Hochpreisinsel Schweiz unter Druck

Die Wirtschaftskommission des Nationalrates möchte Parallelimporte von günstigeren Waren aus der EU zulassen.

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Der Milchverarbeiter Emmi ist 2007 zwar stark gewachsen, sein Gewinn ist aber eingebrochen.

Die Zürcher SVP-Basis unterstützt den Plan, Bundesrätin Widmer-Schlumpf aus der Partei zu drängen.

Die weltweiten Fackellauf-Proteste haben in China eine Welle des Nationalismus ausgelöst.

Beiträge

  • Parallelimporte aus der EU umstritten

    Mit ihrer Forderung, Parallelimporte aus der EU zuzulassen, hat die Wirtschaftskommission des Nationalrats eine Debatte über internationales Recht ausgelöst.

    Die Kommission will, dass günstigeren Waren aus der EU in die Schweiz eingeführt werden dürfen. Auf internationaler Ebene könnte die Schweiz aber Probleme bekommen, wenn sie Parallelimporte nur aus dem EU-Raum zulassen würde.

    Philipp Burkhardt

  • Emmi hat den internationalen Markt zu optimistisch eingeschätzt.

    Emmi verdient weniger

    Der Milchverarbeiter Emmi hat 2007 den Umsatz um 7,1 Prozent gesteigert. Der Reingewinn sank aber um mehr als ein Viertel auf rund 40 Millionen Franken.

    Der Konzern wuchs vor allem im Ausland und überschätze sich dabei.

    Rainer Borer

  • Die Delegierten von der SVP bei der Abstimmung.

    Zürcher SVP-Basis gegen Widmer-Schlumpf

    Die SVP Schweiz will Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf und ihre Bündner Kantonalpartei ausschliessen. Die Basis der Zürcher SVP unterstützt dieses Vorhaben.

    An der Delegiertenversammlung der grössten Sektion der SVP, waren keine kritischen Töne zu hören.

    Sonja Schmidmeister

  • Restaurants sind beliebt.

    Mehr Umsatz in Schweizer Restaurants

    In Schweizer Beizen und Restaurants wurde im vergangenen Jahr viel gegessen und getrunken: Der Umsatz der Gastrobranche stieg auf 19 Milliarden Franken. Das ist eine Steigerung um 13 Prozent.

    Der Boom freut die Wirte. Doch nicht alle haben Grund zur Freude. Die traditionelle Gastronomie hat einen schweren Stand.

    Urs Siegrist

  • Im Logistikzentrum der Versandapotheke Zur Rose.

    Keine Freude an grösster Apotheke der Schweiz

    Die Schweizer Apotheker ärgern sich über die Apotheke zur Rose am Bodensee. Anfang der 1990er Jahre wurde sie von einigen Ostschweizer Ärzten eröffnet als Medikamenten-Lieferantin.

    Inzwischen ist daraus die «grösste Apotheke der Schweiz» geworden. Die Apotheke zur Rose ist ein international tätiger Pharmagrossist, der auch private Patienten beliefert. Im vergangenen Jahr setzte er eine halbe Milliarde Franken um.

    Roland Wermelinger

  • China versteht Proteste gegen Fackellauf nicht

    Der olympische Fackellauf wird immer wieder von Protesten gegen Chinas Tibet-Politik gestört. In China lösen diese Proteste eine Welle des Nationalismus aus - vor allem bei den Jungen.

    Inwischen hat das olympische Feuer Pakistan erreicht. Sie wurde in ein Sportstadion gefahren statt getragen, um sie gegen mögliche Anschläge zu schützen.

    Peter Achten

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Mark Livingston