Halbjahreszahlen CS und Roche

CS und Roche - Schwergewichte der Schweizer Wirtschaft - legen Zahlen vor, sind offensichtlich gut aufgestellt: Bei der Grossbank fällt auf, dass das krisenverdächtige Investment Banking wieder als rentabler Geschäftsbereich erscheint.

Bei den erfolgreichen Pharma-Konzernen Roche und Novartis profitiert der Standort Basel kräftig mit.

Weitere Themen:

VW gewinnt den Auto-Machtkampf, Porsche-Chef Wiedeking muss aussteigen.

Armee-Waffen dürfen ins Zeughaus, ohne Kosten und Diskussionen.

Tourismus mit Restrisiko; unterwegs mit Abenteuer-Sportlern im Berner Oberland.

Beiträge

  • Credit Suisse im Aufwärtstrend

    Bei der Grossbank Credit Suisse zeigen die Geschäftszahlen auch im zweiten Quartal nach oben. Der Gewinn erreichte fast 1,6 Milliarden Franken. Man habe aus der Krise gelernt, heisst es bei der CS.

    Martin Stucki

  • Investment Banking bei CS floriert wieder

    Stütze des Gewinns der Credit Suisse war vor allem das so genannte Investment Banking, also jene Banksparte, die unter anderem mit Wertpapieren handelt und Firmenübernahmen organisiert. Doch gerade diese Bank-Aktivitäten waren massgeblich schuld am Ausbruch der globalen Finanzkrise.

    Manuel Rentsch

  • Roche trotzt der Krise

    Der Basler Pharma-Konzern Roche hat in der ersten Jahreshälfte neun Prozent mehr Umsatz gemacht, vor allem dank erfolgreicher Krebsmedikamente. Ausserdem profitiert Roche von der Schweinegrippe, das Grippemittel Tamiflu wirkt sich positiv aus.

    Und trotz der milliardenteuren Übernahme des US-Unternehmens Genentech schreibt Roche noch vier Milliarden Franken Gewinn.

    Eveline Kobler

  • Gute Nachrichten für den Standort Basel

    Die guten Halbjahres-Abschlüsse von Roche und Novartis sind auch für den Pharma-Standort Basel gute Neuigkeiten. Im Gegensatz zu Zürich, wo Banken und Versicherungen zu Hunderten Leute entlassen, muss man sich in Basel vorläufig noch kaum Sorgen um Arbeitsplätze und Steuereinnahmen machen.

    Martin Stucki

  • Porsche-Chef Wiedeking muss gehen

    Wendelin Wiedeking, jahrelang einer der bestbezahlten und erfolgreichsten Manager weltweit, muss gehen. Der Porsche-Verwaltungsrat will mit dem erzwungenen Abgang Wiedekings den Weg frei machen, damit das hoch verschuldete Unternehmen in den Volkswagen-Konzern integriert werden kann.

    Etwas, das Wiedeking um jeden Preis verhindern wollte. Doch Wiedeking geht nicht mit leeren Taschen.

    Fritz Dinkelmann

  • Kantone für Abgabe der Armeewaffe

    Dienstpflichtige sollen ihre Waffe weiter zuhause lagern dürfen. Aber wenn sie dies nicht wollen, sollen sie Pistole oder Sturmgewehr im Zeughaus abgeben können - ­ohne Begründung und gratis. Der Vorschlag kommt bei Kantonen und Schützen grundsätzlich gut an.

    Sinja Schmidmeister

  • Neue Diskussion um Risikosportarten

    Trotz des tödlichen Riverrafting-Unglücks auf der Lütschine, bei dem letzte Woche zwei Touristinnen starben, nehmen die Dinge in Interlaken schon wieder ihren gewohnten, aufregenden Lauf.

    Interlaken im Berner Oberland ist das Mekka für Abenteuer-Touristen aus der ganzen Welt. In diesen Sommertagen lassen sich dort Tag für Tag Hunderte junge Menschen vom Himmel fallen oder von den Fluten tragen.

    «Wir setzen voll auf Adrenalin», sagt Stefan Otz, Direktor von Interlaken Tourismus. Der Bereich Abenteuertourismus ist lukrativ. Jeder fünfte Gast in Interlaken sucht den Nervenkitzel. «Pure Adrenaline» ist denn auch der offizielle Werbeslogan von Interlaken Tourismus. Doch nicht alle sind begeistert.

    Dominik Meier

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Mark Livingston