Kairo: Turbulenter Auftakt im Prozess gegen Mursi

  • Montag, 4. November 2013, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 4. November 2013, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Mursi sagte am Prozess, er sei hier nicht der Angeklagte, sondern der legitim gewählte Präsident Ägyptens .Bild vom 8. Mai 2013.

    Kairo: Turbulenter Auftakt im Prozess gegen Mursi

    In Ägyptens Hauptstadt hat der Prozess gegen den gestürzten Präsidenten Mohammed Mursi begonnen. Konkret lautet die Anklage «Aufruf zu Mord». Tausende Sicherheitskräfte sind im Einsatz, um neue Gewalt zu verhindern.

    Das Gespräch mit dem Journalisten Thomas Avenarius über die derzeitige Lage in Kairo.

    Simon Leu

  • Brachliegendes Potenzial liege auch bei den Frauen. Man müsse sie vermehrt für technische Berufe interessieren.

    Viele Lehrstellen - zu wenig Lehrlinge

    Gute Nachrichten für Jugendliche, die eine Lehrstelle suchen. Sie haben die Qual der Wahl. Es gibt nämlich mehr Lehrstellen als Schulabgänger. Das zeigt das neuste Lehrstellen-Barometer des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation.

    Warum die Unternehmen an dieser Situation keine Freude haben.

    Iwan Lieberherr

  • Andreas Zumach, UNO-Experte, Journalist und Publizist in Genf.

    Schluss mit Schnüffeln und Lauschen!

    Die Schweiz und weitere 21 Länder wollen in der Uno eine Resolution gegen Internetspionage und Überwachung einbringen. Die Mitgliedstaaten sollen verhindern, dass Privatpersonen abgehört werden. Ein Gespräch mit Andreas Zumach, Uno-Beobachter in Genf.

    Simon Leu

  • Geraubte Kunst von unschätzbarem Wert kam zum Vorschein, darunter auch Werke von Henri Matisse. Symboldbild.

    Sensationsfund: 1500 verschollene Kunstwerke entdeckt

    Was für ein Fund! In einer ziemlich vergammelten Wohnung in München haben Fahnder rund 1500 verschollene Gemälde entdeckt: Werke von Picasso, Chagall oder Matisse. Werke, die in der Nazi-Zeit von jüdischen Sammlern geraubt oder als entartet beschlagnahmt worden sein sollen.

    Fritz Dinkelmann

  • Pierina Senn näht seit 32 Jahren für die Heimarbeit Uri. Ihre Husquarna von 1911 wird sie behalten. Es gäbe immer etwa zu flicken.

    Militär-Heimarbeit in Uri vor dem Aus

    Heimarbeit für die Armee hat im Kanton Uri eine lange Tradition. Seit Jahrzehnten nähen und flicken Frauen dort Uniformen. Doch jetzt stellt das Militär diese Heimarbeit ein. Ein Besuch bei einer der letzten Heimarbeiterinnen in Hospenthal bei Andermatt.

    Beat Vogt

  • JUSO Präsident David Roth versucht, mit einem Plakat zur 1:12 Initiative «Für gerechte Löhne» das Abstimmungslokal von Economiesuisse zu stören am, 3. März 2013, in Bern.

    «Was wäre wenn?» - Der Zankapfel im Abstimmungskampf

    Was wäre bei einem Ja zur 1:12-Initiative? Droht ein Milliardenloch bei den Steuern? Wären die Renten nicht mehr sicher? Oder ist das alles Schwarzmalerei? Bundeshausredaktor Dominik Meier bringt etwas Ordnung in die Flut von Zahlen und Annahmen.

    Dominik Meier

  • Ruedi Noser, Nationalrat der FDP des Kantons Zürich (links) und Portrait von Cedric Wermuth, Nationalrat der SP des Kantons Aargau.

    Ruedi Noser, FDP-Nationalrat und Cédric Wermuth, SP-Nationalrat

    1:12 - so nennt sich die Initiative aus dem linken Lager, über die wir am 24. November abstimmen. Das Ziel: Der Chef oder die Chefin eines Unternehmens darf in einem Monat nicht mehr verdienen, als die Angestellte mit dem tiefsten Lohn im ganzen Jahr verdient.

    Wäre das ein wichtiger Schritt für mehr Lohngerechtigkeit in der Schweiz? Oder würde das der Schweizer Wirtschaft und auch den niedrigeren Einkommen nur schaden? Darüber diskutieren Ruedi Noser, FDP-Nationalrat und Unternehmer aus dem Kanton Zürich und Cédric Wermuth. Er hat diese Initiative als ehemaliger Juso-Präsident mitentwickelt und ist heute SP-Nationalrat für den Kanton Aargau.

    Christian von Burg

Moderation: Simon Leu, Redaktion: Thomas Zuberbühler