Hilfe nach den Überschwemmungen auf dem Balkan

  • Freitag, 23. Mai 2014, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 23. Mai 2014, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Im Überschwemmungsgebiet in Bosnien wird eine alte Bedrohung zur neuen Gefahr: Karte mit Informationen zur Minengefahr in der Umgebung eines bosnischen Dorfes.

    Hilfe nach den Überschwemmungen auf dem Balkan

    Die Hochwasserkatastrophe hat drei Länder des ehemaligen Jugoslawien schwer getroffen: Serbien, Kroatien und Bosnien-Herzegowina.

    Der Bevölkerung und den Helfern droht dabei auch eine Gefahr ganz anderer Art: Minen aus dem Bosnienkrieg wurden durch das Hochwasser aus den markierten Minenfeldern gespült. Gespräch mit Peter Dario, der ein Team des Schweizerischen Katastrophenhilfskorps in Bosnien leitet.

    Ivana Pribakovic

  • Ein Polizeikommando vor dem Army Club in Bangkok. Die militärische Führung erwartet dort die ehemalige Premierministerin Yngluck Shinawatra zum Gespräch.

    Die thailändische Militärjunta gibt sich selbstbewusst

    Bereits am Tag Eins nach dem Putsch scheint Thailands Militärjunta ihre Macht für so weit gefestigt zu halten, dass sie einen Teil der ergriffenen Sicherheitsmassnahmen lockert. Eine Bestandesaufnahme der Situation.

    Urs Morf

  • An vielen Orten rund um den Maidan in Kiew wird immer noch der getöteten Aktivisten gedacht.

    Wenig Begeisterung vor den Präsidentenwahlen in der Ukraine

    Für Sonntag sind in der Ukraine Präsidentschaftswahlen angesetzt. In der Ostukraine unternehmen Separatisten alles, um die Wahl zu boykottieren.

    In der Hauptstadt Kiew hält man am Wahltermin fest - in der Hoffnung, die Präsidentenwahl werde wenigstens dem Westen und dem Zentrum der Ukraine mehr politische Stabilität bescheren.

    Peter Gysling

  • Beth Krasna ist Mitglied des ETH-Rats.

    Uni-Sponsoring: ETH-Rat sieht keinen Handlungsbedarf

    Der Vorwurf hat kürzlich Schlagzeilen gemacht: Die ETH Lausanne soll Néstle ein Vetorecht bei der Besetzung einer Professur gewährt haben. Nun bezieht der ETH-Rat Stellung - als Verwaltungsrat der eidgenössischen technischen Hochschulen in Zürich und Lausanne.

    Pascal Biber

  • Professor Thomas Müller, stellvertretender Direktor Psychiatrie in der UPD Waldau, welche die Station Etoine betreibt, und Manuela Campaniello, pflegerische Leitung in der Station Etoine.

    Teure Behandlung psychisch kranker Straftäter

    Der Kanton Bern bezahlt pro Monat 58'000 Franken für seinen teuersten Häftling; er wird in der Psychiatrischen Klinik Rheinau betreut. Ein Extrem-Beispiel. Doch auch in anderen Kliniken kosten psychisch kranke Straftäter schnell mal über 1000 Franken pro Tag.

    Was macht die Betreuung so teuer? Nachfrage in der forensisch-psychiatrischen Station Etoine in Bern.

    Brigitte Mader

  • Tilman Brück, abtretender Direktor des Stockholmer Friedensforschungs-Instituts Sipri.

    «Wir sollten nicht so tun, als ob Europa so friedlich wäre»

    Der Westen, allen voran die USA, wollen und werden nicht in militärische Konflikte eingreifen, weder in Syrien noch in der Ukraine. Auch im südchinesischen Meer, wo es Spannungen gibt, werde sich der Westen nicht engagieren.

    Mit gutem Grund, meint Tilman Brück, Direktor des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri.

    Fredy Gsteiger

  • SRF-Südosteuropakorrespondent Walter Müller in Belgrad.

    Walter Müller zur Hochwasserkatastrophe auf dem Balkan

    Keine 20 Jahre hatten die Menschen im ehemaligen Jugoslawien Zeit für den Wiederaufbau nach dem Krieg; nun ist vielerorts alles wieder zerstört. Gast von Susanne Brunner ist SRF-Südosteuropa-Korrespondent Walter Müller.

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Thomas Müller