Keine Demo-Umzüge mehr in Bern

Die Stadt Bern will Umzüge von Demonstranten durch die Innenstadt nur noch in Ausnahmefällen zulassen.

Weitere Themen:

Schweizer Bauern stehen unter Druck, vernachlässigte Tiere sind eine Folge davon.

Nach dem Erdbeben in China drohen Staudamm-Brüche im Katastrophen-Gebiet.

St. Gallen nimmt Abschied vom Fussballstadion Espenmoos.

Beiträge

  • In Bern soll es keine Demonstrationen mehr geben.

    Bern verbietet Demo-Umzüge

    Das Berner Stadtparlament will Demonstrationszüge durch die Stadt grundsätzlich verbieten. Nur noch Platz-Kundgebungen sollen künftig erlaubt sein.

    Einer entsprechenden Änderung des Kundgebungs-Reglements hat der Stadtradt zugestimmt. Das ist eine bedeutsame Veränderung für die Bundesstadt mit ihren unzähligen Demonstrationen, zu denen Leute jeweils aus der ganzen Schweiz anreisen.

    Toni Koller

  • Klimasünder Flugzeuge bislang geschont

    Bislang ist der Flugverkehr vom Kyoto-Protokoll ausgenommen worden. Er muss nichts zur Verringerung des CO2-Ausstosses beitragen. Das könnte sich bald ändern.

    Denn derzeit wird darüber verhandelt, wie es nach 2012 weitergehen soll, wenn das Kyoto-Protokoll ausläuft. Und unlängst wurde eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass der CO2-Ausstoss des Flugverkehrs bis 2025 noch einmal rasant wachsen wird.

    Thomas Häusler

  • Tiere leiden lassen.

    Gequälte Tiere bei überforderten Bauern

    Vernachlässigte Tiere sind auch ein Symptom für die sozialen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Landwirte. Das zeigt eine neue Untersuchung.

    In den letzten Monaten hatten im Kanton Bern mehrere schwere Fälle von vernachlässigten Tieren für Schlagzeilen gesorgt. Beim genauen Hinsehen stehen hinter den gequälten Tieren laut der Untersuchung auch Menschen in der sozialen und oft auch wirtschaftlichen Misere.

    Karoline Arn

  • Staudamm in Zipingpu: Um einen Bruch zu verhindern, muss Wasser abgelassen werden.

    Peking befürchtet Damm-Brüche

    Chinas Regierung hat eine Soforthilfe in Höhe von umgerechnet 8 Millionen Franken zur Untersuchung von Dämmen bereitgestellt, die durch das Erdbeben beschädigt wurden.

    Insgesamt sind in Sichuan 500 Staudämmme betroffen, wie Peking mitteilt. Als Notmassnahme flicken Soldaten die Risse notdürftig, die Bilder aus der chinesischen Erdbeben-Provinz Sichuan gingen um die Welt.

    Brigitte Zingg

  • Es droht ein Rückfall in die Ära von Räubern und Piraten.

    Seepiraterie nimmt weiter zu

    Piraten gelten in Filmen und Büchern oft als mutige Helden, kühne Abenteurer, Freibeuter der Meeres. Das gilt aber in keiner Weise für die heutigen Piraten der Weltmeere.

    Denn die Seepiraterie ist zu einem lukrativen und brutalen Zweig des organisierten Verbrechens geworden. In den südostasiatischen Meerengen und vor allem am Horn von Afrika, also vor den Küsten von Somalia und Dijbouti, werden immer wieder Schiffe überfallen.

    Fredi Gsteiger

  • Das altehrwürdige Stadion Espenmoos in St.Gallen.

    St.Galler Espenmoos bald Geschichte

    Nach dem «Joggeli» in Basel, dem Wankdorf in Bern und dem Letzigrund in Zürich heisst es jetzt auch in St.Gallen Abschied nehmen von einem traditionsreichen Fussballstadion.

    Roland Wermelinger hat sich mit zwei St.Gallen-Veteranen noch ein letztes Mal auf die Espenmoos-Tribüne gesetzt und lässt mit ihnen 100 Jahre Fussballgeschichte Revue passieren.
     

    Roland Wermelinger

Moderation: Danièle Hubacher, Redaktion: Christoph Wüthrich