Hiobsbotschaft aus Fukushima: Radioaktives Wasser ausgelaufen

  • Dienstag, 20. August 2013, 12:30 Uhr
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  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 20. August 2013, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • 300 000 Liter radioaktives Wasser sollen in Fukushima ausgelaufen sein.

    Hiobsbotschaft aus Fukushima: Radioaktives Wasser ausgelaufen

    Das AKW-Unglück von Fukushima ist zweieinhalb Jahre her, und immer noch kämpft die Betreiberin Tepco mit massiven Problemen. Nun musste Tepco zugeben, dass 300 Tonnen hochgradig radioaktiv verseuchtes Wasser ausgelaufen sind. Wohin?

    Gespräch mit Martin Fritz in Tokio.

    Ivana Pribakovoc

  • Ein Mitarbeiter der Zeitung wurde stundenlang aufgrund der Anti-Terror-Gesetze festgehalten. Die Büros der Zeitung The Guardian in London, am 20. August 2013.

    Britische Regierung setzt «The Guardian» unter Druck

    Die britische Tageszeitung «The Guradian» spielte eine Schlüsselrolle bei der Enthüllung der elektronischen Abhörpraxis der USA und der britischen Beihilfe. Die Angaben stammten von Whistleblower Snowden. Nun wurde ein Mitarbeiter der Zeitung stundenlang verhört.

    Ausserdem liess der Geheimdienst Computer des Guardians zerstören.

    Martin Alioth

  • Goldbären, Lindorkugeln, Pralinés sorgen dafür, dass bei Lindt & Sprüngli die Kassen klingeln.

    Gewinnsprung bei Lindt & Sprüngli

    Das Geschäft des Schokolade-Produzenten Lindt & Sprüngli läuft rund, wie die neusten Geschäftszahlen zeigen. 50 Millionen Franken hat der Konzern im ersten Halbjahr verdient. Früher kam das Geschäft erst zu Weihnachten so richtig in Schwung. Woher dieser Wandel?

    Eveline Kobler

  • Am 19.8.2013 ging ein weiterer Teil der Photovoltaik-Anlage im Migros Verteilzentrum in Neuendorf ans Netz.

    Migros baut grösstes Solarkraftwerk der Schweiz - ein Meilenstein

    Die Solaranlage auf den Dächern des Migros-Verteilzentrums im solothurnischen Neuendorf wurde heute offiziell in Betrieb genommen. Sie ist so gross wie 12 Fussball-Felder. Während andere erneuerbare Energien Schwierigkeiten haben, läuft es gut für die Sonne.

    Klaus Ammann

  • Am 7. Februar 2012 fusionierten Glencore und Xstrata zu einem Megakonzern. Rund 300 Personen haben in Zug gegen die Fusion demonstriert.

    Gewinneinbruch bei Rohstoffkonzern Glencore Xstrata

    Die Geschäfte stagnieren beim neuen Rohstoff-Konzern Glencore Xstrata.  Dazu kommen Vorwürfe der Preismanipulation. Glencore Xstrata soll zusammen mit Investment-Banken die Preise für Aluminium künstlich nach oben treiben, indem sie das Metall bunkern und nur spärlich ausliefern.

    Charles Liebherr

  • Medienmogul Rupert Murdoch zieht weltweit viele Fäden.

    Wer gewinnen will, braucht die Medien, auch in Australien

    Der amerikanische Medienmogul Rupert Murdoch besitzt auf der ganzen Welt Zeitungen und Fernsehstationen. Und Murdoch spielt seine Vormachtstellung auch in Australien aus. Der Leidtragende ist der jetzige Premierminister Kevin Rudd.

    Urs Wälterlin

  • Peter Gehr, emeritierter Professor für Anatomie an der Universität Bern. Archiv.

    Peter Gehr, emeritierter Professor für Anatomie an der Uni Bern

    Sie bieten neue Möglichkeiten, aber bergen auch Risiken: winzige Nanoteilchen. Wie diese Nanoteilchen auf Mensch und Umwelt wirken, untersucht das Nationalfonds-Forschungsprojekt NFP 64 unter der Leitung von Peter Gehr, emeritierter Professor für Anatomie der Uni Bern. Mit ihm sprach Urs Siegrist.

    Wir sehen sie nicht, aber sie sind da: Nanoteilchen. In Socken und Stofftieren, in Sonnencrèmes und Kosmetika, in Handys und auch in Lebensmitteln. Nanopartikel reagieren schneller und heftiger, weil sie im Verhältnis zu ihrem Volumen eine viel grössere Oberfläche aufweisen. Peter Gehr illustriert das so: «Einen Würfel in 100 Würfel aufteilen ergibt eine viel grössere Oberfläche, obwohl das Volumen gleich bleibt.» Deshalb gelte es, dieses andere Verhalten von Materialien zu erforschen, um neuartige Risiken zu erkennen. «Wir wissen zum Beispiel noch nicht, ob bestimmte Arten von Nanopartikeln in den menschlichen Organen Probleme verursachen könnten.» Das entsprechende Nationalfonds-Forschungsprojekt läuft bis 2015. Zur besseren Aufklärung und Information der Bevölkerung gibt es zur Zeit eine kleine Wanderausstellung, die in verschiedenen Städten der Schweiz zu sehen ist.

    Urs Siegrist

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Karoline Arn