haitianischen Arzt gesprochen, der in der Schweiz lebt. Er ist in grosser Sorge. Haiti könne sich nicht alleine helfen.

    Peter Maurer

  • Tiefer Fall für die deutsche Wirtschaft

    Die deutsche Wirtschaft ist letztes Jahr um ganze fünf Prozent eingebrochen - so stark wie gar nie seit dem Zweiten Weltkrieg. Die schlechten Zahlen kommen nicht überraschend.

    Besonders betroffen von der Krise war der Export, den noch tieferen Fall bremste vor allem der Privatkonsum. Gravierend wirkten sich daneben die Sparmassnahmen der Unternehmen aus. Die deutsche Wirtschaft erholt sich nur langsam.

    Ursula Hürzeler

  • Renault erzürnt Frankreich mit Produktionsplänen in der Türkei

    Offenbar beabsichtigt der französische Automobilhersteller Renault, die Produktion seines neuen Modells Clio IV in ein Werk in der Türkei zu verlagern. Das sorgt in Frankreich für helle Aufregung.

    Obwohl Renault solche Pläne noch nicht offiziell bestätigt hat, melden der französische Industrieminister und der zuständige Staatsekretär bereits heftigen Widerstand an.

    Ruedi Mäder

  • Zieht sich Google aus China zurück?

    Google will seine Suchmaschine in China nicht mehr zensurieren und nimmt dafür auch den Abzug aus der Volksrepublik in Kauf. Für diesen Entscheid hat die Firma sogleich viel Lob aus Menschenrechtskreisen bekommen.

    Doch der Entscheid war wahrscheinlich nicht sehr schmerzhaft, denn Google hat sich in China bisher nicht durchgesetzt und kein Geld im grossen Stil verdient.

    Vor vier Jahren herrschte weitherum moralische Empörung, weil Google für ihren Ableger in China ausdrücklich die Zensurbedingungen der Pekinger Regierung akzeptiert hatte. Wer auf Google-China also Begriffe wie Dalai Lama oder Tiananmen-Massaker eingab, dessen Suche ging leer aus.

    Urs Morf

  • Schnee verursacht Probleme auf Genfer Flughafen

    Heute Morgen blieb der Flughafen Genf wegen Schneefalls mehrere Stunden geschlossen, zum zweiten Mal innert vier Tagen. Bereits am Sonntag mitten im Ferienverkehr standen die Flugzeuge sechs Stunden am Boden. So etwas erlebte Genf letztmals vor 25 Jahren.

    Patrick Mülhauser

  • Weiterbildung für Lawinenexperten

    Jedes Jahr sterben in der Schweiz etwa 25 Menschen in Lawinen. Nicht wenige Wintersportler und Bergsteiger besuchen Lawinenkurse, um im Unglücksfall gewappnet zu sein.

    In Kandersteg fand dieser Tage eine Weiterbildung für Lawinenexperten statt, von denen einige auch schon selbst in eine Lawine geraten sind.

    Dominik Meier

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Christoph Wüthrich