Hochwasserlage spitzt sich weiter zu

Die Lage in den Hochwassergebieten der Schweiz spitzt sich weiter zu, auch wenn die Regenfälle von Osten her langsam nachlassen. Besonders prekär ist die Lage in Olten und Aarau, wo die Aare doppelt so viel Wasser führt wie normal.

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Die Neat wird noch einmal teurer als geplant.

Die Schweiz ist bei den Medikamenten immer noch eine Hochpreis-Insel.

In Berlin haben die Lokführer der S-Bahn während zwei Stunden gestreikt.

Beiträge

  • Prekäre Situation in den Kantonen SO und AG

    Am Unterlauf der Aare in den Kantonen Solothurn und Aarau ist die Hochwasser-Lage besonders prekär. In Olten sind mehrere Quartiere überschwemmt, ein Gebäude stürzte ein.

    Auch weiter flussabwärts in Aarau ist die Aare über die Ufer getreten, in Döttingen kurz vor dem Zusammenfluss von Aare und Rhein wurde ein Damm überflutet. Wie ist die Lage?

    Ivana Pribakovic im Gespräch mit Andrea Jaggi

  • Bern kommt vorerst mit blauem Auge davon

    Laute Sirenen um 10.45 Uhr am Mittwochabend in der Stadt Bern: Hochwasser-Alarm.

    Der Pegel der Aare war rasch angestiegen, die Bewohner der Quartiere am Ufer wurden aufgefordert die Keller zu räumen und die nötigen Massnahmen zu treffen. Die Aare trat teilweise über die Ufer, das Grundwasser drückte von unten in die Keller hinein. Aber bislang kann man sagen: Die Stadt Bern ist vorerst mit einem blauen Auge davongekommen.

    Priska Dellberg und Tobias Fässler

  • Böden sind stark mit Wasser gesättigt

    Die riesigen Wassermengen, die in den vergangenen Tagen vom Himmel fielen, tränken den Boden, das Erdreich saugt sich voll und wird rutschig. Die Folgen können Geröll- und Schlammlawinen sein, wie sie in verschiedenen Gebieten der Schweiz bereits Strassen verschüttet haben.

    In welchem Zustand sind die Böden in der Schweiz zurzeit?

    Ivana Pribakovic im Gespräch mit Christoph Hegg, Unwetterspezialist der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL

  • Noch einmal eine Milliarde mehr für die Neat

    Die Neue Alpentransversale Neat wird noch einmal teurer. Gemäss den neusten Berechnungen des Bundesamts für Verkehr wird das Jahrhundert-Projekt am Schluss mit 19,1 Milliarden Franken zu Buche schlagen. Das ist fast eine Milliarde mehr als bei der letzten Schätzung.

    Wie werden die neuen Mehrkosten begründet?

    Ivana Pribakovic im Gespräch mit Olivia Ebinger

  • Medikamente in der Schweiz immer noch zu teuer

    Gemäss dem Krankenkassen-Dachverband Santésuisse haben sich die Schweizer Medikamten-Preise zwar dem europäischen Niveau angenähert.

    Noch immer sind sie hierzulande aber weit höher als im benachbarten Ausland. In der Schweiz werden jährlich rund fünf Milliarden Franken für Medikamente ausgegeben. Entsprechend ortet Santésuisse ein Sparpotential von 200 bis 500 Millionen Franken.

    Patrik Wülser

Autor/in: Ivana Pribakovic