Kein Anspruch auf saubere Luft

In der Schweiz gibt es keinen generellen Anspruch auf saubere Luft, sagt das Bundesverwaltungs-Gericht.

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In Deutschland wird eine umstrittene Aufklärungs-Broschüre zurückgezogen, in der Schweiz wird daran festgehalten.

In Frankreich lanciert Präsident Nicolas Sarkozy seinen eigenen Sohn in der Gemeindewahl.

In Osteuropa stossen Reformen der Gesundheitsversorgung auf Widerstand in der Bevölkerung.

Beiträge

  • Kein Recht auf saubere Luft

    In der Schweiz gibt es keinen generellen Anspruch auf saubere Luft. Zu diesem Schluss kommt das Bundesverwaltungsgericht.

    Die Beschwerdeführer - sechs von Greenpeace unterstützte Privat-Personen - hatten von der Eidgenossenschaft gefordert, die nötigen Massnahmen zu ergreifen, um die Immissionsgrenzwerte für Feinstaub, Ozon sowie für Stickoxide einzuhalten.

    Pascal Krauthammer

  • Umstrittene Broschüre für Sexual-Erziehung

    Eltern sollen ihre Kinder auch an ihren Geschlechtsteilen berühren. Dies rät eine Broschüre Eltern und Erziehenden von Kindern bis drei Jahren.

    Herausgegeben wurde das Büchlein von der Deutschen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. In Deutschland entfesselte die Broschüre einen Sturm der Entrüstung und wurde zurückgezogen. Der Kinderschutz Schweiz hält jedoch an der Broschüre fest.

    Elmar Plozza

  • Sarkozy portiert eigenen Sohn bei Gemeinde-Wahlen

    Im März sind in Frankreich Gemeinde-Wahlen. Es wird der erste grosse Test an der Urne in der neuen und zunehmend umstrittenen Ära Sarkozy. Ausgerechnet in der noblen Pariser Vorortsgemeinde Neuilly sur Seine geht es bei der rechten Regierungspartei drunter und drüber.

    Präsident Nicolas Sarkozy persönlich hat überraschend den Kandidaten seines Lagers fallen lassen und spannt für die rechte Palastrevolte seinen eigenen Sohn ein. Die Medien spotten.

    Philipp Scholkmann

  • Schwierige Reformen in neuen EU-Ländern

    Die Gesundheitsversorgung belastet die Finanzhaushalte in Tschechien, der Slowakei und Ungarn. Die Regierungen kämpfen um Reformen und stossen dabei auf heftigen Widerstand.

    Das Volk ist sich Einschränkungen bei der Gesundheitsversorgung nicht gewohnt, denn in kommunistischen Zeiten versorgten die osteuropäischen Staaten ihre Bürgerinnen und Bürger von Geburt bis zur Bahre. Reformen im Gesundheitswesen werden deshalb sehr emotional diskutiert, zum Beispiel im ungarischen Parlament.

    Marc Lehmann

  • Handelsblatt feiert 125. Jubiläum

    Das Schweizerische Handelsamtsblatt (SHAB) erscheint seit 125 Jahren. Pro Tag enthält es rund 1500 Artikel.

    Charles Liebherr

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Mark Livingston