Hohe Lohnzufriedenheit in der Schweiz

Gemäss einer Umfrage ist fast die Hälfte der Schweizerinnen und Schweizer zufrieden oder sogar sehr zufrieden mit ihrem Lohn. 

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Aussenministerin Micheline Calmy-Rey verärgert mit ihrer Reise nach Kosovo die Serben.

In Zürich beginnt der Prozess im Vergewaltiguns-Fall von Seebach.

Die indische Firma Tata erwirbt die edlen britischen Automarken Jaguar und Land Rover.

Beiträge

  • Schweizer verdienen genug

    Beinahe die Hälfte der Schweizerinnen und Schweizer sind zufrieden oder gar sehr zufrieden mit ihrem Lohn. Dies ergab eine Umfrage von Uni und ETH Zürich.

    Unzufrieden oder sehr unzufrieden sind nur 13 Prozent, wie weiter herauskam. Die restlichen 38 Prozent der Befragten mochten sich nicht entscheiden. Ein wichtiges Ergebnis der Umfrage ist zudem, dass für die meisten ein gutes Arbeitsklima wichtiger ist, als ein hoher Lohn.

    Urs Siegrist

  • Schulhaus Buhnrain in Zürich-Seebach.

    Prozessauftakt im Fall Seebach

    Fast eineinhalb Jahre nach Bekanntwerden der sexuellen Übergriffe auf ein damals 13-jähriges Mädchen hat in Zürich der Prozess im Fall «Seebach» begonnen.

    Angeklagt sind ein heute 18-Jähriger und ein 20-Jähriger. Sie haben sich wegen Vergewaltigung zu verantworten. Der Fall hatte seinerzeit als «Massenvergewaltigung von Seebach» Schlagzeilen gemacht. Insgesamt waren daran 13 Jugendliche beteiligt. Gegen vier geständige Burschen verfügte die Jugendanwaltschaft ambulante Massnahmen. Die Verfahren gegen sieben weitere Beschuldigte wurden dagegen eingestellt.

    Sonja Schmidmeister

  • Micheline Calmy-Rey war schon 2005 in Kosovo.

    Kritik an Calmy-Reys Kosovo-Besuch

    Am Donnerstag reist Aussenministerin Micheline Calmy-Rey nach Südosteuropa und unter anderem zur Botschaftseinweihung nach Kosovo. Daran haben nicht alle Freude.

    Nur wenige Tage nach ihrem umstrittenen Besuch in Iran, wo Calmy-Rey auch Präsident Ahmadinedschad traf, begibt sich die Aussenministerin damit erneut auf heikles Terrain. Kritik kommt insbesondere von Serbien, das sich nach wie vor heftig gegen die Loslösung Kosovos sträubt.

    Robert Stähli

  • Ford verkauft Jaguar an indische Tata Motors.

    Tata kauft Jaguar und Land Rover

    Der grösste Autohersteller Indiens, der Tata-Konzern, übernimmt die edlen britischen Automarken Jaguar und Land Rover.

    Was als Ende einer langen Epoche für britische Luxuskarossen verstanden werden könnte, ist es nicht: Denn die beiden legendären Marken gehörten schon bisher dem US-Konzern Ford.

    Martin Alioth

  • Hacker-Angriff auf pro-tibetische Internetseiten.

    Nicht alle Chinesen glauben ihrer Führung

    Nicht alle Chinesen glauben den Angaben ihrer Regierung, was die Umstände im Tibet-Konflikt angeht. Immer mehr melden sich nun auch in China Kritiker zu Wort, die das Vorgehen der kommunistischen Führung nicht gutheissen.

    ARD-Korrespondentin Petra Aldenrath

  • Keine Flugverbindung Lugano-Bern

    Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) kann die Fluglinie Lugano-Bern nicht vergeben. Keine der beiden interessierten Firmen erfüllte die Bedingungen.

    Gemäss BAZL verfügt die eine Firma über keine für Fluggesellschaften erforderliche schweizerische Betriebsbewilligung, die andere habe ihr Betriebskonzept nicht ausreichend konkretisieren können. Die Aufnahme des Flugbetriebs wäre für Ende März vorgesehen gewesen. Der Bund hätte die Linie während dreier Jahre mit einer Million Franken pro Jahr subventioniert.

    Alexander Grass

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Mark Livingston