In Kirgistan übernimmt die Opposition das Zepter

Nach den blutigen Unruhen in der zentralasiatischen Republik Kirgistan mit Dutzenden Toten hat die Opposition eine Übergangsregierung gebildet. Noch ist die Situation unübersichtlich. Wir sprechen mit einem Augenzeugen.

Weitere Themen:

Die USA und Russland besiegeln einen bedeutenden Schritt zur nuklearen Abrüstung.

Hauseigentümer machen regen Gebrauch von Bundesgeldern für Gebäudesanierungen. Nun wird Kritik laut an den Vergabekriterien.

Beiträge

  • Der Aufstand in Kirgistan: Gespräch mit einem Augenzeugen

    In Kirgistan herrscht Ausnahmezustand.  Die Opposition hat das Regierungsgebäude eingenommen, Präsident Bakijew soll in den Süden geflüchtet sein.

    In der kirgisischen Hauptstad Bishkek lebt und arbeitet auch Siroco Messerli von Helvetas. Ivana Pribakovic sprach mit ihm über die aktuelle Lage.

    Ivana Pribakovic

  • Welche Interessen verfolgt die Schweiz in Kirgistan?

    Die Schweiz spielt in Kirgistan eine besondere Rolle. So bildet Kirgistan unter anderem ein Schwerpunkt der Schweizer Entwicklungshilfe. Kritiker behaupten: Dahinter stehe auch eine gute Portion Eigennutz.

    Pascal Krauthammer

  • USA und Russland rüsten ab

    Auch mehr als zwanzig Jahre nach dem Kalten Krieg besitzen die beiden einstigen Erzrivalen USA und Russland über neunzig Prozent aller nuklearen Sprengköpfe weltweit.

    Das sind zuviele, finden US-Präsident Obama und sein russischer Amtskollege Medwedew. Deshalb haben die beiden in der Prager Burg heute feierlich einen neuen Abrüstungvertrag unterzeichnet.

    Fredy Gsteiger

  • Von Tibet in die Schweiz. 50 Jahre nach der Flucht

    Der Dalai Lama besucht öfters mal die Schweiz und die grösste tibetische Exilgemeinde Europas. Diesmal hat sein Besuch aber eine ganz besondere Bedeutung. Vor genau 50 Jahren nämlich fanden hier die ersten tibetischen Flüchtlinge Zuflucht.

    Unter ihnen befand sich Dolkar Gyaltag. Als kleines Mädchen kam sie ins Kinderdorf Pestalozzi in Trogen.

    Alexander Sautter

  • Staatliche Sanierungsgelder mit Kehrseiten

    Rund die Hälfte aller älteren Gebäude in der Schweiz sollte energietechnisch saniert werden. Seit Anfang Jahr läuft das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen. 10 Jahre lang stehen pro Jahr rund 300 Millionen Franken für Sanierungen im Energiebereich zur Verfügung.

    Die Nachfrage nach Fördergeldern ist gross. Der Erfolg zeigt die Stärken aber auch Schwächen des Programms.

    Karoline Arn

  • Ungarn und der Traum von alter Grösse

    In Ungarn dürften die rechten Kräfte bei den Parlamentswahlen am Sonntag einen erdrutschartigen Sieg davontragen, sagen Meinungsforscher.

    Die konservative Fidesz-Partei und auch die rechtsextreme Jobbik schüren den Nationalismus und geben ihrer Wählerschaft vor, für die alte Grösse kämpfen zu wollen.

    Pläne aus den 1990er Jahren zeigen, dass das Gerede über Grossungarn und mögliche Grenzveränderungen mehr ist als blosse Wahlkampfrhetorik.

    Marc Lehmann

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Nathalie Christen