Jeder zehnte Schweizer ist arm

Jede zehnte Person in der Schweiz ist laut Caritas von Armut betroffen. Caritas fordert Unterstützung von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, um die Zahl der Armen bis ins Jahr 2020 zu halbieren.

Weitere Themen:

China hat einen Briten wegen Drogenschmuggels hingerichtet. Er ist der erste Europäer seit 1951, der in China hingerichtet wurde. Die britische Regierung reagiert schockiert.

Der private Konsum zeigt sich krisenresistent. Konsumentinnen und Konsumenten haben im November in der Schweiz so viel eingekauft wie seit September 2008 nicht mehr.

Beiträge

  • Massnahmen gegen die Armut

    In der Schweiz ist jede zehnte Person von Armut betroffen, schätzt das Hilfswerk Caritas. Das müsse ändern, fordert Caritas. Das Hilfswerk verlangt von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gezielte Massnahmen gegen die Armut, die im anbrechenden Jahrzehnt halbiert werden soll.

    Christine Wanner

  • Alltag einer armen Familie im Thurgau

    Jede zehnte Person in der Schweiz ist von Armut betroffen, auch die Familie Blunier aus dem Kanton Thurgau. Die siebenköpfige Familie muss mit 5500 Franken pro Monat auskommen.

    Fabienne Frei

  • Österreich im EU-Jahr gegen die Armut

    Die Länder der Europäischen Union gehören zu den reichsten dieser Welt. Dennoch haben 17 Prozent der EU-Bürger zu wenig Geld für grundlegendste Bedürfnisse. Ein ausgeprägtes Beispiel dafür, wie die Armut in einem vermeintlich reichen Land wächst, ist Österreich.

    Joe Schelbert

  • Britische Konsternation über Hinrichtung

    Der Brite Akmal Shaik ist in China wegen Besitzes von vier Kilogramm Heroin hingerichtet worden. Es war das erste Mal seit 1951, dass ein Todesurteil an einem Bürger eines europäischen Landes vollstreckt wurde.

    Der Justizakt an einem möglicherweise psychisch Kranken hat in Grossbritannien Bestürzung und Protest auf höchster politischer Ebene ausgelöst.

    Martin Alioth

  • Iran: Vom Kirchenstaat zur Militärdiktatur?

    Die Berichte zu den Protesten in Iran zementieren das Bild eines rückwärtsgewandten Gottesstaates, in dem die konservativen geistlichen Führer das Sagen haben.

    Es gibt jedoch eine Reihe von Hinweisen, die diesem Eindruck widersprechen und darauf hindeuten, dass der Einfluss der Geistlichkeit schwindet und sich Iran nach und nach zu einer Militärdiktatur wandelt.

    Ulrich Pick

  • Höhere Hürden für Zivildienst

    Seit es keine Gewissensprüfung mehr braucht, ist der Zivildienst gefragt wie nie zuvor. Der Ansturm von jungen Männern, die lieber Alte pflegen als schiessen, ist so gross, dass Verteidigungsminister Ueli Maurer neue Hürden schaffen will.

    Er hat besonders jene im Visier, die mitten aus der Rekrutenschule in den Zivildienst wechseln.

    Nathalie Christen

  • Privater Konsum scheint krisenresistent

    Elektronikgeräte, Sportausrüstungen, ein Wochenende auswärts in einem Hotel oder gar ein neues Auto - in der Schweiz wird fleissig Geld ausgegeben, Krise hin oder her.

    Konsumentinnen und Konsumenten haben im November in der Schweiz so viel eingekauft wie seit September 2008 nicht mehr; damals hatte die Finanzkrise mit dem Konkurs der US-Bank Lehman Brothers ihren Höhepunkt erreicht.

    Eveline Kobler

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Mark Livingston